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(iw) Die FF Rodgau nennt ab sofort ein „GW Licht“ bzw. GW Energie und Licht ihr eigen.

Bei dem Fahrzeug handelt es sich um ein 6,5 Tonnen schweres Fahrzeug (mit Beladung). Das Fahrgestell ist ein Iveco- Daily und der Kofferaufbau wurde in Görlitz von der Firma BTG aufgebaut. Das Fahrzeug besitzt einen Lichtmast. Dieser kann pneumatisch bis auf eine Höhe von 10 Metern ausgefahren werden.

Grundsätzlich kein uninteressantes Konzept, insbesondere für Wehren die viel auf Autobahnen unterwegs sind. Richtig sinnvoll ist es wohl nur, wenn es auch regional eingesetzt wird, und die Einsatzzeiten halbwegs vernünftig. Inwieweit in der Gegend Fachgruppen THW verfügbar sind und deren Ausrückezeiten aussehen, wäre noch interessant zu erfahren.

Zum Thema „Ausleuchtung“ hatten wir die einmalige Möglichkeit, 2007 einer Großübung des THW beizuwohnen. Fazit: Powermoon mit sehr eng gestecktem Einsatzspektrum: es darf nicht zu viel Wind gehen, und eine Arbeitstelle (bsp. VU PKW) ist mit Strahler deutlich besser, da Powermoon im Weg wäre. Dafür bei „sonstigem“ Ausleuchten prima geeignet.

Wen’s interessiert, hier die damals aufgenommenen Videos gehen bei Sevenload ab hier los.

[@maxsls]

Kommentare

10 Kommentare zu “Rodgau: GW Licht” (davon )

  1. JohnnyKnoxville am 22. Juni 2009 10:58

    Also ich weiß nicht – ist Ausleuchten in dem Umfang wirklich Aufgabe der Feuerwehr (Gefahrenabwehr)??

  2. Andreas Kirchmeyer am 22. Juni 2009 11:57

    @JohnnyKnoxville: Großschadenslagen (z.B. MANV) / Katastrophen. Gehört wohl auch zur Feuerwehr ;)

  3. JohnnyKnoxville am 22. Juni 2009 15:19

    Naja – aber wo ist dann der GW-Versorgung? GW-Strom? GW-Wasser … … …
    Das ist nicht konsequent!

  4. Philipp am 22. Juni 2009 15:25

    Ist das nicht der Prototyp des GW-Licht, den das Land künftig beschaffen will?

    Wobei man sich halt fragen muss, ob man das alles wirklich braucht.
    Ich denke mal für viele Feuerwehren ist so ein Fahrzeug mit der halben Ausstattung auch völlig ausreichend.

  5. Andreas Kirchmeyer am 22. Juni 2009 15:38

    @Johnny: Geg. in anderen Wehren verteilt? Oder ein Gesamtkonzept über mehrere Organisationen verteilt? (wobei ich das jetzt stark bezweifel ;) ) Vieleicht gibt es in der „näheren“ Umgebung keine Einheit die solche Technik besitzt.
    Ich wollte damit auch nur sagen das auch die FW Gründe für solch ein Fahrzeug hat. Bei uns im Lkr. macht diese Aufgabe das THW (für großflächige Ausleuchtung). Ansonsten die FW mit LiMa-Anhänger (Im Endeffekt nichts anderes, nur weniger Ausstattung).

  6. ka1k am 22. Juni 2009 15:52

    @JK: Meinst du mit Versorgung Essen und Getränke? Das machen bei uns im Kreis die Malteser. GW-Strom: Das Fahrzeug heißt nicht umsonst „Gerätewagen Energie und Licht“. Es besitzt einen fest eingebauten Erzeuger und 3 mobile Erzeuger. GW-Wasser: Im Rodgau sind mehrere Chiemsee-pumpen verteilt, die mit 3 GW-L/N zur Einsatzstelle gebracht werden.

  7. mcfly3121 am 22. Juni 2009 22:23

    Also ich bin bezüglich des Powermoons einer anderen Meinung, wir haben einen in der Wehr und haben den auch schon bei VUs eingesetzt. Das Arbeiten ist nach meinen Erfahrungen TippTop! Kein Blenden und keine störenden Schatten. Aufgestellt wurde der PM mit einem Stativ das THW hat ja auch welche die mit Gas gefüllt werden.
    Im unserem LK kaufen sich immer mehr Wehren einen PM. Ich möchte ihn nicht missen. Bei Wind kann er entsprechend abgespannt werden.
    Bei einem VU meinte mal einer von der DEKRA er hätte noch nie so eine gut ausgeleutete Einsatzstelle gesehen.

  8. Derch am 23. Juni 2009 08:41

    In Hessen gibts pro Landkreis ein „Lichtauto“.
    Diese werden Kreisweit eingesetzt und dafür die Beschaffung vom Land stark bezuschusst.

    Ich denke das die ersten dieser Fahrzeuge langsam in Rente gehen und auch hier eine Ersatzbeschaffung sinnvoll ist.

    Ich vertrete hier allerdings die Meinung das diese Fahrzeuge nicht an „Stützpunkten“ stationiert werden sollten. Deswegen habe ich mich auch über die Meldung gefreut das der neue LiMA in Rodgau bei einer Stadtteilfeuerwehr stationiert wurde. (Die Freude hat sich allerdings nach dem Lesen des Berichts wieder relativiert…)

    Hier das Fahrzeug aus unseren Landkreis:
    http://www.feuerwehr-heppenheim.de/html/flw.html

  9. Frank Hippich am 23. Juni 2009 17:46

    Die „Lichtautos“ stammen noch aus dem Stützpunkt-Konzept der Siebziger Jahre in Hessen. Teilweise wurden Sie bereits ersetzt. Bei uns war aus diesem Konzept ein FLF stationiert. Zwischenzeitlich ist ein aktuellerers Modell auf VW LT vorhanden (http://www.feuerwehr-dieburg.de/fahrzeugdetails.php?nr=11).

    Das Konzept stammt noch aus einer Zeit, in der lediglich RWs mit einem Lichtmast ausgerüstet waren. Zwischenzeitlich sind Lichtmasten an nahezu jedem Fahrzeugtyp zu finden. Ob da ein FLF wirklich noch notwendig ist kann man gerne diskutieren.

    Bei unserem Fahrzeug wurde nachträglich eine Box für den Wassersauger samt Zubehör installiert. Das dürfte auch das am meisten benutzte Utensil des Fahrzeuges sein.

  10. Andreas Winter am 13. Juli 2009 09:24

    Hallo,

    als SBI vom Rodgau möchte ich nun auch mal etwas schreiben. Das Fahrzeug ist eine sinnvolle Ergänzung zu der Ausrüstung die wir schon im Rodgau haben. Das Fahrzeug wird natürlich im ganzen Kreis eingesetzt. Seit der Indienststellung waren wir schon bei 2 Einsätzen außerhalb der Stadt Rodgau. Ein Teil der Beladung (Powermoon) hatten wir schon seit Jahren auf einem GW-N verlastet zum Einsatz gebracht. Das Vergleichen zwischen Lichtmast am Fahrzeugheck (LF, RW) und der Lichtleistung eines Powermonn oder sogar des Lichtmastes des GW-Licht/Energie ist völlig daneben. Hier sind die Unterschiede so erheblich das man beim herkömmlichen Lichtmast mit Halogentechnik nur noch von Funseln spricht. Also Kerzenlicht mit Xenonlicht vergleicht.

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