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Achse fixierenIch habe heute ein wenig experimentiert: dabei ging’s auch um die Achsfixierung, beispielsweise wenn man nicht möchte, dass das Auto von der Federung nach oben gedrückt wird (bsp: PKW unter LKW). Hier wird der Spanngurt an den Rädern festgemacht und beispielsweise durch das Auto gezogen.

Diese Aktion ist nicht mehr als eine mögliche Variante, die man auch gerne im Kopf behalten kann – man weiss nie. Zieht man übrigens fest genug an, so heben sich die Räder und das Auto sitzt schön auf dem Unterbau (hier etwas schnell-schnell hingelegt) mit den Rädern in der Luft. Hat auf der Hinterachse eines Kleinwagens mit Frontantrieb besser geklappt.

Noch ein anderes Thema: Luft aus den Reifen lassen. Manche machen’s gar nicht (LFS Sachsen), andere gehen da eher rabiat ran (stechen, ventil rausreissen). Ich finde die Variante mit den Ventildrehen ganz geschmeidig. Wie ist es bei Euch?

Kommentare

10 Kommentare zu “Tipps: Achse fixieren mit Spanngurt” (davon )

  1. Sven am 26. Juni 2009 00:34

    Luft rauslassen:
    Fuer die Unfallursachenermittlung ist der Reifendruck nicht unrelevant.
    Also evtl. nicht immer stumpf Luft rauslassen.

  2. Gregor Wilcken am 26. Juni 2009 01:01

    mitm spreizer ventil packen und drehen, bis raus… so wirds bei uns gelerht…

  3. Max Martin am 26. Juni 2009 03:56

    Hallo
    Wir haben Ventilausdreher beschafft und bilden auch das ausdrehen der Ventile aus, alternativ zieht man mit einer Wasserpumpenzange den Ventileinsatz oder das komplette Ventil heraus. Spreizer finde ich dafür einfach zu überdimensioniert.

    Den Einsatz der Spanngurte finde ich sehr interessant. Wäre sicher eine Möglichkeit das Fahrzeug zu unterbauen und dann beide Achsen mit Spanngurten anzuheben. So würde ein nachfedern sicher verhindert und das Fahrzeug würde sauber auf dem Unterbau sitzen, auch ohne Herauslassen der Luft.
    Werde ich auf jeden Fall in Kürze testen.

  4. jansued am 26. Juni 2009 08:54

    Wenn ich zur Rettung einer Person die Luft ablassen will oder die A1 sperren, dann wird beides eben gemacht. Alles andere ist zweitrangig…

    Nur zum Ausschalten der Federwege ist die Spanngurtgeschichte zu aufwendig und kollidiert vermutlich mit der Rettungsöffnung (wo gehen die Gurte lang?) Fur Unterfahrunfall ist das aber ok – wenn man die Gurte ziehen kann…

  5. Irakli West am 26. Juni 2009 09:25

    Hat alles vor- und Nachteile. Die Spanngurte laufen entweder über die Haube, übers Dach, durch den Fußraum, den Innenraum vorne oder hinten, oder den Kofferrraum. In allen Fällen sollte man sicher gehen, dass der Gurt nicht für später geplante Tätigkeiten im Weg ist.

    Wo spanngurte massiv Sinn machen: PKW fixieren, beispielsweise gegen Leitplanke oder PKW auf PKW.

    Ist, wie gesagt, eine Option :)

  6. Ackermann Jürgen am 26. Juni 2009 13:08

    Wie Sven schon geschrieben hatt lassen wir die finger weg von reifen zerstechen und so weiter. Auf einen THL Seminar wurde wenn ich mich noch richtig erinnere gemeint das man diese Spielereien sein lassen soll! Warum auch kostet zeit wenns auch so geht!

  7. Sven am 26. Juni 2009 14:05

    jansued:
    Du, da bin ich 100% bei Dir. Ich traue Dir auch zu solche Massnahmen nur wenn noetig einzusetzen.
    -> Es gibt auch Fw da ist Luft ablassen SOP anstatt das Fzg kurz zum unterbauen aus den Federn zu heben. Da koennte man ja mal nochmal drueber nachdenken.

    (Wie auch beim Brand: In der alten Zeit die Brandwohnung quasi „Renovierfertig“ gemacht, heutzutage „was noetig ist, aber sowenig wie moeglich“ um den Kripos die Arbeit nicht noch schwerer zu machen.

  8. Max Martin am 26. Juni 2009 14:15

    Welche Bedeutung haben denn die Markierungen auf Reifen und Kotflügel?

  9. Irakli West am 26. Juni 2009 14:37

    @max mit den Markieriungen kann ich sehen, welche Bewegungen beim Festziehen entstehen. Hub war maximal 3-4 cm an der Hinterachse

  10. duc900 am 8. Juli 2009 21:59

    Also das mit den Spanngurten anbringen um den Federweg der Achsen auszuschliessen ist eine sehr gute Sache. Habe das schon selbst auch praktiziert. Wie schon erwähnt wurde, muss man nur aufpassen dass die Spanngurte dann bei der späteren Rettung oder Vorgehensweise nicht stören

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