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Stuttgart (BW), (sc). Die Bürgerinitiative Rettungsdienst will die hinhaltende Taktik der Rettungsdienstträger in Baden-Württemberg nicht tolerieren und plant nun schwarze Listen mit den Trägern zu veröffebntlichen, die sich weigern die 112 als Notruf zu kommunizieren. Das DRK beschwichtigt und bezeichnet den Plan der Bürgerinitiative als überzogen. [Stuttgarter Nachrichten] [FWNetz.de]

Kommentare

13 Kommentare zu “Stuttgart: Schwarze Liste mit „Notruf-Sündern“?” (davon )

  1. ro0f am 29. Juni 2009 11:53

    Kann man durchaus verstehen. Ich kapiere nicht wieso man sich der 112 verweigert?

  2. EMikro am 29. Juni 2009 14:16

    Ist mir auch schleierhaft. Der nicht hören möchte, muss fühlen…

  3. morefire am 29. Juni 2009 15:00

    Schaut Euch einmal auf der Seite der Bürgerinitiative um: http://www.notfallrettung-stuttgart.de/ersteSeite.htm
    Interessant sind hier vor allem die verschiedenen Schriftwechsel.

    Zu Eurer Frage: Es fallen auf der Seite der Bürgerinitiative immer wieder Worte wie „Vereinsplitisch“ „Vereinszentrierte Personen“ usw. Vielleicht erklärt das Eure Fragen… ;o)

  4. Der Lars am 29. Juni 2009 15:26

    In meinen Augen sind die Damen und Herren der BI vollkommene Spinner. Was bitte soll das DRK denn machen wenn FW und RD getrennt sind und noch keine gemeinsame Leitstelle haben? Denken scheint echt schwer zu sein!

  5. morefire am 29. Juni 2009 15:30

    @Der Lars: Nimm Dir die Zeit und lies Dir die Dinge auf der Seite der BI durch. Du wirst feststellen das genügend Zeit für das DRK & die Feuerwehr bestand entsprechend zu reagieren und Integrierte (nicht gemeinsame!) Leitstellen aufzubauen. Auch hier wurde das Jahrelang verhindert. Oder was denkst Du aus welchem Grund erst mit der Einführung einer ILS in Stuttgart bekannt wurde das der Rettungsdienst die Hilfsfristen nicht einhalten kann?? Gewußt hatte das jeder, aber nachweisen konnte man es nie…

  6. Stefan Cimander am 29. Juni 2009 15:36

    … Ich prophezeie euch folgendes: Auch in einem Jahr, werden wir uns noch über dieses Thema streiten, weil die Anweisung des Sozialminsteriums entweder nicht umgesetzt wird und man einfach so weiter macht wie bisher (ohne Konsequenzen natürlich), oder weil das Sozialminsterium eine Ausnahme erteilt und dann zur Tagesordnung übergeht.

  7. Der Lars am 29. Juni 2009 18:44

    @morefire: Und? Das DRK handelt erstmal auch nur aus wirtschaftlichen interressen, das ist nicht unverständlich.

  8. morefire am 29. Juni 2009 20:04

    @Der Lars: Ich werde hier keine Diskussion anfangen, Sorry.
    Zu Deiner Frage: Doch, es ist unverständlich. Vor allem wenn es gegen Gesetze verstößt, Menschenleben gefährdet und somit das „Abenteuer Menschlichkeit“ zu einem „Abenteuer um Leben und Tod“ wird.

    @Stefan Cimander: Ich schätze Deine Meinung und doch hoffe ich Du hast dieses mal unrecht. ;o)

  9. One-trick-pony am 29. Juni 2009 21:11

    Wikipedia weiß: „Als letzter EU-Staat hat Bulgarien die landesweite Einführung des Euronotrufs am 30. September 2008 abgeschlossen“. Und Bulgarien ist bekanntlich im Vergleich zu Baden-Württemberg ein überaus reiches Land mit hervorragender Infrastruktur.

  10. Christian am 30. Juni 2009 01:36

    @Der Lars: Wenn du dich mal ein wenig mit dem Rettungsdienst im Musterländle beschäftigst wirst du feststellen müssen, dass da einiges im Argen liegt. Das geht bei der grundsätzlichen Organisation des Rettungsdienstes los, über die Pflicht zur Einrichtung integrierter Leitstellen (die in einigen Landkreisen seit Jahren schlichtweg ignoriert wird) und hört bei flächendeckenden Verstößen gegen die Hilfsfristvorgabe des RDG (auch das dem Sozialministerium seit Jahren bekannt) noch lange nicht auf.

  11. Der Lars am 30. Juni 2009 02:22

    @Christian:

    Hier bei uns in RLP teilweise nicht wirklich viel anders. Verunglücken möchte ich hier bei uns auch nicht überall.

  12. Reporter112 am 26. November 2009 16:28

    Welches Ziel hat jemand? Ist eine Organisation an der Verbesserung des Rettungswesens interessiert oder an der Verbesserung der eigenen Situation? So lange es eine 19222 gibt, die von einem einzelnen Hilfsverein kontrolliert wird, hat der so die Kontrolle über seine Konkurrenz (ASB, MHD, JUH, DLRG, Feuerwehr); das ist für Funktionäre sehr verlockend. Integrierte öffentliche  Leitstellen mit 112 entscheiden systembedingt sachorientiert. Der Hilfesuchende bekommt das nächste geeignete Rettungsmittel – unabhängig vom „Vereinslogo“ auf dem Lack. Da gehen manchmal bei anderen Vereinen die Umsätze zurück, oder? Wer verliert schon gerne Macht und Geld?

  13. Reporter112 am 26. November 2009 16:31

    Das es den Notruf 112 bereits seit 1973 in Deutschland gibt, und das „System73“ Vorbild für die EU war, wird es nach 36 Jahren Zeit durch öffentliche Listen zu zeigen, wer immer noch sein Vereinsinteresse über das öffentliche Interesse stellt.

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