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München (BY), (sst). Das Bundesministerium für Bildung und Forschung startete vor kurzem mit dem Forschungsprojekt „SmartSenior – Intelligente Dienstleistungen für Senioren“ eine Initiative mit dem Ziel, das Leben im Alter einfacherer und sicherer zu machen. Dazu gehören intelligente ortsunabhängige Notfallerkennungs- und Assistenzsysteme, mit denen sich auch Senioren unterwegs sicher fühlen können. Die BMW Group Forschung und Technik beteiligt sich an SmartSenior mit der Entwicklung eines Nothalteassistenten, der in Zukunft im medizinischen Notfall für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgen kann.

Das Auto soll beim Erkennen einer gesundheitlichen Notfallsituation des Fahrers die Warnblinkanlage einschalten und das Fahrzeug kontrolliert – in Abhängigkeit vom umgebenden Verkehr – an den rechten Straßenrand manövriert und anhält. Gleichzeitig wird ein Notruf mit angehängten relevanten Daten zur Einleitung der notwendigen medizinischen und verkehrstechnischen Hilfsmaßnahmen abgesetzt und so eine effiziente Notfallversorgung ermöglicht.

Forschungsprojekt SmartSenior

Im Forschungsprojekt SmartSenior werden jetzt neuartige Technologien für die Erhaltung von Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit älterer Menschen entwickelt, erprobt und zur Marktreife gebracht. Das Projekt richtet sich sowohl an weitgehend selbstständig lebende Senioren, die Unterstützung für ihren Alltag zuhause und unterwegs wünschen bzw. benötigen, als auch an akut oder chronisch kranke, ältere Menschen mit Bedarf an Betreuung, Pflege oder kontinuierlicher Überwachung von Vitalparametern.

So werden ortsunabhängige Notfallerkennungs- und Assistenzsysteme entwickelt, mit denen sich Senioren auch unterwegs sicher fühlen können. Vorstellbar ist hier ein unauffälliges, möglichst robustes und besonders einfach zu bedienendes Armband, das durchgehend Vitaldaten misst und an eine telemedizinische Service-Zentrale überträgt. Erforscht werden aber auch neue, sensorische Lösungen zur Erfassung der individuellen Sturzgefahr. Genauso wie intelligente Systeme, die die Fahrtüchtigkeit gesundheitlich eingeschränkter Autofahrer auswerten und in kritischen Situationen einen abgesicherten Nothalt durchführen. Ein Treiber dieser im Projekt geplanten Innovationen ist die Etablierung eines einheitlichen Standards für telemedizinische Daten, der eine systemoffene Vernetzung der unterschiedlichsten Anwendungsbereiche erst möglich macht.

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