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(iw) Hier ist ein ausgesprochen interessantes Video aus Frankreich:

Gezeigt wird ein Innenangriff. Wasser Marsch nach 20 Minuten, die Kameraden haben wirklich ihre Ruhe weg. Enge Gasse, nur eine Staffel zur Verfügung, Hydrant muss vor Wasserabgabe angeschlossen sein, und das richtige Haus muss auch erstmal gefunden werden. Dennoch scheint mir das noch optimierungswürdig:

[Firegeezer]

Kommentare

19 Kommentare zu “Video aus Frankreich: Eile mit Weile (?)” (davon )

  1. Armchair Quarterbacking in France | FireCritic.com - The Fire Critic - An Unadulterated View of the Fire Service am 6. Juli 2009 03:08

    […] with subsequent comments on Firefighter Nation, FireGeezer, STATter 911, and this German or Dutch? Blog that I hope to have more information on […]

  2. Daniel am 6. Juli 2009 08:13

    Also das ist krass. In 20 Minuten kann man diese Wasserversorgung alleine aufbauen! Die stehen und laufen die meiste Zeit herum, als würde es sie nichts angehen! Motivationsproblem?

  3. JohnnyKnoxville am 6. Juli 2009 09:41

    Jo..wie immer schwierig zu urteilen aus der Ferne. Das richtige Haus zu finden ist sicherlich nicht trivial bei DER Bauweise und den Platzverhältnissen.
    Was mich eigentlich am meisten stört ist, daß nichts nachrückt in den 10Min. (wie kommst du auf 20?). Keine Drehleiter (auch wenn keine Platz ist, kein 2. LF ..).
    Ansonsten wird doch recht ordentlich vorgegangen (Wasserversorgung, Schlauchbuchten, Ausrüsten mit PA..). Und die Jungs waren halt nur zu 5 oder so. Dann rechnen wir noch den Faktor hinzu, den es länger dauert wenn man zusieht…

  4. ro0f am 6. Juli 2009 09:54

    Ich gehe mal nicht davon aus, dass die Wasserversorgung an sich erstmal das Problem ist, da das Fahrzeug offensichtlich Wasser mit sich führt. Und ein Tank von 1000 L Wasser, reicht bei einem relativ ausgedehnten Wohnungsbrand bereits locker.

    Ich denke das Problem hier war, den Brandherd erstmal ausfindig zu machen. Zuerst sind die Jungs in die Falsche Tür rein, aber sind wir ehrlich:
    Der Komplex aus den zwei Gebäuden sieht ziemlich gleich aus, kein Farblicher Unterschied, keine wirklich ersichtbare bauliche Trennung, mit ausnahme der Dächer. Ums kurz zu sagen: Vermutlich wäre die Hälfte der Leute hier ebenfalls in die offensichtlich Zentral liegende Tür hereinspaziert, die dann aber doch nur zu dem anderen Gebäude gehört.

    Betrachtet man sich die schlussendlich eigendliche Eingangstür, könnte man die Vermutung aufkommen lassen, diese würde zu einer anderen Gebäudehälfte gehören, da durch Regenrohre schon fast Baulich abgetrennt, wenn man sich mal die übliche Bebauung so anschaut. (normalerweise sind die Rohre immer am äußeren Ende eines Gebäudes zu finden)

    Schaut man sich dazu noch den weißen Rauch an, der fast ohne größeren Druck entweicht, könnte man fast meinen das Feuer hier ist erloschen. Ich denke es handelt sich hier grade noch um Nachlöscharbeiten eines Brandes, da es auch wieder einige Zeit dauert, bis der Brandherd lokalisiert wurde.

    Für mich persönlich schwer über die Lage zu urteilen, ich würde da erstmal keinen schlecht machen, zumal einem die Kommentare ja jede Minute einreden das alles so langsam geht.
    Schaut man bei einem durchschnittlichen Einsatz von außen mal zu, kommt einem alles Ewig vor. Bis der Befehl „Wasser marsch“ kommt, vergehen im Schnitt 10 Minuten. Das sollte man sich mal vor Augen führen, kommt einem die Zeit doch gar nicht so lange vor, wenn man in der Action selber drinsteckt.

  5. ro0f am 6. Juli 2009 09:56

    @ JohnnyKnoxville: Das Video ist gekürzt (Schnitte sichtbar) und der Kameramann Kommentiert dazu: „20 Minutes after they arrived, they turned the Water on“.

  6. Irakli West am 6. Juli 2009 09:56

    @Johnny die 20 Minuten werden vom Kommentator erwähnt, ausserdem ist der Film auch zusammengeschnitten.

    Nur eine Staffel ist weltweit größtenteils normal, ausser in ein Paar wenigen Ländern. Puy de Dôme ist auch recht ländlich, Haar hat mehr Einwohner als die zweitgrößte Gemeinde.

    11 DL auf 8.000 km2 sind auch nicht so üppig, vor Allem wenn man das mit dem Lkr. München vergleicht :)

  7. Irakli West am 6. Juli 2009 10:02

    @ro0f ich schätze diesen Fourgon Pompe Tonne (FPT) auf 3.000 Liter ein. Der Taktik nach zu urteilen gibt’s wohl kein Innenangriff ohne gesicherte Wasserversorgung.

    So gesehen ist übrigens die doppelhaspel gar nicht blöd, einmal zum Hydranten, einmal zum Verteiler. Das allerdings nur akzeptabel wenn das Fahrzeug entsprechend kurz ist :)

    Wie es aussieht, bauen 4 Leute die WV auf, und einer sucht den Brandherd. Wenn dieser auch noch in irgend einer Fuge ist, und keine WBK zur Verfügung steht (genausowenig wie STK und Brechwerkzeug übrigens) dann kann das halt mal dauern.

  8. Irakli West am 6. Juli 2009 10:04

    Übrigens schön zu sehen, wie die Haspeln pneumatisch zu Boden gelassen werden.

  9. ozinder am 6. Juli 2009 10:23

    Hm. Einsatz mit Bereitstellung, Staffelführer erkundet. Soweit nichts Verwerfliches.

    Die Türöffnung bei 4:15 ist vielleicht etwas fragwürdig, bei der Bauweise der Tür aber evtl. vertretbar (wahrscheinlich kein Halligan an Bord).

    Die Vornahme des Schlauches bei 7:00 von außen wird bei uns so sicher nicht gelehrt, ich glaube aber, mich erinnern zu können, dass da andere Nationen auch einen Notausstieg über den Schlauch trainieren (legt mich da aber nicht fest). Wie man dann im Innenangriff die Schlauchreserve bewerkstelligt, ist mir allerdings auch nicht klar.

    Zum zeitlichen Ablauf:
    Schneller Wasser am Rohr hätte man IMHO nur mit „Fassadenwaschen“ bewerkstelligen können. Beruhigt zwar die Zuschauer, hilft aber nicht wirklich.

  10. Philipp am 6. Juli 2009 11:39

    Interessant finde ich ja auch den Kommentator bzw der ja auch die Aufnahmen macht: Es stört ihn ja schon, dass das mit dem Wasser marsch so lange dauert, allerdings ist das Gebäude ja nicht mit der amerikanischen Bauweise vergleichbar.
    Und ich fand es immer lustig, wenn er sich gefragt hat, dass denn das da ist (Schlauchhaspel mit Verteiler, Leinenbeutel aus Fenster)

  11. dorns am 6. Juli 2009 12:12

    das da nix nachrückt … (LF, DL, etc.) liegt am französischen System der Alarmierung …. Beispiel aus meiner Nähe (Feuerwehren in Lothringen).

    Der Alarm wird in Metz entgegen genommen von dort wird dann die zuständige Feuerwehr per Fax alarmiert auf dem Fax steht die Einsatzart (z. B. Wohnungsbrand), es wird von Metz aus vorgeschrieben auf dem Fax welches Fahrzeug mit welcher Besatzung (z. B. TLF mit max. 5 Personen) ausrückt. Rückt da jetzt eine Person mehr mit aus oder gar ein anderes Fahrzeug erlischt der Versicherungsschutz für diesen Einsatz bzw. der 6. Mann bekommt kein Geld (in Frankreich bekommen auch die freiwilligen Geld vom Staat für Einsätze und Übungen).

    Wird jetzt von der alarmierten Einheit irgendwas nachgefordert zum Einsatz und das Gerät und/oder die Mannschaft wird nicht gebraucht muss der der nachalarmiert hat für die Kosten aufkommen (im schlechtesten Fall der Feuerwehrmann der den Funkspruch losgelassen hat).

    wieder ein Bsp.
    Verkehrsunfall zwischen St. Avold und L’Hopital (2 Orte kurz hinter der Grenze)alarmiert wird die Einheit L’Hopital (keine Schere und Spreizer) mit TLF und 4 Personen. Einheit kommt an versucht mit Brecheisen irgendwie das Fahrzeug zu öffnen – kein Erfolg – ergo nachalarmierung der Feuerwehr St. Avold mit hydraulischem Gerät – ab diesem Zeitpunkt ziehen sich alle die Fahrzeug gearbeitet haben zurück, damit das Fahrzeug nicht doch noch plötzlich geöffnet wird und damit der Einsatz von Schere / Spreizer nicht mehr erforderlich wird.

    So arbeiten die Franzosen – klingt zwar alles jetzt sehr grass und nicht nachvollziehbar für „uns“ ist aber wirklich so dort

    Deswegen lassen die sich bei allem etwas mehr Zeit und überlegen auch bei allen Aktionen zweimal was sie machen.

  12. nibe am 6. Juli 2009 12:29

    @ozinder ich habe die Vornahme des Schluches durchaus als zweite Möglichkeit so gelernt, wenn es sich zum Beispiel um eine weit verzweigtes Treppenhaus handelt oder der Angriffsweg über eine tragbare Leiter führt.

  13. JohnnyKnoxville am 6. Juli 2009 13:08

    Sry – die 20Min. hatte ich nicht gehört.

  14. KaiKoenig am 6. Juli 2009 15:14

    das 2 Haspel-System haben wir auch an einem Fahrzeug. Ist eine super Sache, so kann man den Wassertrupp aufteilen und spart eine Menge Zeit. Der ganze Aufbau geht schneller. Wir haben an der einen Haspel auch Standrohr und Schlüssel mit dran.

  15. Cimolino am 6. Juli 2009 15:22

    Hallo,

    das Zwei-Haspel-System hab ich beispielhaft 1991 beschrieben und findet sich auch in anderen Veröffentlichungen von mir wieder. Umgesetzt haben wir das bei den LF 16/12 ab ca. 2001. Bei den HLF 20/16 war die Priorität der Kollegen nach einigen Schadensfällen auf eine Verkehrssicherungshaspel.

    Und @Irakli. Ob eine oder zwei Haspeln hinten dran hängen ist letztlich bei den Dimensionen der Einsatzfahrzeuge ziemlich egal…
    Das Problem ist eher das Gewicht auf der HA, aber das ist ein anderes Thema (v.a. von denen mit großen Wassertanks…)

  16. MatthiasM am 6. Juli 2009 17:15

    *schauder* das Alarmierungskonzept klingt etwas, ähm… haarsträubend. Wenn da die Leitstellen von vornherein immer so knapp disponieren würde ich eine gehörige (Dunkel-) Ziffer von Einsätzen erwarten, die mangels Personal für einen soliden ersten Angriff erst mal massiv aus dem Ruder laufen….

  17. LarsR am 6. Juli 2009 19:56

    Weiß jemand, wozu die Bänder an den Kupplungen der Angriffslitung sind (zu sehen beim Aufziehen des Schlauches an der Fassade)? Sollen die die Funktion eines Schlauchhalters erfüllen oder dienen sie der Schnürung des verpackten Schlauches (als Rollschlauch oder meinetwegen auch Schlauchpaket)?

  18. One-trick-pony am 6. Juli 2009 23:40

    Gibt’s das mit dem Alarmierungs/Kosten-System irgendwo schriftlich?

  19. Armchair Quarterbacking in France | Fire Critic am 1. Januar 2014 11:08

    […] with subsequent comments on Firefighter Nation, FireGeezer, STATter 911, and this German or Dutch? Blog that I hope to have more information on […]

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