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go-jack(iw) Ich denke, den meisten von uns dürfte das widerfahren sein: Zufahrt versperrt, wir müssen aber da durch. Wie kriegen wir den dummen PKW da weg?

Das erste Mal habe ich so ein Ding auf dem TGM in Uznach gesehen, und weil wir gestern ein Go-Jak zum ausprobieren da hatten: sehr genial! 4 Stück irgendwo verlasten (DL macht sinn imho) und schswupps, ist das Hindernis beseitigt, insofern wir eine ebene Straße haben.

Hat denn jemand so etwas verlastet? Wenn ja, auf welchem Fahrzeug? Erfahrungen? Und wenn nicht, wie beseitigt ihr ein PKW wenn überhaupt?

Kommentare

17 Kommentare zu “Weg mit dem Auto? Aber wie?” (davon )

  1. Cimolino am 10. Juli 2009 09:08

    Hallo,

    hat nicht die Fw Berlin sowas auf den LHF?

    Ansonsten 4 Schaufeln 4 FA und das geht auch….

  2. Patrik am 10. Juli 2009 09:19

    Hallo,

    wir haben 4 Go-Jaks bei uns auf dem Rüstwagen verlastet.

    Erfahrungen sind alle super positiv. Nicht nur zum Hindernis beseitigen, sondern auch zum Verkehrsunfall gedacht. Der Abschleppdienst ist nicht gleich vor Ort auf den Autobahnen und Bundesstraßen, sondern benötigt auch eine bestimmte Zeit. Jeweils ein Go-Jak unter den Reifen gesetzt, Hebel umgelegt und auf gehts mit dem Fuß hochpumpen. Somit hat man die Fahrbahn bzw. eine Fahrspur nach der Beweißaufnahme meißt schnell frei.

    Kraftaufwand zum pumpen geht gegen Null.
    Widerstand beim Schieben ist minimal. Im Prinzip wie ein Einkaufswagen.

    Im Einsatzfall wenn es wirklich schnell gehen muss würde ich auf die alte Methode setzen. Vier Mann raus und beiseite gehebelt.

    Bis man die Go-Jaks aus dem Gerätefach draußen hat, eingestellt hat, hochgepumpt hat und beiseite geschoben hat, nimmt auch minimal Zeit ein.

    Gruß Patrik

  3. JohnnyKnoxville am 10. Juli 2009 09:22

    @Cimolino: Richtig – die Schaufelnummer hat bisher immer funktioniert.

  4. Philipp am 10. Juli 2009 09:38

    Wie genau funktioniert das mit den Schaufeln? Kann mir da gerade nichts drunter vorstellen.

  5. Michael Linkenbach am 10. Juli 2009 10:07

    Jeweils einer Platt-Schaufel (wie heissen die Richtig?) unter einen Reifen und dann wegziehen. Damit lassen sich zwar keine großen Entfernungen überbrücken aber um einen Hydranten freizubekommen reicht es aus. Ansonsten halt die Methode „Mit Gewalt hebt man eine Kuh hinten rum“.

  6. FireFighter2004 am 10. Juli 2009 10:16

    Ich weis das die Feuerwehr Erkrath diese genialen dinger auf einem Fahrzeug verlastet hat ich meine es war das LF 24 http://www.feuerwehrerkrath.de

  7. Loeschmeier am 10. Juli 2009 11:04

    Wir fahren diese Teile seit Ewigkeiten auf unserem KlaF spazieren.
    Funktionieren theoretisch wunderbar (ebener Asphalt, Auto nicht am Randstein), kommen aber praktisch so gut wie nie zum Einsatz. Wenn man dazu noch bedenkt, wie viel Platz die Teile im Fahrzeug brauchen (geschätzt 60x80x80cm), und dass sie im Ernstfall garantiert auf dem „falschen“ Fahrzeug sind, dann ist die Schaufel-Methode auf jeden Fall die sinnvollere. Günstiger sowieso.
    Auf der DL würden sie insofern Sinn manchen, weil man da evtl. nicht immer 4 FA greifbar hat, um ein Auto zu entfernen.

    Vgl. auch das hier: http://feuerwehr-forum.de/s.php?n=418179

  8. JeNS am 10. Juli 2009 11:19

    Ne Nachbarwehr hat solche Gojaks, funktionieren wirklich tadellos gut, aber wenn man bedenkt dass ein Gojak je nach Modell (5000er oder 6000er) zwischen 14kg und 17kg wiegt, fahr ich runde 60kg „unnötiges“ Material durch die Gegend…weil mal ehrlich wie oft brauch man so einen Fahrzeuglifter ???Stückpreis liegt glaub zwischen 200 und 250 €…dafür bekomme ich jedemenge „Frankfurter“ -Schaufeln, und diese Nummer mit dem Anlupfen der Reifen und dem Schaufelunterschieben funktioniert wirklich gut….

  9. Tobias am 10. Juli 2009 11:39

    halte die Teile auch für zu sperrig/schwer. Kann natürlich sein, daß sie in Städten oft zum Einsatz kommen. Sagen wirs mal so: kann mich an keinen Einsatz erinnern der MIT diesen Dingern besser gelaufen wäre. Aber wie gesagt, vllt im städtischen Bereich…

  10. MatthiasM am 10. Juli 2009 14:44

    Wenn das KFZ keine allzu straffen Sportstoßdämpfer hat, kann man den Karren zu viert auch mal einen Meter weg“hüpfen“, ohne Schaufeln oder sonstige Hilfsmittel. Für den entscheidenden halben Meter, um das Hinterrad vom Hydrantendeckel zu bekommen reicht’s meistens.

  11. Max Martin am 10. Juli 2009 15:07

    Hallo
    Auch wir haben 4 Gojacks auf einem LF verladen:
    http://tinyurl.com/ndcdwk
    Brauchen viel Platz und so wirklich eingesetzt wurden sie außer mal zum Schrottpkw auf dem Hof rumfahren oder zum Umsetzen von PKW bei Großveranstaltungen nicht.
    Aber besser als sie im Lager rumliegen zu lassen…

  12. Andreas Winter am 13. Juli 2009 08:56

    Hallo,

    wir haben ebenfalls 4 Stück auf einem GW-N verlastet, haben sie bisher einige mal benutzt war ganz hilfreich und besser als sich mit Schaufeln oder dem Weghüpfen des Autos belasten (schönen Gruß an den Rücken). Aber wie alles bei der Feuerwehr Ansichtssache. Der GW-N fährt bei Ölspuren und VU immer mit raus, bei Brandeinsätzen ist er natürlich später dran und dann kommt es halt doch vor das das Auto im Weg steht und man doch wieder vor der Frage steht was tun?

  13. Cimolino am 13. Juli 2009 10:28
  14. Irakli West am 13. Juli 2009 10:42

    Ich meine, das von mir fotografierte sind 6200er. Die kommen von einem PKW-Abschlepper, gehen wohl bis 20 Zoll-Reifen.

  15. Cimolino am 21. Juli 2009 11:56

    Hallo,

    Rückmeldung der BF Ratingen zu dem Thema, mit H. Schams ist die Weitergabe besprochen:

    …wir haben die Dinger locker 10 Jahre lang spazieren gefahren. Bei nur einem mir bekannten Einsatz wurden sie eingesetzt (Wohnungsbrand Am Teckenberg, Hösel). Allerdings meldete daraufhin ein Fahrzeugbesitzer einen Lackschaden im Bereich des Radlaufes. Es lies sich nicht rekonsturieren, ob dieser Schaden von den Go-Jacker verursacht werden konnte. Die Stadt hatte seinerzeit gezahlt.

    Da sie sehr viel Platz und Gewicht einnehmen, sind sie von der Drehleiter zugunsten von Atemschutzgeräten (Umsetzung Standard-Einsatz-Regeln) verschwunden und liegen derzeit auf Lager. Vermisst hat sie bislang aber keiner :-)) Können gerne hier begutachtet und getestet werden.

  16. Irakli West am 21. Juli 2009 13:40

    @Uli danke für die Info, auch nach Ratingen. Wird Zeit, sich mit den 4 Schaufeln zu beschäftigen, insofern man so viele dabei hat :)

  17. Stefan Cimander am 21. Juli 2009 14:15

    Ich wäre vor einiger Zeit froh gewesen, wenn wir sowas gehabt hätten. Wir haben einen PKW mit vier Sschaufel wegrutschen müssen. Da war dann kurzzeitig aber mal ne ganze LF-Besatzung gebunden, weil das Teil so sch*** geparkt war.

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