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Seeland-Nachterstedt (Salzlandkreis / Sachsen-Anhalt) (hl). Laut Netzeitung.de und Bild.de ist heute Morgen ein Einfamilienhaus in einem Erdloch verschwunden. Drei Personen werden derzeit vermisst. Das Unglück ereignete sich in Seeland-Nachterstedt (Karte). Vermutlich wurde die Erdbewegung durch heftige Regenfälle ausgelöst. Das Haus stand am Rande eines gefluteten Tagebaus.

Weitere Quellen:

[via Twitter darthvader42]

UPDATE (14:21)

Inzwischen sind die ersten Bilder der Unglückstelle veröffentlicht. Zum Beispiel:

Kommentare

9 Kommentare zu “Einfamilienhaus in Erdloch verschwunden – UPDATE” (davon )

  1. B.Tschirley am 18. Juli 2009 14:34

    Ich möchte mal behaupten, dass die meisten Feuerwehren (unsere auch) ziemlich überfordert wäre beim Eintreffen am Einsatzort. Ist glaub ich ganz schön schwierig so einen Einsatz zu koordinieren.

    Mfg Benny

  2. B.Tschirley am 18. Juli 2009 14:44

    Bin mal gespannt, wie genau dort vorgegangen wird.

  3. One-trick-pony am 18. Juli 2009 15:39
  4. maos am 18. Juli 2009 18:22

    Also wenn ich mir die Fotostrecke auf SpiegelOnline so anschaue muss ich sagen, dass man hier im Vorfeld wohl kaum mit irgend einer Gefährdung rechnen konnte. Das ist ja total flaches Land rund herum. Die Erdmassen sind ja in einem ganz flachen Winkel abgerutscht. In meinen Augen schon sehr verwunderlich.

  5. MatthiasM am 18. Juli 2009 19:38

    Nein, ist kein so flaches Land. Schau Dir in Google Maps das Luftbild vom „Vorher“-Zustand, da ist die Hangkante unmittelbar nördlich der Seeland-/Bahnhofstraße. Wenn man das Luftbild mit den aktuellen Einsatzfotos vergleicht, sollten da sogar zwei Häuser komplett verschwunden sein, oder das in der Bahnhofstraßenkurve wurde schon früher mal abgerissen. Das halbierte ist das beim Label „Am Ring“, würde ich sagen.

    Die Hangkante gehört noch zu dem in Flutung begriffenen ehem. Braunkohlentagebau, und ein Zusammenhang mit der Flutung ist meiner bescheidenen (aber hobbygeologisch getrübten) Meinung nach nicht auszuschließen.

  6. Christian Wagner am 18. Juli 2009 20:24

    Da hast du wohl Recht Benny… Das geht ja schon arg in USAR-Richtung. Ich wundere mich, dass auf den Bildern das THW nirgends zu sehen ist… ’ne Schaufel hilft da vermutlich wenig. Aber bisher kann man ja anscheinend eh noch nix machen.

  7. Philipp am 18. Juli 2009 20:45
  8. maos am 19. Juli 2009 12:01

    @MatthiasM

    Flach meine ich in dem Sinne, dass am Ufer keine Hügel oder Hänge sind, sondern flaches Land. Den Abhang habe ich auch bemerkt.

  9. MatthiasM am 19. Juli 2009 14:24

    Naja, aber allein schon mit der Hangkante (die nun mal eben nicht natürlichen Ursprungs war) müßte man aus Erfahrungen aus dem Tagebau heraus schon grundsätzlich mit solchen Ereignissen rechnen.

    Welche Feuerwehr mit Kieswerken im Ausrückebereich war nicht schon mal dort und hat irgendwen aus dem Rest einer abgerutschten Hangkante ausgegraben? Und dieses Loch war halt ein paar Nummern größer.

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