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Iserlohn. (cl) Am frühen Mittwoch morgen gegen 1.45 Uhr ereignete sich eine Explosion in einem Chemiebetrieb in einem Iserlohner Gewerbegebiet. Schnell stand ein Großteil des Geländes in Flammen. Ungefähr 1 Stunde nach Brandausbruch explodierten innerhalb von 18 Minuten nacheinander noch 3 Aussentanks mit Lösungsmittel, die Flammen schlugen bis zu 100 Meter in die Höhe. Der Feuerschein war dabei sogar in der Iserlohner Innenstadt wahrzunehmen.

Bereits nach den ersten Notrufen wurde ein Großaufgebot an Rettungskräften, auch aus angrenzenden Städten, alarmiert. Die 200 Feuerwehrleute konnten den Großbrand nicht direkt angreifen. Sie beschränkten sich auf dir Eindämmung der Ausbreitung auf einen angrenzenden Sanitär-Armaturen Hersteller, der bereits zu 1/4 brennt, und ein Wohnhaus.

Voraussichtlich werden die Löscharbeiten noch Tage in Anspruch nehmen.

Update 9.20 Uhr: Es wurden mehrere Menschen verletzt, 4 mussten in Krankenhäuser gebracht werden. Möglicherweise wir ein Arbeiter vermisst, vermeldet Bild.de. Update: Ein 46 jähriger Arbeiter der Fa. WEKA ist bei der Explosion ums Leben gekommen

Update, 23.07., 7.00 Uhr: In der vergangenen Nacht nahm die Einsatzentwicklung eine unschöne Wendung. Eine Brandwache stellte fest, dass sich einige Brandnester wieder entzündet hatten. Nun drohte ein 80.000 l fassender Lösemittel-Tank zu explodieren. Die Brandwache wurde abgezogen und aus einem unbemannten TLF wurde der Brand bekämpft (oder der Tank gekühlt). Ausserdem wurden neben der BF auch wieder sämtliche Löschgruppen der FF sowie TUIS-Einheiten alarmiert. Ein Sicherheitsradius von 400m wurde eingerichtet. Bis 3.00 Uhr wurde eine Wasserversorgung aufgenbaut und ein umfangreicher Löschangriff vorbereitet, anschließend flog ein Polizeihubschrauber über die Einsatzstelle, um die heißen Stellen zu lokalisieren. Um 4.00 Uhr startete der Löschangriff, der zur Stunde noch andauert.

[maps] Einsatzstelle

Links: Der Westen 1, Der Westen 2 (neu), Feuerwehr Iserlohn, Fa. WEKA (Chemiefabrik), Fa. Dornbracht (Armaturenhersteller),

Videos:  youtube: Link, WDR: Link

Fotostrecke 1 (Löscharbeiten), Fotostrecke 2 (die Schäden), Fotostrecke 3 (WDR)

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