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01_bag Ich habe schon mal erste Produktinformationen über den Crash Rescue Toolbag (Unfallrettungs-Werkzeugtasche) zusammengestellt. Endgültige Ausstattungsversionen usw. lege ich am Wochende fest, bestellbar ist er ab nächster Woche. Hinzu kommen noch das Rope Ratchet, das Innenverkleidungs-Werkzeug sowie der weiche Patientenschutz.

Einfach mal angucken, und ich freue mich sehr auf Feedback!

Kommentare

5 Kommentare zu “Crash Rescue Toolbag: Erste Informationen” (davon )

  1. LarsR am 24. Juli 2009 17:46

    Habe ich eigentlich als einziger nicht verstanden, was gegen einen übersichtlichen Werkzeugkoffer bzw. eine Werkzeugkiste spricht, die man an geeigneter Stelle (Geräteablage?) auf die Erde stellt und von der man sich bedient?
    Ich sehe nicht die Notwendigkeit, das Ganze am Fahrzeug zu befestigen. Noch weniger überzeugen aber noch Gürtellösungen – soll man dann alles x-mal vorhalten?

    Ich bin noch nicht überzeugt. ;)

  2. markus_ger86 am 24. Juli 2009 18:25

    Ich bin Neuerungen gegenüber auch sehr offen, kann hier aber keinen Mehrwert erkennen. Finde wie LarsR auch dass nichts gegen eine Kiste mit dem Werkzeug bei der Ablage oder am Fahrzeug spricht.

    Und ob das eine Rettung jetzt so enorm beschleunigt wage ich zu bezweifeln. Aber lasse mich auch gerne eines Besseren belehren.

    Um wirklich Zeit zu sparen wäre mein Ansatz zus. mit RD und Ärzten üben, üben, üben. : )

  3. Irakli West am 24. Juli 2009 23:28

    Wer öfters übt oder zu VU ausrückt, wird den Stellenwert von Werkzeug am Fahrzeug oder an der Gefahrenstelle zu schätzen wissen. Ob eine Tasche nun am GF oder AT, oder ein Bag am Auto hängt, ist Geschmackssache.

    Ich habe nicht vor, Skeptiker zu überzeugen, denn das passiert sowieso nicht über Gerät oder Ausrüstung, sondern, wie eben beschrieben, über Ausbildung und Erfahrung. Und auch dann wird es nicht jedermann ansprechen.

    Vielmehr baue ich darauf (und der erste feedback lässt darauf schliessen) dass der (Mehr)Wert erkannt wird.

    Frage: Du bist beauftragt, die Beifahrertür aufzumachen und zu fixieren. Ich biete 10 Sekunden, alles inklusive. Mit welchem Gerät machst Du das, wo ist es verlastet (bitte Such- und Holzeit mit einrechnen) und wo ist es verlastet?

  4. LarsR am 25. Juli 2009 00:09

    Ich denke, ich habe genügend VU gesehen, um einschätzen zu können, dass eine Kiste in der Nähe des Fahrzeuges genau so effizient zu handhaben ist.

    Das meiste Material brauche ich nicht andauernd, sondern meistens genau einmal im Ablauf, dafür aber ggf. mehrere Werkzeuge parallel. Dann kann sich derjenige, der gerade die Scheiben ankörnt, die Batterien abklemmt, die Schnitte anzeichnet oder als innerer Retter die Innenverkleidung abnimmt das benötigte Werkzeug holen oder vom Gerätetrupp geben lassen. Ob das Werkzeug jetzt am Fahrzeug hängt oder drei Meter daneben steht, kommt doch aufs Gleich heraus. Wenn ich ungünsig stehe, muss ich mich bewegen. Gilt genau so, wenn die Tasche auf der Beifahrerseite hängt, ich aber an der Fahrerseite arbeite. Richtig ungünstig wird es, wenn ich etwas aus der Tasche brauche, der Rettungstrupp aber gerade davor steht und mit dem Spreizer an einer Tür arbeitet.

    Das Beispiel mit der Beifahrertür in 10 Sekunden ist zwar nett, aber ist es relevant? Wo bringst du die Tasche an, was machst Du wenn Du auf der anderen Seite arbeitest oder im weiteren Verlauf die Türen raus kommen oder der Kotflügel gestaucht wird? Die Tasche mehrmals umhängen?
    Man kann immer Beispiele herbeidenken, bei denen es eher funktioniert und solche, bei denen es eher nicht funktioniert.

    Persönlich habe ich aber Bauchschmerzen bei dem Gedanken, dass wir in den letzten zehn Jahren eine gewisse räumliche und organisatorische Struktur an den Einsatzstellen eingeführt haben und jetzt wieder dazu übergehen sollen, einen Teil der Ausrüstung von der Geräteablage weg und direkt ans Fahrzeug zu bringen, weil es bequemer ist oder ein paar Sekunden Zeit spart.

  5. Irakli West am 25. Juli 2009 10:35

    Wie gesagt, es steht jedem frei, das für sich selbst zu beurteilen. Natürlich kann und will ich nich jeden glücklich machen. Es ist natürlich ideal, wenn jeder weiss, wo in der Kiste der Ventlidreher sich befindet, oder der GF schon mit den Markierungsstiften ausgestattet ist.

    Wer bereits gute Erfahrungen, beispielsweise mit einem Holster oder einer spezifischen VU-Werkzeugtasche hat – nicht eine allgemeine Werkzeugtasche – wird das für sich, wie auch immer, entscheiden können.

    Glaube mir, es steckt viel Entwickungsarbeit, viele Tests, und viele Gespräche dahinter, und das mit entsprechend positiven Ergebnis. Ich werde sicher einige Probeexemplare bereit stellen, und Wehren herzlich dazu einladen, das für sich zu testen.

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