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Rodenbach (Landkreis Kaiserslautern / RLP) (hl). Neun Monate nach einem Großbrand in Rodenbach ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gegen drei Verwaltungsbedienstete. Das berichtet heute „Die Rheinpfalz“ in einer Lokalausgabe.

Die Ermittlungen richten sich gegen zwei Mitarbeiter der Verbandsgemeindeverwaltung Weilerbach und einen Bediensteten der Kreisverwaltung Kaiserslautern. Gegen die drei Personen wird derzeit wegen des Verdachts der Bodenverunreinigung ermittelt. Ein Löschwasserrückhaltebecken war weder ausreichend abgedichtet noch an das Kanalnetz angeschlossen. Wer die Verantwortung für die Planung, Errichtung und Genehmigung des Beckens trägt, ist nun Gegenstand der Ermittlungen. Laut Zeitung soll das Rückhaltebecken bereits 1999 existiert haben.

In der unmittelbaren Nähe befinden sich Brunnen zur Trinkwassergewinnung. Die Betreiber stellten die Strafanzeige. Kontaminiertes Löschwasser war im Erdreich versickert und gefährdete die Trinkwasserversorgung.

Bei dem Großbrand im vergangenen Jahr kamen große Mengen Schaummittel zum Einsatz, die die umweltgefährdenden Zusatzstoffe „perfluorierte Tenside“ (PFT) in sich trugen. Der PFT-Schaum darf nur noch bis 2011 eingesetzt werden, so die Zeitung.

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