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Fronhausen (Marburg-Biedenkopf, HE), (sst). Seit Freitagabend brennen in Fronhausen rund 1.200 Strohballen. Da ein Löschen des fußballfeldgroßen und rund sechs Meter hohen Stapels nahezu unmöglich ist, greift die Feuerwehr zu ungewöhnlichen Mitteln. Mit mehreren Hochleistungslüftern wird das Feuer angefacht und die Strohballen kontrolliert abgebrannt. Außerdem werden die Ballen mit einem Radlader des THW auseinander gezogen.

„Das Löschen dieses Feuers wäre nur mit erheblichem personellen und materiellen Aufwand möglich gewesen, erklärte am Samstag ein Feuerwehrsprecher. Unter dem Gesichtspunkt der Verhältnismäßigkeit wäre dies aber wenig sinnvoll gewesen, da keine akute Gefahr der Brandausbreitung bestand und das Stroh ohnehin nicht mehr zu retten gewesen wäre. Der Versuch des Löschens hätte zudem auch keinen wesentlichen Zeitvorteil gebracht. Wir haben uns daher dazu entschlossen, das Stroh unter Aufsicht abbrennen zu lassen.“ (KFV Marburg-Biedenkopf)

Die Brandursache ist derzeit noch unklar. Zeitweise waren rund 80 Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW vor Ort. Neben der Feuerwehr aus Fronhausen beteiligten sich auch Wehren aus Marburg und Lollar an den Arbeiten. Die Gladenbacher Feuerwehr und die Werksfeuerwehr von Buderus schickten zusätzliche Hochleistungs-Lüfter.

Kommentare

3 Kommentare zu “Feuerwehr facht Strohballenbrand mit Hochleistungslüftern an” (davon )

  1. Hubi am 30. August 2009 19:29

    Die Besserelösung und so lange es sich nicht weiter ausbreiten kann warum nicht.
    Mich würde mal interessieren wie die Lüfter geanu eingesetzt worden sind. Der Ascheflug muss ja schon recht groß gewesen sein.

  2. Maori74 am 2. September 2009 17:27

    Schau mal in den Brandschutz Ausgabe 3/2008 oder in den rescuetec-Katalog bei den Praxistips.

  3. Hubi am 3. September 2009 10:50

    Danke für den Tipp gleich mal merken kommt bestimmt mal wieder

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