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(iw) Ich weiss nicht, woher das Klischee kommt, größere Wehren wären innovativer als kleine. Gestern hatte ich zwei Gespräche mit Kommandanten aus dem Umland, beides „kleine“ Wehren, jeweils 1 und 2 Großfahrzeuge. Mit dem einen diskutierten wir die Zukunft der deutschen Feuerwehren inklusive mögliche Lösungsszenarien, der andere zeigte mir zwei Produktentwicklungen, die er gerade vorantreibt, weil der Markt nichts hergibt, das zur durchaus durchdachten Taktik dieser Wehr passt.

Ob nun Fahrzeugumbauten, Produktentwicklung oder Gedanken über die Zukunft: ich finde es einfach super, wenn Führungskräfte sich solche Gedanken machen – und somit zumindest nach aussen mit gutem Beispiel vorangehen. Grosser Vorteil: so lässt sich etwas bewegen!  Wie es nach innen aussieht, kann man als aussen stehender natürlich nicht beurteilen, aber darum geht es hier nicht.

Übrigens könnte man im Umkehrschluss sagen, große Wehren müssten ein sehr breites Spektrum an möglichen Einsätzen abdecken, doch das ist aus meiner Sicht Hinderungsgrund für Innovationen.

Kommentare

4 Kommentare zu “Innovation „auf dem Lande“” (davon )

  1. Cimolino am 8. September 2009 22:06

    Hallo,

    es wäre schön zu erfahren, worum es da eigentlich ging. Dann könnte man sagen, ob das was ist oder nicht…
    Weil ich hab schon diverse Dinge gesehen, die örtlich toll empfunden waren, aber gut gemeint ist halt oft das Gegenteil von gut gemacht… (vgl. überladene TLF 16/25, LF 16/12, TSF usw….)

  2. Christian Lewalter am 9. September 2009 06:29

    Vielleicht haben auch die „kleineren“ Wehren mehr Zeit und Lust sich über Innovationen Gedanken zu machen. Ich könnte mir vorstellen, dass ein Feuerwehrmann, der 150+ Einsätze im Jahr fährt und zu den Übungen geht, auch gerne mal zu Hause ist. Dagegen ist man bei um die 30-50 Einsätzen im Jahr auch mal bereit ein wenig Extrazeit in der Feuerwehr zu verbringen.

  3. Cimolino am 9. September 2009 06:50

    Hallo,
    es liegt meiner Erfahrung nach nicht an der Größe einer Wehr, sondern an der Kultur in derselben, ob man überhaupt zulässt, dass man über „Neues“ nachdenkt, oder Verbesserungen ausprobiert, oder ob man „Neues“ grundsätzlich ablehnt – und damit auch jede Innovation praktisch im Keim erstickt.
    Allerdings muss längst nicht alles, was als innovatives Segensheil für die Floriansjünger angepriesen (oder selbst erfunden) wird, auch geeignet sein. Auch dazu muss man dann Manns genug sein, sich das einzugestehen, wenn man mal einen Irrweg verfolgt hat.
    Noch besser wäre es, das auch offen zu kommunizieren, damit nicht andere den gleichen Fehler auch machen…

  4. Innovationshemmer: Internet : FWnetz – Feuerwehr im Netz am 10. September 2009 21:20

    […] Kurzer Nachtrag zu “Innovation auf dem Lande“. Interessanterweise stecken wir ein bisschen in der Klemme. Denn: gute Ideen und […]

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