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(iw) Kurzer Nachtrag zu „Innovation auf dem Lande„. Interessanterweise stecken wir ein bisschen in der Klemme. Denn: gute Ideen und Horizonterweiterung kommen aus dem Internet. Allerdings: rütteln an einem irgendwie gemeinschaftlich festgelegten Status Quo wird mit reflexartigem Bashing belegt – und so bleiben entweder die Innovationen namenlos oder tauchen gar nicht erst auf. Die Innovatoren brauchen ihre Energie lieber an ihre Lieblingsprojekte – was oft genug auch im Internen viel Kraft fordert – anstatt sich dafür öffentlich rechtfertigen zu müssen. So ist das Fehlen einer zentralen Instanz zugleich Fluch und Segen.

Es bleibt nichts anderes, als hier auf möglichst neutrale Art und Weise diese Fortschritte, Ideen und Inspirationen weiterzugeben. Zwei persönliche Meinungen: a) nur durch Austausch kommt man weiter und b) nichts mag ich weniger als „Basher“. Kritisieren, oder gar besitzstand-wahren-wollen: gerne, solange das zivilisiert abläuft.

Kommentare

2 Kommentare zu “Innovationshemmer: Internet” (davon )

  1. Cimolino am 11. September 2009 07:25

    und nichts mag ich weniger als nebulöse Andeutungen gegen irgendwen…

    Weder in dem einen, noch in dem anderen Fall hast Du was konkretes geschrieben. Schade….

    Es gibt nämlich auch zig „Innovationen“ aus dem Lande, die sind schlicht eins:
    Überflüssig bis leider sogar lebensgefährlich!

    Beispiele?
    PSA-Eigenentwicklungen (hab ich schon bis zum – Hauptsache toll beschrifteten/reflexbestreiften – Baumarktoverall im IA gesehen…)
    diverse „innovative“ Löschanlagen (gern auch als Ersatz für Normkomponenten wie TS)
    Selbstbau-PA-Halterungen in Staffelfahrzeugen…
    To be continued…

    Natürlich gibts jede Menge guter Entwicklungen. Die wirklichen Innovationen sind aber SEHR dünn gesät – und häufig nicht mehr als die (auch wichtige) mehr oder weniger geringe Weiterentwicklung vorhandener Ideen.

    Und so lange für viele Feuerwehren selbst die Übernahme „bewährter Innovationen“ (also alles was so 10 – 30 Jahre alt ist) noch unnötiges Teufels-Blendwerk ist, so lange ist die Aus- und Fortbildung (v.a.) der Führungskräfte weit wichtiger, als z.B. einen neuen Hydraulikheber zu erfinden….

    Außerdem gäbe es das größte Innovationsfeld sowieso eher nicht in der Technik, sondern im Bereich der Führung und Ausbildung.
    Aber da wirds bei genauerem Hinsehen meist sehr schnell sehr dünn….

  2. Irakli West am 11. September 2009 09:49

    Es geht hier nicht darum, bestimmte technische Entwicklungen vorzustellen, sondern um das Thema per se.

    Auch wichtig: unter „Innovation“ muss man sich nicht zwangsläufig eine disruptive Neuerung vorstellen, sondern schrittweise Weiterentwicklungen, also Adaptationen.

    Dass die Technik den aus der Taktik entstandenen Ansprüchen folgt – und nicht umgekehrt – ist für mich grundsätzlich ein Prädikat. Wobei man nicht ausschliessen kann, dass es hier und dort in die falsche Richtung läuft.

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