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(sc). Vor einigen Tagen veröffentlichte heise.de den Beitrag „DLRG wirbt für Notruf-Nummern im Handy„. Darin geht es um die Aufforderung durch die DLRG die sogenannte ICE bzw. IN-Nummer in Mobiltelefonen zu hinterlegen. Diese Nummer soll im Notfall dazu dienen, dass Angehörige benachrichtigt oder medizinische Informationen von den Angehörigen eingeholt werden. Die Idee selbst stammt aus Großbritannien und u.a. Feuerwehr Weblog/FWNetz-Begründer Irakli West griff diese Idee 2005 auf und versuchte sie in Deutschland bekannt zu machen. Sogar dem Feuerwehrmagazin war dieses Thema 2006 einige Zeilen wert.

Aber zurück zum heise.de-Artikel. Die Diskussion um Sinn und Unsinn eines derartigen Unterfangens schwappt mit jeder (Massen-)Email einer Organisation auf und verebbt ebenso schnell wieder. Neue Argument für oder gegen die Initiative gibt es kaum. Interessant ist nun, dass heise.de nicht in er Lage war zu diesem Thema zu recherchieren und sich offenbar einzig auf die Pressemitteilung der DLRG verließ. Denn mittlerweile hat heise.de den Artikel schon zweimal aktualisiert und insbesondere im heise.de-Forum geäußerte Bedenken nachgetragen.

Kommentare

4 Kommentare zu “ICE / IN verwirren heise.de” (davon )

  1. TilMar am 6. Oktober 2009 14:51

    Hier ist vom ASB eine Medieninfo (Aug.09) die gegen solche Nummern sind: klick mich!
     

  2. samoehrle am 6. Oktober 2009 18:40

    Heise hat sich bei der Meldung definitiv nicht mit Ruhm bekleckert.
    * Die „Pressemitteilung“ der DLRG stammt von September 2008: http://newsletter.dlrg.de/aktuelle-ausgabe/ausgabe-92008.html, was anderes lässt sich nicht finden, auch nicht auf den einschlägigen Presseportalen (ganz im Gegensatz zu anderen PMs der DLRG). Von einer „Notruf-Nummer“ steht da auch nix. Wobei der DLRG-Newsletter eine Rundmail an alle DLRG-Gliederungen ist und weniger eine Pressemitteilung.
    * Der zitierte DLRG-Mensch wird/wurde dem LV Westfalen zugeordnet, er stammt aber offensichtlich vom Bezirk Witten (im Text halbherzig korrigiert, im Update immer noch  falsch)
    Die Distanzierung vom ASB dreht sich hauptsächlich darum, dass in den Mails der ASB als Absender genannt wird, der ASB jedoch keine solche Mails in Umlauf gebracht hat. Klassischer Hoax halt, mit (teilweise) richtigem Inhalt.
    Ich vermute mal stark, die Mails gibts mit allen möglichen Absendern, und der Autor der heise-Meldung wird wohl grad eine erhalten haben, die DLRG als vermeintlichen Absender trägt, hat seinen Studienkumpel, der bei der DLRG ist, um ein Zitat gebeten, und die Meldung des Jahres vor Augen gehabt ;-)

  3. samoehrle am 6. Oktober 2009 18:51

    Nachtrag (Edit geht irgendwie nicht so recht): Der Text aus dem DLRG-Newsletter geistert schon seit mindestens Ende 2007 in fast wörtlicher Form rum (http://www.webmasterwork.com/page/?page=Thread&postID=341816), der Mensch, der den so in den DLRG-Newsletter übernommen hat, hat also auch nur copy&paste gemacht…

  4. Stefan Cimander am 7. Oktober 2009 08:30

    @samoehrle Danke für Deine Infos. Aus Zeitgründen konnte ich das leider nicht so nachrecherchieren. Aber imnmr gut, wenn es Leser gibt, die die Muse dazu haben,  oder, wie in diesem Fall, wissen wo der Hase – oer die Nixe – läuft.

     

    Inzwischen gibt es bei heide.de ein drittes Update zu dem Artikel. Langsam wird es peinlich. ;-)

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