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(cl) Seit heute morgen messen sich 30 Teams aus 15 Ländern bei der World Rescue Challenge in Frankfurt am Main. Ich war heute Nachmittag zu Besuch und bin sehr begeistert.

Es sind 3 Übungsbereiche (Pit) aufgebaut, in dem jedes Team 1 Mal antreten muss. In  Pit 1, dem Complete haben die Teams 30 Minuten Zeit, 2 Patienten zu retten, in Pit 2 (Standard) muß 1 Patient in 20 Minuten aus einer schwierigen Situation gerettet werden und in Pit 3 (Rapid) hat das Team nur 10 Minuten für eine Rettung Zeit. Dafür ist diese Lage auch einfacher.
Es war interessant zu sehen, wie die unterschiedlichen Team-Führer an die Aufgabenstellung herangehen (selber erkunden oder erkunden lassen). Wie schnell ist der Medic beim Patient im Fahrzeug? Welcher Rettungsweg wird gewählt? Wie ist die Kommunikation im Team? Herausragend war da ein spanisches Team. Es wirkte sehr chaotisch, weil alles durcheinander brüllte. ;-)

Neben den eigentlichen Wettkämpfen ist sicherlich das „networking“ am Besten. Man trifft selten so viele Feuerwehrleute aus unterschiedlichen Ländern auf so engem Raum.  Ich hatte super Gespräche mit Teilnehmern aus Südafrika  und Kanada. Und natürlich habe ich auch einige FWnetz´ler und twitterer getroffen.

Wer Zeit hat, sollte sich die Veranstaltung nicht entgehen lassen und am Besten gleich am Freitag hinfahren. Am Samstag ist Tag der offenen Tür bei der BF Frankfurt, da wird es sicherlich voll.

Das FWnetz berichtet weiter.

WRC09 Homepage
Bilder von mir auf flickr

[update 1] Bericht der hessenschau

Kommentare

23 Kommentare zu “World Rescue Challenge 09 – update” (davon )

  1. JayeM am 23. Oktober 2009 10:53

    Hier gibts auch noch ein Video, bzw das, was Irakli gestern angesprochen hat auf Twitter:
     
    http://www.1730live.de/aktuelle-sendung/news/news-details/datum/2009/10/22/rettungs-wm.html
     

  2. JAnders am 24. Oktober 2009 00:44
  3. proffirefighter65 am 24. Oktober 2009 18:12

    Also, ich war am FR dort.
    Mir haben da so einige Dinge nicht gefallen. Es geht wohl immer noch um schnelle aber auch schonende Pat.rettung. Warum wird dann mit einer Tigersäge am Auto gesägt (die deutlich sichtbare Erschütterungen und Lärm verursacht) wenn es auch mit ner RS ginge? Mit der RS hätte es max. 30 sec. länger gedauert…
    Ist es jetzt out in der TH, das Dach abzuschneiden bzw. wegzuklappen, um einen größtmöglichen Zugang zu schaffen?
    Wieso werden erst gesicherte Baumstämme in mühseliger Arbeit von der Motorhaube entfernt, wenn man auch vom Heck hervorragend an den Pat.  kommt? Während dieser Rettung wurde rund fünf Minuten nicht an einer Rettungsöffnung gearbeitet…ne lange Zeit.
    Und warum steht der „Medic“ (oder ich sag mal Fw-Sanitäter) wie ein amerikanischer Polizist 3 m vor dem verunfallten Fahrzeug und versucht den Pat.anzusprechen? Erste psychologische Betreuung in unmittelbarer Nähe (was auch meist möglich war) wäre da angebrachter.
    Und alles in „denglisch“ einem MischMasch aus deutsch und englisch.
    Lass mich gern mal aufklären…

  4. Jens Fischer am 24. Oktober 2009 19:49

    Naja, nur weil ein Team etwas so und so macht, muss es ja nicht gut sein. DEswegen gibts da ja einen 1. 2. 3. etc. Platz :)
     
    Und das 3m wegstehen und Frontal ansprechen hat IIRC den Hintergrund zu verhindern dass der PAtient reflexhaft den Kopf zur seite dreht und damit ggf. ein HWS Trauma verschlimmert. DAher Frontal mit Abstand damit der PAtient einfach nur den Kopf geradeaus hält.
    Und bei einer Weltmeisterschaft mit Teilnehmern aus 15 Nationen wird sichs nicht vermeiden lassen Denglisch zu benutzen :)
     

  5. Michael Linkenbach am 24. Oktober 2009 20:16

    Das Arbeiten mit der Säbelsäge war bei den Britischen Teams recht verbreitet. Scheint da wohl eher normal zu sein.
     
    Ansonsten war das eine gelungene Sache. Nette Gespärche geführt, wieder mal einen schweifenden Blick über den Tellerrand geworfen und heute morgen auch eine recht exklusive Führung durch das Brandschutzzentrum genossen.
    Die Teamleader aus Wales und Kaltenkirchen haben mir am besten gefallen, klasse leadership. Immer klare Befehle und vor allem LAUT gegeben.
     
    Was dem Beobachter auffiel:
    – Welche Sprache spach die walisische Mannschaft?
    – Die Famile Südmersen hat den gleichen Friseur
    – Der Hausherr hier vermisst seine Stimme..
    – Wie sieht ghanaische Einsatzkleidung aus?
    – Den elegantesten Hüfteinknicker der deutschen Feuerwehr hat die Feuerwehr Wernau..
     
    Gruß
    ML

  6. proffirefighter65 am 24. Oktober 2009 20:32

    Mich hat Mönchengladbach überzeugt…obwohl da auch „denglisch“ geredet wurde ;-)
    Ansonsten aber ne gelunge Veranstaltung.
    Und vor allem den persönlichen Horizont erweitert, das war das Wichtigste!
     
     

  7. JAnders am 24. Oktober 2009 20:59

    @profifirefighter65
    Das mit dem „denglisch“ liegt daran das Englisch Wettkampfsprache ist.

  8. Christian Lewalter am 24. Oktober 2009 22:05

    @profifirefighter65, @ML:

    Im Team wurde untereinander meist die Landessprache gesprochen.  spanisch, ungarisch, walisisch, Afrikaans. Die Medics sprachen den Sanitäter in Englisch an, der Team Leader haben die Lage auch teilw. auf englisch weitergegeben.

    @profifirefighter65:

    Die Säbel- oder Tigersäge ist bei allen Teams am Start gewesen. Es haben sie aber nicht alle benutzt. Das US-Team hat die bei der Standard Lage benutzt, um das Dach aufzuschneiden, musste dann aber die Taktik ändern, da sie nicht das ganze Dach durchschneiden konnten. Auch für die Frontscheibe wurde die Säge genutzt.  http://www.flickr.com/photos/free-skier/4035603060/

  9. Michael Linkenbach am 24. Oktober 2009 22:13

    @Christian: Englisch kann das bei den Walisern nicht gewesen sein, das verstehe ich leidlich.. ;-)
    Check mal deine Flickr-Bilder, da stimmen einige Bildunterschriften nicht.
     

  10. Christian Lewalter am 24. Oktober 2009 22:37

    @Michael

    Bei den Schotten wars ähnlich…

    Welche Flickr-Bilder denn? Habe 1 Schreibfehler gefunden.

  11. Michael Linkenbach am 24. Oktober 2009 23:06

    Die Bilder 47-50 zeigen die Waliser und nicht das Team Bizkaia Suhiltzaileak.

  12. Christian Lewalter am 25. Oktober 2009 11:24

    @Michael Danke. Es waren sogar 2 Bilder, die Royal Berkeshire zuzuordnen waren…

  13. jansued am 25. Oktober 2009 11:31

    Hallo!
    Es geht wohl immer noch um schnelle aber auch schonende Pat.rettung.
    Eben nicht: In Rapid geht es eher um schnell, in Standard um schonend, aber eben auch in 20 Min. und in Complex um beides (zwei Patienten)
    Warum wird dann mit einer Tigersäge am Auto gesägt (die deutlich sichtbare Erschütterungen und Lärm verursacht) wenn es auch mit ner RS ginge? Mit der RS hätte es max. 30 sec. länger gedauert…
    Von hier aus schwer zu beurteilen, normalerweise ist zum Dach aufsägen in Lägnsrichtung die Säbelsäge schneller. Erschütterungen und Lärm werden wegen Zeitvorteil in Kauf genommen.
    Ist es jetzt out in der TH, das Dach abzuschneiden bzw. wegzuklappen, um einen größtmöglichen Zugang zu schaffen?
    Wenn das zu lange dauert? Den Platz brauchen meistens eher die Retter, nicht der Patient.
    Während dieser Rettung wurde rund fünf Minuten nicht an einer Rettungsöffnung gearbeitet…ne lange Zeit.
    Kann ich von hier nicht sagen – besser machen ;-)
    Grüße, Jan
     

  14. Jens Fischer am 25. Oktober 2009 13:18

    @Michael , ich wusste garnicht dass die Feuerwehr Wernau jemanden vorbeigeschickt hat, der da war um zu Arbeiten oder um sich übermäßig zu bewegen, es war doch nur mein Bruder da… ;-)

  15. Michael Linkenbach am 25. Oktober 2009 13:37

    @Jens: Eben…
    Selten jemand mit so einer eleganten Haltung eine Kamera halten sehen.  Nurejew wäre stolz gewesen. ;-)

  16. Berty am 25. Oktober 2009 17:43

    Hallo!
    Kurze Frage von mir, die „Klemmrollen“ die zum befestigen des Kantenschutzes verwendet wurden, wo bekommt man die her bzw. aus was baut man sich so etwas selbst?
    Ansonsten natürlich eine klasse Veranstaltung, wo man jede Menge mit nach Hause genommen hat!

  17. Michael Linkenbach am 25. Oktober 2009 18:03

    Das ist normales Abflussrohr, in kurze Stücke geschnitten und mit einem Längsschnitt versehen. 1a Beispiel für gelungene Improvisation.

  18. Berty am 25. Oktober 2009 18:05

    Danke!

  19. danielquerner am 26. Oktober 2009 12:13

    Hallo Leute!
    Schön das dass das Thema THL-PKW so viel Anklang findet! Ich bin selber der Medic in Mönchengladbach und kann behaupten das ich noch nie wenn ich mit einem Patienten im Auto war, es bei benutzen der Säbelsäge große Wibration oder gar Erschütterungen gab. Laut ist es, gar keine Frage, aber denkt immer daran das ein tatsächlich traumatisierter Patient analgesiert und auch sediert wird (ergo, er bekommt eh weniger mit). Ich möchte eigentlich nur sagen, das die Säbelsäge in vielen Fällen Mittel der Wahl ist (verweise gerne auf die Fischdosenöffnung des TRT Osnabrück), einfach schnell und effektiv.
    „Einem verletzten Menschen kann nur im Krankenhaus richtig geholfen werden“
    ….nicht auf der Straße………
    Beste Grüße aus MG
    Daniel

  20. jansued am 26. Oktober 2009 12:59

    Danke für das Lob, aber die Fischdose haben Jörg Heck und Klaus Krebs erfunden -wir waren einen Moment später…
     
    Bis zum nächsten Mal!
     
    Grüße, Jan
     
     

  21. danielquerner am 26. Oktober 2009 18:35

    hehehe!
    Okay, aber Ihr habt es soo gut gemacht das ich halt TRT OS damit verbinde!
    :-)

  22. Michael Linkenbach am 26. Oktober 2009 19:27

    Was muss ich mir unter dem Ausdruck „Fischdose“ vorstellen? Außer Heringen in Tomatensoße… ;-)

  23. Irakli West am 27. Oktober 2009 14:30

    @Michael die Fischdose sind zwei Schnitte mit der Säbelsäge vom Heck ausgehend in das Dach, nah an der Dachkante bis ca. Fahrzeugmitte. Danach wird das Dach aufgeklappt.

    Hier ist ein Bild davon.

    Im Videomagazin bei den Lagen aus Gifhorn gibt’s das Ganze auch in Bewegtbild

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