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Team Johannesburg(iw) Schon ist sie vorbei, die WM, die sicher ganz lange nicht mehr nach Deutschland zurückkehren wird. Nicht negativ gemeint, aber es gibt viele potenzielle Ausrichterländer, und wann der Turnus diese Veranstaltung wieder zu uns führen wird, steht wohl eher in den Sternen.

Somit möchte ich das Negative zuerst aus dem Weg räumen: es waren wieder mal enttäuschend wenig Zuschauer. Woanders sind es tausende, hier waren es nicht mehr als dutzende gleichzeitig. Es gibt immer noch Unmengen an wichtigere Dinge, wohl muss man das akzeptieren, das gilt auch für das deutsche Feuerwehrwesen an sich.

Diejenigen allerdings, die vor Ort sein konnten, erlebten eine absolut einmalige Veranstaltung: wo sonst kommen so viele Feuerwehrleute aus so vielen Ländern zusammen? Wo sonst kann man alleine vom zuschauen so viel mitnehmen?

Alleine deswegen muss man sich bei den Ausrichtern und Veranstaltern, allen voran dem VFDU und der Feuerwehr Frankfurt bedanken, dass sie die WRC in so kurzer Zeit nach Deutschland holen und durchführen konnten. Was sich hier über die Wettkämpfe hinaus beispielsweise an Kontakten und Netzwerken ergeben und befestigt haben, kann man nur erahnen. Ein besonderes, und dickes Lob geht auch an die Pit Crew, die anderen Helfer und an die nette Dame die mich mit Hustenbonbons versorgte.

Sehr offentsichtlich war übrigens die drückende Überlegenheit der Briten, wie die von Christian zusammengestellte Liste zeigt. Wer beispielsweise bei Royal Berkshire oder Hampshire zugeschaut hat, dem wird die „klinische Sauberheit“ (Zitat eines Kollegen) besonders aufgefallen sein.

Doch auch hier heisst es: Teilnehmen ist alles, wenn auch viele sehr wohl genau wissen wollten, wie sie insgesamt und im Vergleich zu anderen abgeschnitten haben. Man konnte bei der Verleihung die Spannung bei den einzelnen Teams förmlich spüren (besonders bei den Briten), und später erst recht, als die Ergebnislisten ausgeteilt wurden.

Unterm Strich werden sicherlich den meisten Teilnehmern schöne Erinnerungen bleiben, und die Vorfreude an eine Teilnahme – ob als Zuschauer oder als Team – an der nächsten WM.

Wer übrigens überlegt, ein Team aufzustellen: ich möchte schauen, dass ich von den hiesigen Teams Tipps und Tricks sammeln und hier veröffentlichen kann.

Von mir auch noch ein danke an den vielen Leuten im FWnetz-„Dunstkreis“, die viel fotografiert und gefilmt haben. Die Ergebnisse folgen in den nächsten Tagen und Wochen.

Over and out!

Kommentare

9 Kommentare zu “WRC09: erste Nachschau” (davon )

  1. Trashmaster am 25. Oktober 2009 17:33

    Kurz und knapp: Wer nicht das war, hat was verpasst!

  2. HCFFM am 25. Oktober 2009 21:57

    Ich möchte mal eben noch was anmerken: Gleichzeitig zur wrc hat die wtc, also die world trauma challenge, statt gefunden, ist leider weniger relevant für die Feuerwehren, aber auch hier haben 3 deutsche Teams daran teilgenommen.Neben zwei Teams aus Kaltenkirchen auch das Team: „traum-h“ (MHD) aus Frankfurt am Main. Dieses Team hat in seiner Challenge den 8.Rang erreicht und müsste damit meines Wissens nach, das am Besten plazierte Team aus Deutschland sein.

  3. Irakli West am 26. Oktober 2009 09:36

    @HCFFM vielen Dank für den Nachtrag – die Trauma Challenge war sicher nicht minder spannend, stand naturgemäß jedoch völlig im Schatten der Rescue Challenge.  Soweit ich weiss, wurden hier noch ein oder zwei Durchgänge auf Video festgehalten.

  4. B.Tschirley am 27. Oktober 2009 18:27

    Hey Leute hier meine und Mathias Bilder von der WRC und und für @HCFFM und alle anderen auch bilder von der WTC
    http://www.flickr.com/photos/26595133@N02/collections/72157622549364491/

  5. HCFFM am 28. Oktober 2009 15:41

    Ja danke für die Pics, leider keines des Teams aus FFM am Start. Macht ja nix. Danke nochmal.
    ps. auf einer der vorherigen Chats hat jemand gemeint das die Kollegen aus Ghana die Sprache: Afrikaans sprechen würden, das ist so nicht ganz richtig, Amtssprache in Ghana ist Englisch, Plus einige regionale Dialekte.
    Um mal ordentlich Klugzuscheissen*lol*
    @Irakli West: Klar steht Trauma dem Retten hinten an, aber der Punkt muss sein das zukünftig beides Hand in Hand geht, nicht nur für das Publikum sondern auch im Selbstverständnis der Feuerwehren und dem RD

  6. Christian Lewalter am 28. Oktober 2009 23:31

    @HCFFM Dann will ich mal zurück klugscheißen ;-). Ich habe nur gesagt, das Afrikaans gesprochen wurde. Das war die Mannschaft aus Johannesburg/Südafrika.

  7. HCFFM am 29. Oktober 2009 19:57

    Siehste, haste ja recht, übers Ziel rausgeschossen….hätte ich mal besser lesen gelernt*lol*

  8. Christian Lewalter am 30. Oktober 2009 07:12

    ;-)

     

  9. HCFFM am 31. Oktober 2009 15:33

    Vielleicht ist das hier der falsche Punkt, aber mal folgende Frage: Die meisten von euch waren ja auf der WRC, wie bewertet Ihr denn bei so Einsätzen die Zusammenarbeit mit dem RD und ggf. auch Notarzt? Bringt das was? Nerven die, oder wie ist es generell um die Zusammenarbeit bestellt? Besteht hier Schulungsbedarf? Auch für die Feuerwehren,gerade wenn es FF sind? Oder auch First Respondereinheiten?

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