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Kusel (RLP) (hl.) Wehrleiter Manfred Milak und der bisherige Wehrführer von Kusel Thorsten Schmitt treten freiwillig zurück. Das wurde mir eben aus Kreisen der Feuerwehr Kusel mitgeteilt. Weitere Details folgen morgen oder übermorgen.

Bisherige Berichte im FWnetz

Schnell beide Ämter besetzen

1. Update 29.10.2009 7:50 Uhr von Harald Laier

Nachdem Bürgermeister Stefan Spitzer die Rücktritte von Milak und Schmitt akzeptiert hat will er beide Posten durch Neuwahlen schnellstmöglich besetzen lassen. Er hoffe zugleich, dass damit „ein Punkt gesetzt ist, um alle alten Meinungsverschiedenheiten beiseite zu legen und im personellen Miteinander neu zu beginnen“. Zum Schluss des heutigen kurzen Rheinpfalz-Berichtes würdigte der Rathauschef das Engagement der ehemaligen Führungskräfte. Sie hätten „ihr fachliches Wissen, ihre Freizeit, ihr Engagement und ihr Herz in den Dienst der Feuerwehr gestellt“. Die für heute Abend geplante Mediation findet nicht statt.

Nach Rücktritten dauert Streit an

2. Update 30.10.2009 11:00 Uhr von Harald Laier

Nach den Rücktritten von Milak und Schmitt dauert der Streit in Kusel an. Die Rheinpfalz-Ausgabe „Westricher Rundschau“ berichtet heute, dass nun die Wehrleute aus Herchweiler mit Austritten drohen. Wehrführer Sandro Stoll hat seinen Rücktritt erklärt. In diesem Ort bei Kusel wohnt der bisherige Wehrleiter Manfred Milak. „Seine Hauswehr“ unterstützte ihn und ist über die Umstände seines Rücktrittes verärgert.

Bürgermeister Stefan Spitzer hält an einem Mediator fest, der im Feuerwehrstreit vermitteln soll. Die Fronten seien verhärtet. Zudem wird in einem Kommentar das Krisenmanagement Spitzers kritisiert. Den Vollbrand eines Wohnhauses hätte man mit einer Kübelspritze versucht zu löschen, so ein Vergleich.

Zukunft der Kontrahenten und Willenserklärungen in Kusel
Der bisherige Wehrführer von Kusel Thorsten Schmitt bleibt vermutlich seiner Wehr als Feuerwehrmann erhalten. Der Verbleib Schmitts war eine Bedingung der Kusler Wehrleute zu Beginn der Auseinandersetzung. Hingegen ist mir über eine Zukunft Milaks in der Feuerwehr nichts bekannt. Jedoch kann man seine „Gedanken eines demontierten Wehrleiters“ auf der Startseite der Webseite feuerwehr-herchweiler.de nachlesen.

Die Wehrleute des Stützpunktes Kusel übergaben am Donnerstagabend Bürgermeister Spitzer schriftliche Willenserklärungen. Auch weiterhin wollen sich die Einsatzkräfte gemäß dem Slogan „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ engagieren. Interessant ist, dass bei diesem Treffen Stadtbürgermeister Jochen Hartloff dabei war. Der Rechtsanwalt ist derzeit Vorsitzender der SPD-Fraktion im Mainzer Landtag.

In eigener Sache
Ich werde vorerst die Berichterstattung über den Feuerwehrstreit Kusel einstellen. Seit rund zwei Wochen dauert die Auseinandersetzung an. Das Lesen und Aufbereiten zu einem Text dauert seine Zeit. Damit will ich ehrlich gesagt meinen derzeitigen Urlaub nur ungern verbringen.

Allen Interessierten empfehle ich die Webseite der Feuerwehr Kusel regelmäßig zu besuchen. Hier wurden – und werden hoffentlich auch weiterhin – unter „Presseberichte“ die Rheinpfalz-Berichte rund um den Streit veröffentlicht. Zudem werden vermutlich auch auf den anderen Feuerwehr-Webseiten innerhalb der Verbandsgemeinde Kusel in nächster Zeit entsprechende Berichte veröffentlicht. Beispielsweise sei hier die Feuerwehr Herchweiler genannt.

Kommentare

3 Kommentare zu “Feuerwehrstreit Kusel – Milak und Schmitt treten zurück [2. update]” (davon )

  1. FWMANN am 31. Oktober 2009 03:31

    Die Feuerwehr Konken ist auf fast geschlossen zurückgetreten!!!Stellt sich da nicht die Frege nach der Person des Verbandsbürgermeisters???
    Kompetenz Rückgrat ect pp???

  2. Fw-Mann_aus_der_VG_Kusel am 2. November 2009 12:30

    Hallo,

    Schade, dass die Berichte hier eingestellt werden sollen, denn die Sache geht jetzt erst in die nächste Runde:

    – Der Wehrleiter ist eher gegangen worden (er hatte sozusagen die Wahl zwischen dem „Tod durch erhängen“ oder dem „Tod durch erschießen“), noch immer gibt es keine nachvollziehbaren Vorwürfe gegen den Wehrleiter.

    – Die Kuseler Kontrahenten sind bis auf den Rücktritt Schmitts als Wehrführer alle noch im Amt (auch Schmitt bleibt in der Mannschaft), obwohl ihnen mehrere erhebliche Vergehen, insbesondere Nichtbeachtung und Hintergehung der Führungsstrukturen, vorgeworfen wurden und diese auch nicht widerlegt werden konnten.

    – Der Bürgermeister ließ sich von der Kuseler Wehr die Bedingungen vorgeben und folgte diesen.

    – Derzeit haben 14 von 16 Kameraden der FF Albessen (inkl. Wehrführer und Stellvertreter), 23 Kameraden der FF Herchweiler (komplette Wehreinheit), 19 von 22 Kameraden der FF Konken (inkl. Wehrführer, Stellvertreter sowie zwei Gerätewarten des Gefahrstoffzuges) und 3 Kameraden aus Selchenbach (darunter der Wehrführer und die Notfallseelsorgerin der FF VG Kusel) ihre Rücktritte erklärt. Auch die Gefahrstoffzugeinheit Konken ist damit verwaist.
    Es folgen sicherlich noch mehr…

    – Von weiteren Wehren ist bekannt, dass sie sich eine Zusammenarbeit mit den Führungskräften der Kuseler Wehr nicht mehr vorstellen können und nur noch ihres Ortes selbst zuliebe die Feuerwehreinheit aufrechterhalten.

    Ein Feuerwehrmann aus der VG Kusel

  3. simon02 am 2. November 2009 14:01

    Hallo,
    sind den die Feuerwehren in Kusel überhaupt noch Einsatzbereit ?
    Gruß
    Simon
     

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