Wasser in Wiesbaden
6. November 2009 von Christian Lewalter
(cl) In der Innenstadt von Wiesbaden wurde bei Erdsondenbohrungen in ca. 130m Tiefe ein “Wasserspeicher” (artesische Quelle) angebohrt. In einer 10m hohen Fontäne spritzten ca. 6.000 Liter Wasser pro Minute aus dem Bohrloch und überschwemmten den Parkplatz des hessischen Finanzministeriums und eine Haupt-Durchgangsstraße durch Wiesbaden.
Noch in der Nacht wurde begonnen, die Bohrung abzudichten, was mit Spezialbeton auch vorerst gelang, doch nun sucht sich das Wasser andere Wege an die Oberfläche.
Der Einsatz von Feuerwehr und THW läuft noch.
FWnetz-Artikel:
Links:
[maps] Einsatzstelle








Quasi “Lafontaine in Wiesbaden”, oder?
Zitat von Micheal Hohmann, Büroleiter des betroffenen Finanzministeriums: “Das Vorurteil, dass wir nicht liquide sind, können wir widerlegen.”
*LOL*
Ihr macht Witze… wenn sich die momentanen Befürchtungen vor Ort bewahrheiten, droht uns ein zweites Köln
@ Trashmaster Wo hast Du das her? Ich könnte mir vorstellen, dass Vorgänge in 130 m Tiefe keine oder wenig Auswirkungen auf die Oberfläche haben. Probleme könnte es geben, weil sich das Wasser nach Abdichtung des Bohrlochs andere Wege an die Oberfläche gesucht hat.
Es gab lediglich verschiedene Theorien der Geologen. Eine war, dass ein unterirdischer See auf einer Breite von ca. 1km leer läuft… ebenfalls gab es , MEssungen zufolge, leichte Erdabsenkungen (im mm bzw einstelligen cm-Bereich)
Die Behauptung, Vorgänge in 130 Meter Tiefe hätten ggf. keine oder wenig Auswirkungen auf die Oberfläche, halte ich angesichts der mannigfaltigen Bergschäden durch den Steinkohlebergbau für etwas gewagt ;-)
@LarsH Darin hatte ich auch erst gedacht, aber Bergschäden entstehen durch Hohlräume, aber ein Teil vom Wasser bleibt ja unten, also dürfte kein Hohlraum entstehen. Ich bin aber kein Geologe und auch von den Herren/Damen kann keiner da unten rein schauen. Also müssen wir alle abwarten. Wir werden es sehen…