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(sc). In unserem Nachbarland Österreich kommt es, wie auch in Deutschland, vermehrt zu (Zwangs-)Fusionen von freiwilligen Feuerwehren. Das Rückgrad der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bilden auch in Österreich ehrenamtliche Einsatzkräfte.  Der Landesfeuerwehrkommandant des österreichischen Bundeslandes Steiermark äußerte sich in der Kleinen Zeitung zum Thema Feuerwehr-Fusionen. Seine Äußerungen sind dahingehend interessant, da er auf die Folgekosten von Zwangsfunsionen verweist.

„Man darf beim Feuerwehr-Betrieb nämlich nicht die Mannschaften vergessen. Es hilft nichts, wenn Feuerwehren fusioniert werden und das Personal nicht mitgeht.“Weniger Feuerwehren mit weniger Leuten würden größere Belastungen für die einzelnen und in Folge auch größere Kosten verursachen. [Kleine Zeitung]

Kommentare

5 Kommentare zu “Feuerwehrfusionen nicht immer Lösung” (davon )

  1. Cimolino am 29. November 2009 11:09

    Hallo,

    da würde mich mal die Rechnung zu interessieren…
    (Natürlich ist die Vorhaltung von vielen HA in großen und viel verteilten Stützpunkten viel teurer als die von vielen EA in dito. Dazwischen ist aber ein SEHR weites Feld – und auch in Österreich macht man m.W. grad die gleichen Erfahrungen wie in Deutschland mit Nachwuchsgewinnung/-haltung, Tagesalarmsicherheit, Kosten für die Gemeinden usw.)

  2. ChristianF am 29. November 2009 12:29

    Wobei die Kosten für die Kommunen nicht ansatzweise so hoch sind wie bei uns.
    Sind doch die Feuerwehren sogar gesetzlich zur Mittelbeschaffung verpflichtet!
    Das geht dann soweit, dass komplette Fahrzeuge von den Feuerwehren selbst beschafft werden müssen.

  3. nawerwohl am 30. November 2009 13:34

    Im Feuerwehr Magazin stand mal ein interessanter Artikel über eine österreichische Feuerwehr.
    Diese betreibt unter anderem ein Wirtshaus im Ort und hat ein Vermögen im 2 stelligen Millionenbereich.
    Zur Finanzierung der Feuerwehren finde ich bis jetzt das Schweizer Modell am Besten. ( Dort zahlen die Versicherungen den Feuerwehren die Fahrzeuge teilweise bis ganz )
    Gruß Eric

  4. Stefan Cimander am 30. November 2009 14:15

    @nawerwohl

    a) DIE versicherungen ist nur eine, nämlich die Gebäudeversicherung

    b) hinter der Gebäudeversicherung steht der Kanton

    c) in der Schweiz ist alles Wirtschaftlichkeitskriterien unterworfen. Das hat zur Folge, dass kleinere Feuerwehren zugunsten von Stützpunkten aufgegeben werden

    d) in der Schweiz besteht Feuerwehrpflicht (entweder Zahlen einer Feuerschutzabgabe an die GV oder Beitritt in die Feuerwehr)

  5. nawerwohl am 30. November 2009 14:29

    Hallo Stefan,
    klar hat alles zwei Seiten die zu betrachten sind. Teilweise gehen in der Schweiz 20 Minuten um ( Beispiel einer Feuerwehr Kanton Aargau ), bis  ein THL Satz vom Stützpunkt vor Ort ist.
    Noch was zu d: Gabs das bei uns nicht auch mal, bis beschlossen wurde das dies abgeschafft wird ?
     

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