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Raser verursacht Unfallserie auf Autobahn

4. Dezember 2009 von  

Enkenbach-Alsenborn (Landkreis Kaiserslautern / RLP) (hl.) Bei einer Unfallserie auf der A6 zwischen Enkenbach-Alsenborn und Kaiserslautern-Ost entkam gestern eine 19-jährige Autofahrerin rechtzeitig dem Flammentod im eigenen Fahrzeug. Ein Raser hatte die Unfälle ausgelöst.

Das in Brand geratene Unfallfahrzeug.

Um 15:30 Uhr überholte die 19-jährige Studentin einen LKW. Während dem Überholvorgang näherte sich mit hoher Geschwindigkeit ein silberfarbener BMW oder Daimler-Benz. Das Fahrzeug fuhr dicht auf den Wagen der jungen Frau auf. Dabei bedrängte der Raser mit Hupe und Lichtzeichen die vor ihm fahrende Fahrerin.

Sie wich nach rechts aus und der Drängler “schoss vorbei”, wie es die Polizei in einer Pressemitteilung formulierte. Um den Aufprall auf einen LKW zu vermeiden wechselte die Studentin erneut die Fahrbahn. Sie geriet mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern, prallte gegen die Mittelleitplanke und anschließend gegen einen Laster. Das stark beschädigte Fahrzeug fing anschließend Feuer. Die Fahrerin verließ unverletzt ihren PKW.

Bei einem Folgeunfall wurde eine 60-jährige PKW-Fahrerin aus Mannheim verletzt. Sie hatte wegen dem Unfall abgebremst. Ein 61-jähriger Fahrer aus Leipzig prallte auf ihr Fahrzeug. Laut Polizeiangaben hatte er den Sicherheitsabstand nicht eingehalten. Die Fahrerin kam ins Westpfalzklinikum Kaiserslautern. Beide an dem Folgeunfall beteiligten Fahrzeuge wurden abgeschleppt.

Nach den Unfällen wurde die A6 in Fahrrichtung Saarbrücken für zwei Stunden voll gesperrt. Der Rückstau war 15 Kilometer lang. Die Feuerwehr Enkenbach-Alsenborn war mit 15 Einsatzkräften im Einsatz. Auch die Autobahnmeisterei Wattenheim war vor Ort tätig.

Die Polizei schätzt den Sachschaden auf insgesamt 50.000 Euro. Der silberfarbene PKW, der die Unfallserie auslöste, setzte seine Fahrt fort. Hinweise zu dem flüchtigen Fahrer nimmt die Autobahnpolizei Kaiserslautern unter der Telefonnummer 06 31 / 35 34 0 entgegen.

Quelle Text und Bild: Pressemitteilung der Polizei Rheinland-Pfalz vom 4. Dezember 2009

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