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Wiesbaden (HE), (sst). Das Wiesbadener Tagblatt hat der Feuerwehr Wiesbaden in seiner Dienstagsausgabe eine komplette Seite gewidmet. Der Grund ist jedoch kein erfreulicher: Der Personalrat der Berufsfeuerwehr beklagt sich über die aktuellen Zustände. Neben dem immer weiter fortschreitenden Personalmangel wird vor allem die knappe Bemessung des Haushalts durch die Politik angeprangert.

Gegenüber der Zeitung äußerten die Beamten Ihre Bedenken wegen Personalknappheit und fehlender Haushaltsmittel für Neueinstellungen, Gerätschaften und Ersatzteile. Sogar von einem „Sicherheitsrisiko“ wird berichtet. Während Anfang 2008 noch 21 Männer und Frauen für die Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst eingestellt wurden und damit die Sollstärke von 280 Einsatzkräfte wieder gegeben ist, gilt derzeit ein Einstellungsstopp. Für zukünftige Personalabgänge etwa durch Pensionierungen seinen aber kein Nachwuch eingeplant. Bis 2012 fehlen so erneut 16 Männer. Feuerwehrleute fürchten, dass dies Einschränkungen bei der Sicherheit bedeutet. Die Wachabteilungen seien teilweise nur noch mit 39 statt 45 Mann besetzt. Ein Feuerwehrmann gegenüber dem Tagblatt: „Bei manchen Einsätzen hoffen wir, dass möglichst schnell die Freiwilligen kommen.“

  • Ersatzteile Fehlen – Feuerwehr muss improvisieren
    Die Geldknappheit macht sich bei der Feuerwehr inzwischen auch in den Werkstätten und bei der Instandhaltung bemerkbar. Feuerwehrleute klagen, dass wichtige Ersatzteile fehlen und diese im Notfall bei anderen Fahrzeugen ausgebaut werden…”

[via Wi112.de]

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