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thermofly(iw) Nicht ganz uninteressant ist der Thermofly, ein Projekt der dualen Hochschule Heidenheim. Hierbei handelt es sich um einen „Quadcopter“ mit eingebauter Wärmebildkamera. Das Produkt wurde am 9.12. der Öffentlichkeit vorgestellt. (Danke, Moritz!)

Kommentare

15 Kommentare zu “Techwatch: Thermofly” (davon )

  1. ngt am 11. Dezember 2009 04:55

    Jo, sieht nicht schlecht aus,
    gibt es dazu aber auch mehr Informationen? Gewicht, Flugzeit, Mögliche Entfernung der Bildübertragung…

  2. Cimolino am 11. Dezember 2009 09:21

    Hallo,

    ja, ganz tolles Medien- und Forschungsprojekt….

    Was kanns mehr wie die ähnlichen die es schon gibt?

    Hier meine Kommentare aus http://www.bevoelkerungsschutz.de zu einer Anfrage wer so was hat bzw. was es da alles gibt:

    „Das Ding ist m.E. bis jetzt kaum mehr als eine nette Spielerei – und wenn man seine anderen Hausaufgaben nicht gemacht hat, pure Steuergeldverschwendung!
    Eine einfache (Einschub: in dem Fall ggf. ergänzt um eine WBK mit DFÜ) Kamera (mit oder ohne DFÜ) auf einem Hubrettungsgerät oder einem höheren Gebäude kann auch viel. Habt Ihr das? Kostet einen Bruchteil!
    Die Polizeien können Bilder aufnehmen, i.d.R. auch schon auf einen Webserver stellen – habt Ihr da einen Zugang? Wisst Ihr wen Ihr fragen müsst, um ggf. wenigstens im Einsatz Bilddaten zu bekommen?“

  3. firebuff911 am 12. Dezember 2009 00:00

    Der eine nennt es „Grundlagenforschung“, der andere „Steuergeldverschwendung“. Zum Glück geht es nicht immer nur nach den Buchhaltern, sonst würde man heute noch mit Eimerketten löschen.

  4. Cimolino am 12. Dezember 2009 17:17

    Grundlagenforschung ist ein „bißchen“ was anderes!

  5. p.henke am 12. Dezember 2009 18:55

    Das ist mal wieder ein Klasse Beispiel für „Doppel-Entwicklungen“.
    Als ich das Bild sah erinnerte ich mich gleich zur CeBit 09 oder Hannover Messe 09 zurückerinnert, wo eine nahezu identische Drohne von Fraunhofer Institut vorgestellt wurde:
    http://www.iitb.fraunhofer.de/servlet/is/18599/
    Angelockt wurde ich  an den Stand durch den Aufdruck eines großen HLFs im Standhintergrund. Die Drohne war ebenfalls mit einer Wärmebildkamera und einer normalen Videokamera ausgestattet. Meine Meinung zu dieser Technik war bereits damals, dass der Kosten-/Nutzenfaktor für die Feuerwehr jeder Art einfach zu gering ist. In meinen Augen ist diese Technik höchstens für militärische Zwecke interessant.

  6. firebuff911 am 12. Dezember 2009 23:12

    Ein Forschungs- und Studentprojekt als „Steuergeldverschwendung“ zu verunglimpfen ist völlig jenseits der konstruktiven Kritik. Alles Scheisse was nicht in meinen nächsten Jahreshaushalt kommt? Na bravo.
    Dabei war mir UC bisher nicht als Experte auf dem Gebiet der Robotik und UAVs bekannt. Vielleicht sollte er sein Urteil den auf der Projektwebseite gelisteten Sponsoren aus der Industrie mitteilen, bevor die aus lauter Mangel an Fachkompetenz noch mehr Geld in den Sand setzen.

  7. Irakli West am 13. Dezember 2009 09:57

    @firebuff911 ich möchte Dich bitten, hier mit angemessenem Ton zu diskutieren. Deine Einwände lassen sich auch freundlicher verfassen. Danke!

  8. Cimolino am 13. Dezember 2009 19:01

    (Fw-)Drohnen kann man kaufen bzw. werden seit einiger Zeit dafür bei Feuerwehren vorgeführt. Schon deshalb ist das weit jenseits jeder Grundlagenforschung…

    Es wird auch sonst noch jede Menge mehr an Geld für Pseudo-Feuerwehrforschung verbrannt, wo es weit wichtigere (auch Grundlagen-!)Probleme der Praxis gäbe.

    Und ich werd mir nicht verbieten lassen – schon gar nicht von irgendwelchen „Anonymos“ in öffentlichen Foren, das zu kritisieren, weil es Geld für andere Dinge verbrennt, was immer schneller immer knapper werden wird!

    Warum erinnert mich ansonsten die Diskussion fatal an frühere zum Hochdruck, IFEX, DLS uvm? Jeder der dagegen war, war technikfeindlich und modern waren nur die, die an die Heilslehren glaubten…

  9. diggler am 13. Dezember 2009 20:56

    Wir koennen hier auf Anforderung auf eine total tolle Erfindung zurueckgreifen. Wir haben einen dieser „neumodischen“ Hubschrauber der Polizei, der mit einer Kamera/ WBK und „live link“ ausgestattet ist. Funktioniert prima und kostet nichts extra ;-)

  10. FelixGehor am 17. Dezember 2009 22:58

    Hallo Leute,
    ich bin ein Mitglied des Teams, welches dieses Gerät entwickelt, konstruiert und vermarktet hat.
     
    Ich möchte an dieser Stelle nun mal etwas klar stellen. Dieses Projekt wurde weder durch eure teuren Steuergelder noch sonstiges Finanziert. Es geschah ausschließlich über Sponsorengelder und Studiengebühren finanziert.
    Ich würde keinesfalls sagen, dass das Geld in den Sand gesetzt wurde, da dies hauptsächlich ein Lernobjekt für uns war und es seinen Zweck durchaus erfüllt hat!
    Also bitte: Wenn ihr schon destruktive Kritik an unserem Projekt übt, dann bitte auch vorher über die Umstände, Mittelherkunft und den unsprünglichen Verwendungszweck informieren. Steht alles klar auf unserer Homepage, auf welche oben ein Link gegeben ist (www.thermofly.de).
    Der Einsatz für die Feuerwehr ist glaub ich gar nicht mal genannt, jedoch durchaus interessant. Desweiteren ist eine kommerzielle Nutzung des Projekts NICHT gedacht oder angestrebt. Zumindest nach jetzigem Diskussionsstand.
    Mif freundlichen Grüßen,
    Felix

  11. Cimolino am 30. Dezember 2009 11:37

    Hallo,

    das Angebot hier für € 31.297,00 ist also dann entweder meine Wahnvorstellung, oder der ideengebende kopierte Vorläufer, oder einer der „Thermofly“ schneller kopiert hat, als man sich vorstellen kann, oder doch etwa Thermofly selbst?

    http://www.gfd-katalog.de/katalog/MURER-Feuerschutz-GmbH/Einsatzfuehrung+Fachliteratur+Schulungsmittel/Einsatzfuehrung/Ueberwachung/LjE2OzE2MDYyNTYwLDE2MDYyNTYyLDE2MDYzMTk2LDA7MC4%3D/43284b3a63ced9c4f/artikelliste.html

    In dem einen Fall: Verschwendung von Ressourcen (auch Studiengebühren etc. sind öffentliche Gelder) – oder was ist an Eurem Projekt anders?
    Im anderen Fall: Entweder Unwissenheit eines Projektbeteiligen, oder eine Falschaussage hier…

    In jedem Fall sind > 31.000 Euronen eine Menge Geld, zumal dazu ja noch weitere Ausrüstung benötigt würde.

  12. Irakli West am 30. Dezember 2009 12:05

    Hatte ich mal gefilmt http://www.youtube.com/watch?v=S8sPsbUvl0A gehe davon aus, dass der Ursprung ein anderer ist. Hier geht’s primär ums Fliegen, sekundär um das, was man damit machen kann?

  13. MatthiasM am 30. Dezember 2009 12:30

    Nach Ulrichs Argumentation ist jede eigenständige Entwicklung von irgendwas, was schon mal jemand ähnlich gelöst hat, Geldverschwendung, sorry.

    Ich kann dem inhaltlich nicht folgen, und die zunehmende Schärfe des Tons wundert mich.

    Der Thermofly ist ein Hochschulprojekt, das in erster Linie sicher dazu da ist, daß die Studenten was dabei lernen. Wenn ich auch mal polemisieren darf, sollten wir Praktika abschaffen? Da wird ja auch immer nur dasselbe gemacht unter Verbraten öffentlicher Mittel? Bzw. um zum Thema Feuerwehr zurückzufinden, sollen alle Feuerwehrfahrzeughersteller ihre eigene Konstruktionsabteilung abschaffen und nur noch die Einheits-Standardpumpe einbauen. Gibt’s doch alles schon.

    Zu Innovation gehört IMHO auch, das Rad ggf. viele Male neu zu erfinden.

    lG Matthias

    PS.: Noch ein schönes Motiv, warum die Industrie gezwungen ist, das Rad immer wieder neu zu erfinden: Patentrecht! Ob und für wen das gut oder schlecht ist, ist nochmal ein anderes Thema.

  14. Cimolino am 30. Dezember 2009 17:54

    Hallo MM,

    zu jeder von mir betreuten (Projekt-)Arbeit hier oder für eine Uni gehört
    1. eine Form einer Bedarfsanalyse
    2. ein Abgleich was im Markt oder in der Forschung dazu schon gemacht wurde
    3. ggf. eine Differenzbetrachtung zur Abgrenzung.
    Dann kommt am Schluß ggf. was Verwertbares/Neues/eine Weiterentwicklung bei heraus.
    Gleiches gilt für aufgabenorientierte Praktika.

    Zu Patenten können m.W. sowieso nur Arbeiten eingereicht werden, die nicht schon mal veröffentlicht waren (vgl. Teilnahmebedingungen z.B. von „Jugend forscht“).

    Ansonsten find ich es sehr interessant, wie breit gefächert hier die Diskussion verläuft. Der eine betrachtet es als „Grundlagenforschung“, der andere wollte es eigentlich gar nicht für die Fw entwickeln, hats aber mittlerweile offensichtlich sogar schon vermarktet…

    Beide finden aber irgendwie meine pragmatische Sicht der Nutzbarkeit vor dem Hintergrund meiner bescheidenen Erfahrung mit Einsatzführung und Technik unpassend….

    Warten wir einfach 5 Jahre ab.

  15. Cimolino am 31. Dezember 2009 11:33

    Hallo,

    im aktuellen Focus ist übrigens unter dem Titel „Modellbau: Invasion der Späher“ ein längerer Bericht über mehrere Anbieter/Geräte
    http://www.focus.de/magazin/archiv/jahrgang_2009/ausgabe_53/

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