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Den Link zu diesem Video zugeschickt bekommen. Ich stelle das mal kommentarlos ein. Schaut Euch das bitte an, und überlegt, wie ihr da herangehen würdet. Welches sind die Gefahren? Mit wieviel Gewicht müssen wir hier rechnen? Bashing-Kommentare werden gelöscht, bitte konstruktiv kritisieren oder einbringen. Meinen Input liefere ich dann später. Danke!

Kommentare

4 Kommentare zu “[Heavy Rescue] Video: was würdest Du tun?” (davon )

  1. Phillipp Müller am 6. Januar 2010 12:44

    Hui!

    Mit eigenem Material recht kompliziert. Gewicht der Zugmaschine würde ich so auf 10to schätzen, Ankerpunkt an der letzten Achse mit Kreuzholzstapel und vorne dann mit langen Kanthölzern gesichtert durch Spanngurte. Dort sind dann wohl noch 3-4to zu sichern.
    Wenn der Radlader an der Einsatzstelle steht würde ich mich diesem für die erste Sicherung bedienen.
    Außerdem Nachforderung DLK um vernünftigen Zugang von oben zu haben.

    Gruß Akku

  2. mab am 6. Januar 2010 13:52

    Gefahren:
    1) Abrutschen des LKWs und Aufprall auf die Fahrbahn, dadurch Gefahr des Fahrers sowie der Einsatzkräfte (Vorsicht: eventuell wegfliegende Teile)
    2) Die üblichen Gefahren einer Einsatzstelle

    Größen:
    Zugmaschine ca. 10t
    Auflieger mit Ladung ca.10t
    Betrachtet man die Schieflage des LKWs so besteht höchste Kippgefahr (Winkel>38Grad)

    Sicherungsmaßnahmen:

    Sicherung in Fahrtrichtung:
    RW2 gegen die Fahrtrichtung vor den Unfall-LKW stellen und mittels Seilwinde (je nach Seillänge mit oder ohne lose Rolle) am rechten Vorderrad des LKWs anschlagen

    Sicherung senkrecht zur Fahrtrichtung(Richtung Wald hin):
    Anschlagpunkt ist auch wieder das rechte Vorderrad des LKWs. Sicherung mittels Mehrzweckzug (ggf. lose Rolle) je nach vorhandener Seillänge an einem festen Baum (einfache Stecke ca.25 m), mit Erdanker oder am Auflieger selbst da dieser zum Teil noch beladen ist (somit entsprechend großes Eigengewicht zum Sichern)

    Sicherung Führerhaus:
    Führerhaus mittels Spanngurt am Fahrgestell (Spanngurt um das Führerhaus legen und unter dem Fahrgestell durchlegen, dann spannen) sichern. Sicherung an der linken Fahrgestellseite durch Kreuzhohlstapel und Hebekissen. Eine oder zwei Baustützen als Stüze in den linken, vorderen Radkasten.
    Wenn der Bagger vorhanden, dann so einsetzen wie im Video zu sehen aber ggf. Ansatzpunkte überdenken.

    Je nach Art der Einklemmung, Nachalarm einer Drehleiter.

  3. darthvader am 6. Januar 2010 14:16

    Hi,

    dann probier‘ ich es mal.
    Lage: der obenliegende LKW hat 2 Achsen, d.h. max. 20 to (mit Ladung). Im Leerzustand würde ich mit max. 12 to rechnen. Den Schwerpunkt schätze ich bei etwa der Rückwand das Führerhauses.
    Hauptgefahr (neben der evtl. Verletzung des Fahrers) ist sicher ein Abrutschen des obenliegenden LKWs.

    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass Irakli mit seinem VW-Bus an der EInsatzstelle ist, d.h. wir haben entsprechendes Abstützmaterial da.
    Als erstes hinten den Radkeil ansetzen. Eine Stütze würde ich zuerst möglichst weit hinten am Rahmen anbringen um ein nachrutschen nach hinten zu verhindern, eine weitere Stütze hinten um eine seitliche Bewegung aufzufangen.
    Parallel eine Stütze an der Rückseite des Führerhauses schräg nach unten um Redundanz zum Radlader zu schaffen. Dann mit Spanngurten den obenliegenden LKW am Rahmen mit dem untenliegenden verbinden. Von der anderen Seite her kann man noch mit Graifzug bzw. Winde am Rahmen anschlagen, um weiter zu stabilisieren.
    Weiter sollte der untenliegende Anhänger gegen ein wegrutschen nach vorne noch gesichert werden. Ich kann im Video nicht klar sehen, wie „gut“ der liegt.

    Sollte das Abstützsystem nicht verfügbar sein, würde ich hinten einen Kreuzverbau mit Kantholz aufbauen und vorne mehrere Quick-Lock-Stützen einsetzen.

    Rettung der Person sollte wenn möglich von der rechten Tür aus erfolgen. Geht man von links ran, gefährdet man das eigene Personal und den Patienten IMHO unnötig.

    Nachforderung: DLK + (ausreichend dimensionierter) Kranwagen + ausreichend Rüstholz

    Gruss,
    Stefan

  4. zhorin am 6. Januar 2010 15:33

    Gewicht der Zugmaschine würde ich auch mit 12t annehmen – grösste Gefahr wäre das Abrutschen der Zugmaschine mit Aufprall auf die Fahrbahn.

    Die Sicherung würde ich provisorisch mit dem Radlader durchführen – Richtung Wald mit Greifzug – nach Möglichkeit am Rahmen anschlagen. In Längsrichtung mit Winde vom RW, soweit vorhanden – als Anschlag würde ich versuchen eine geeignete Stelle am Rahmen vorn rechts zu finden.

    Je nach Zustand des Fahrers würde ich dann entweder weiter sichern und einen Zugang von oben wählen – sollte er durch Verletzungen und Witterung ( Kälte ) zu stark in Mitleidenschaft gezogen worden sein, würde ich ihn ähnlich wie im Video via Rettungsplattform aus dem Wrack holen – evtl kann er sogar den Fensterheber betätigen bzw. ist dieser noch intakt – ansonsten ggf. durch die Seitenscheibe oder durch die Fahrertür.
    Denkbar wäre auch eine Rettung über die Frontscheibe.

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