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(hl). Passend zur alten Wettersituation gab der DFV eine Presseinformation heraus:

Bittere Kälte erschwert Arbeit der Feuerwehren
Feuerwehrverband appelliert: Hydranten von Eis und Schnee befreien

Berlin – Minusgrade, Schnee und Eis: Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Nicht nur im Alltag kommt es dadurch zu Behinderungen – die bittere Kälte erschwert auch die Arbeit der mehr eine Million Feuerwehrangehörigen bundesweit. „Abgesehen von einer witterungsbedingten Häufung von Einsätzen bereitet oft bereits der Weg zur Einsatzstelle Probleme“, erläutert Dr. h. c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können sogar das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern.

Auch am Ort des Geschehens selbst müssen die haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen mit Schwierigkeiten rechnen: „Häufig sind Hydranten für die Wasserversorgung mit Schnee und Eis bedeckt oder zugeparkt, da sie nicht sichtbar sind“, erklärt Ackermann. Der Experte appelliert daher an alle Hausbesitzer: „Sorgen Sie dafür, dass Hydranten beim Schneeräumen nicht zugeschoben werden, sondern frei zugänglich und nicht von einer Eisschicht bedeckt sind! Damit erleichtern Sie die Arbeit der Feuerwehr im Einsatzfall enorm.“

Durch die Kälte kann auch die Ausrüstung der Feuerwehr leiden: Steht das Wasser in den Schläuchen über längere Zeit, können diese einfrieren. „Glättegefahr an der Einsatzstelle besteht zudem, wenn austretendes Löschwasser gefriert“, ergänzt Ackermann die Kälterisiken für die Feuerwehr.

Quelle: DFV-Presseinformation Nr. 5/2010 vom 7. Januar 2010

Kommentare

6 Kommentare zu “Bittere Kälte erschwert Arbeit der Feuerwehren” (davon )

  1. diggler am 8. Januar 2010 04:47

    Ich sag‘ da jetzt mal nix …. *LOL*

  2. Christian Lewalter am 8. Januar 2010 06:58

    Diggler: Lach nicht, wir haben keine „Steam Trucks“, die zum Auftauen vorbei kommen ;-)

  3. diggler am 8. Januar 2010 18:40

    @ Christian Lewalter: Das ist wohl richtig, die Dinger kommen aber auch erst raus, wenn sich echt garnichts mehr bewegt und dann reden wir von Temperaruren von unter -25 Grad. Gerade als Maschinist ist es da wichtig seine Hausaufgaben gemacht zu haben. Wir zirkulieren das Wasser und machen niemals (!!!!) die Schlauchleitungen ganz zu. Auch ist es wichtig alle Leitungen trocken zu legen bevor man zum Einsatz rausfaehrt.

  4. Christian Lewalter am 8. Januar 2010 21:17

    @ diggler Ich habe Deinen Bericht gelesen. Ich kann mir die Feuerwehrarbeit bei Euren Temperaturen kaum vorstellen. Wir hatten letztes Jahr 2 Nächte mit Temps unter -20° – absolute Ausnahme…

  5. siehdas85 am 9. Januar 2010 11:38

    …wir hatten vor 14Tagen einen Wohnhausbrand bei -17°C.Sehr unangenehmes Arbeiten.Die Rücknahme einer C-Leitung für die Brandwache erfolgte am nächsten Morgen mit Hilfe einer Kettensäge und als Meterware. :)

  6. Bolde112 am 9. Januar 2010 19:31

    Joa bei uns hatte es Ende Dezember 2009 auch in einem kleinen Dorf gebrannt. Das eingesetzte Personal hatte Eiszapfen an der Einsatzkleidung hängen, die AGTs mussten sich Visier und Manometer freikratzen lassen, als sie raus kamen und das eingesetzte Löschwasser hing als 50 cm lange Eiszapfen überall am Brandobjekt herab und stand als 15 cm dicke Eisschicht auf der Straße.

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