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(cl). Wir wollen hier in loser Serie einen kleinen Überblick über die witterungsbedingten Probleme geben, die weltweit wegen des recht strengen Winters (der vor 20 Jahren noch normal war) auftreten.

Heute Teil 1

Deutschland

(sc). Der Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein bittet die Bürger darum Hydranten und Hydrantenschilder von Eis und Schnee zu befreien, damit die Feuerwehr schneller ihrer eigentlichen Aufgabe nachkommen kann. [Pressemitteilung]

(cl). Der deutsche Wetterdienst in Offenbach hat eine Vorwarnung zu Unwetterwarnungen wegen Schneefalls und Schneeverwehungen herausgegeben. [DWD]

(hl). Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gibt Informationen zu „Private Vorsorge bei winterlichen Wetterlagen“ [BBK]

(iw). In Nordsachsen knickten viele Bäume durch die Schneelast um, ein Feuerwehrmann wurde durch einen Stromschlag schwer verletzt. [LVZ Online]

Großbritannien

(cl). Schnee und Eis legen große Teile des öffentlichen Lebens in Großbritannien lahm. Gerade der Autoverkehr kam vielerorts zum Erliegen, da Winterreifen fast unbekannt sind. Selbst Polizei und Rettungsdienste rüsten nicht um. [Tagesschau]

(cl). Im Ärmelkanal-Tunnel ist wieder ein Eurostar-Zug liegengeblieben. Wahrscheinlich witterungsbedingt wie vor Weihnachten. Der Zug wurde nach London geschleppt. [Tagesschau]

Frankreich

(cl). Der strenge Winter führt zu Stromknappheit in weiten Teilen des Landes. Mehr als anderswo setzen die Franzosen bei der Beheizung ihrer Häuser auf günstigen Atomstrom. Teilweise soll der Strom abgeschaltet werden, um eine Netzüberlastung zu vermeiden. [Der Standard]

USA

(cl). Eingefrorene Hydranten (meist Überflur) sind ein großes Problem. [Statter911][Twitpic]

Welt

(cl). Ungewöhnlich: Auf der Nordhalbkugel liegt bis zum ca. 45. Breitengrad eine geschlossene Schneedecke. Auch sonst hat der Winter mit einigen Rekorden aufzuwarten. [Wetteronline]

Kommentare

5 Kommentare zu “Winter, Teil 1” (davon )

  1. Philipp am 8. Januar 2010 12:27

    China
    In China wird der Strom rationiert, Priorität haben private Haushalte. Laut einigen Zeitungen haben mehrere Kohlekraftwerke nur noch Kohle für 3 Tage.
    http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,670625,00.html

  2. Philipp am 8. Januar 2010 14:49

    Belgien:
    Auf der Bahnstrecke zwischen Brüssel und Gent ist eine Oberleitung abgerissen, mehrere Hundert Bahnreisende saßen für 2 Stunden in dem liegen geblieben Zug in totaler Dunkelheit.
    Mit einem Ersatzzug samt Diesellog ging es dann weiter.

    Frankreich:
    In Frankreich schneit es wieder, dadurch wird der Verkehr teilweise massiv behindert, Autobahnen sind gesperrt, mancherorts fällt die Schule aus, da die Busse nicht mehr fahren.
    In der Gegend um Arles und nahe Montpellier sind Stromleitungen unter der Schneelast zusammen gebrochen, rund 20000 Menschen sind ohne Strom.
    In Paris ist der S-Bahn-Verkehr teilweise gestört, ebenso wurden eine ganze Reihe von Eurostar-Zügen gestrichen, die England mit Frankreich verbinden. Die Züge, die noch fahren, haben Verspätungen.

    England:
    Insgesamt sind 22 Menschen seit dem Kälteeinbruch in England gestorben.
    Durch die hohe Nachfrage wird dort das Gas knapp, mehreren größeren Firmen wurde deshalb die Gas-Versorgung gekürzt. Diese müssen auf Öl oder Kohle als Energieträger umsteigen.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,670800,00.html

  3. diggler am 8. Januar 2010 18:30

    Kanada: Der Winter hat fast ganz Kanada fest im Griff

    Neufundland hat mitlerweile 2.4 Meter Schnee und erwartet nochmals 25 bis 30 cm in den naechsten Tagen. Das ganze dann mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 90 km/h.
    In Cape Breton sind schon seit einer Woche die Schulen geschlossen und in St John NL hat man schon keinen Platz mehr den Schnee hinzuschieben. Man konzentriert sich nun darauf die Hauptstrassen fuer Einsatzfahrzeuge freizuhalten.

    Die Stadt Toronto hat einen „Kaelte Alarm“ ausgerufen um zusaetzliche Notunterkuenfte und Suppenkuechen fuer Obdachlose zu oeffnen.

    In Ontario und Quebec gab es bereits zwei Tote aufgrund der Kaelte.

    British Columbia ist zur Zeit die einzige Provinz in der die Temperaturen nicht unterhalb der normalen Durchschnittstemperatur liegen.

    Alberta, Saskatchewan und Manitoba sind von der Kaelte am haertesten betroffen. In Saskatchewan z.B. liegen die Tageshoechsttemperaturen bei -30 Grad Celsius und das ohne den Windchill, der die gefuehlte Temperatur auf bis zu Minus 53 Grad drueckt.

    Die meisten Kanadier beschweren sich zwar ueber das Wetter, was in frueheren Jahren normal war, aber das liegt wohl daran, dass es seit 1994 nicht mehr so kalt war.

    http://www.ctv.ca/servlet/ArticleNews/story/CTVNews/1043358222903_76/?hub=CTVNewsAt11

  4. maos am 9. Januar 2010 01:10

    @diggler
    Jep, ich sitze hier in Vancouver im Regen! ;)

  5. diggler am 10. Januar 2010 23:35

    Hamsterkaeufe in Deutschland!? You’ve got to be kidding me.

    Das ist auch ein Weg die Bevoelkerung zum (Panik) einkaufen zu bewegen.
    Das sollten die mal mit Rauchmeldern machen, vielleicht rettet das wenigstens ein paar Leben *kopfschuettel*

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