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(sc). Das Fraunhofer-Institut für Naturwissenschaftlich-Technische Trendanalysen INT hat auf Grundlage des Notrufsystems Ecall ein System ebntwickelt, dass sich zur Warnung der Bevölkerung eignen soll. Demnach sollen Autohupen die Warnung übernehmen. [Neue Osnabrücker Zeitung]

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Kommentare

15 Kommentare zu “Autohupen sollen warnen” (davon )

  1. Andreas Kirchmeyer am 13. Januar 2010 10:12

    Warum muss das Rad neu erfunden werden? Früher haben Sirenen zuverlässig die Bevölkerung gewarnt. Auch heute noch werden sie zum Teil angewendet und dass ohne größere Probleme. Als Grundsatz sollte dies so bestehen. Zusätzlich (!) können weitere Systeme angewendet werden. Am Sinnvollsten sind Übertragungswege die schon vorhanden sind (z.B. DCF77). Endgeräte die solch ein Signal empfangen und auswerten können sind auch zügig verbreitet. Handy, Wecker, Radio, Navi, usw. sind überall vertreten.

    Meine persönliche Meinung!

  2. Ole am 13. Januar 2010 23:20

    Das scheint ja alle Nase lang mal wieder als Neuheit in den Medien aufzutauchen.
    Zuletzt im Juli 2009 in RP Online:
    http://www.rp-online.de/auto/news/Autohupen-sollen-Buerger-warnen_aid_727665.html

  3. simon02 am 14. Januar 2010 12:06

    Hallo,
    man muss das Rad neu erfinden, da:

    1: es flächendeckend keine Sirenen mehr gibt.
    2: die Anschaffung (Wartung etc.) dieser Sirenen, eine Menge Geld kostet. Das man anscheinend nicht ausgeben will bzw. man nicht hat.

    und daher wird an Warnsystemen über Rauchmelder, Wecker, Autohupen usw. gebastelt, den dieses zahlt ja dann der Bürger aus der eigenen Tasche.

    Gruß
    Simon

  4. Andreas Kirchmeyer am 14. Januar 2010 15:30

    @Simon:
    Egal was ich aufbauen will, es kostet Geld. Nur Hupen u. Rauchmelder sind für einen bestimmten Zweck da und sollten auch nur dafür da sein.
    Lass z.B. mal bei einer Hochzeit alle Gäste mit Hupe durch die Stadt düsen ;) Mehr brauch ich wohl nicht zu sagen.

    Eine Sirene ist ein eindeutiges Warnzeichen/-signal welches, wie schon gesagt, zuverlässig über eine lange Zeit gewarnt hat.

    Aber ich glaube ich werde unseren Staat nie verstehen…

  5. simon02 am 14. Januar 2010 16:31

    Hallo,

    da gebe ich dir Recht, die Sirene ist das beste Warnmittel.
    Problem sind aber die Kosten, insbesondere da ja vielerorts nichts mehr vorhanden ist.
    Daher glaube ich, kann man sich vom Gedanken einer flächendeckenden Sirenenversorgung verabschieden. Das wird es vermutlich nicht geben.

    Das Problem „Warnung der Bevölkerung“ ist vergleichbar mit dem Problem der Selbsthilfefähigkeit der Bevölkerung.
    In beiden Bereichen hatte man Strukturen (vorhandene Sirenenversorgung/ Selbstschutzaufklärung/Ausbildung durch das BVS), beides hat man aufgegeben und jetzt hat man die Probleme……

    Gruß
    Simon

  6. Cimolino am 14. Januar 2010 16:34

    Hallo Simon,

    Du glaubst doch nicht wirklich, dass alle Autos entsprechend zu ertüchtigen preiswerter wäre, wie der Aufbau und Unterhalt der nötigen Sirenen?

    Abgesehen davon würde so eine Maßnahme > 10 Jahre in der Umsetzung dauern.

    Der Probealarm wäre übrigens spannend – auch was die Schadensersatzklagen von plötzlich erschrockenen und dadurch verunfallten Verkehrsteilnehmern anginge….

  7. simon02 am 14. Januar 2010 18:54

    Hallo,

    wäre vermutlich nicht billiger, entscheidend ist doch aber der Kostenträger. (und darum geht es mir in dieser Diskussion)

    Im übrigen, ich bin nicht für das Warnmittel „Auto“.

    Gruß
    Simon

  8. p.henke am 15. Januar 2010 00:38

    Egal in welcher Form in Zukunft die Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall geschieht; fest steht, dass eine flächendeckende Umsetzung eines Warnsystems etliche Jahre in Anspruch nehmen wird. Egal ob dies im Wiederaufbau von Sirenen, Autohupen oder ähnlichem geschieht.
    In meinen Augen vergleichsweise einfach und kostengünstig lässt sich eine Warnung über Mobiltelefone realisieren. Laut dem Institut Allensbach besaßen 2007 78% aller Bundesbürger ein Mobiltelefon. Da diese Mobiltelefone regelmäßig mit den Sendemasten kommunizieren, um „eingeloggt“ zu bleiben wäre es doch relativ einfach möglich ein entsprechendes Signal auszusenden, welches alle Handys klingeln lässt und auf dem Display eine entsprechende Meldung erscheint.
    Hierfür wäre lediglich ein Firmware Update des Handys notwendig (bei modernen Handys führen die Nutzer ein solches Update meist aus, da dies mit einem i.d.R. Funktionszuwachs verbunden ist; derzeit alte Handys, welche eine Update Möglichkeit über einfache Wege nicht vorsehen, wird es in einer entsprechenden Zeitspanne (s.o.) nicht mehr in großer Zahl geben).
    GSM unterstützt von der Theorie die Übermittelung solcher Signale, wodurch keine Arbeiten am eigentlichen Netz notwendig wären. Es müsste also das Signal lediglich von einer Zentrale losgestoßen werden.

    Wieso werden keinerlei Überlegungen in diese Richtung unternommen? Hab ich irgendwas übersehen, was eine Warnung übers Handy unmöglich, nicht praktikabel oder nicht finanzierbar macht?

  9. Schwane am 15. Januar 2010 02:38

    Vermutlich weil im Notfall nicht garantiert werden kann das das Handynetz funktioniert.
    Sei es durch Überlastung (man denke allein an Silvester) oder durch eine gezielte Ausschaltung. Gut, letzteres ist heute höchst unwarscheinlich, aber man sollte es nicht ausschließen.
    Auserdem ist es nach meinem Wissen doch in privater Hand. Ob das bei einem solchen, im Notfall eminent wichtigen, System wünschenswert/sinnvoll ist wäre wohl zu bezweifeln.

    Gruß
    Schwane

  10. LarsR am 15. Januar 2010 08:45

    Sirenen sind aber auch kein Allheilmittel. Wenn in meiner Wohnung ich die Fenster geschlossen habe, höre ich unsere kaum noch, obwohl sie in Sichtweite steht. Und ich bin darauf konditioniert, auf den Sirenenton zu reagieren.
    Davon, dass Sirenen wohl nur innerhalb geschlossener Bebauung sinnvoll zu bezahlen sind und genau so ausfallen können wie die Mobilfunkbasisstationen (wobei letztere wohl meistens (immer?) noch über Akku gepuffert sind), mal abgesehen. Wenn ich hier von flächendeckender Warnung höre, sollte das doch wohl auch diejenigen außerhalb des Wirkbereiches von Sirenen einschließen, insbesondere in ländlichen Gebieten, daher finde ich ein ergänzendes (!) System gar nicht mal so verkehrt.

  11. Schwane am 15. Januar 2010 13:24

    Ergänzend ja, würde ich eigentlich sogar begrüßen. Nur hört man halt von Zeit zu Zeit auch immer wieder Menschen die der Meinung sind das man sich allein auf das Handynetz verlassen könne.

  12. Cimolino am 15. Januar 2010 17:26

    Hallo,

    zum Handynetz: Kann sehr schnell überlastet sein (gerade im ländlichen Bereich!), ist nicht ausfallsicher (z.B. auch nach Ausfall der krit. Infrastruktur (Strom) ein Problem!

    Auch keine neue Idee, auch schon mehrfach diskutiert – und kein Ergebnis…

  13. LarsR am 15. Januar 2010 20:09

    Und trotzdem ist die Wahrscheinlichkeit, abgelegene Höfe, Kleinstsiedlungen o. ä., die durchaus auch von Naturkatastrophen wie Überschwemmunge betroffen sein können, per Handy wesentlich höher, als dies bei Sirenen der Fall ist (weil man ganz einfach für drei Höfe keine Sirene errichten und unterhalten wird).

    Es gibt keine 100%ige Lösung, die Sirene ist ganz sicher auch keine. Oder woher nehmen die noch vielerorts vorhandenen Einheitsmotorsirenen noch gleich die Energie, wenn der Strom ausgefallen ist? Oder alle über Notstrom/Akkus puffern? Wer soll das bezahlen? Von daher sind im Sinne eines möglichst hohen Erreichungsgrades zwei sich ergänzende Systeme sinnvoll.

    Der Wiederaufbau von Sirenen ist ja auch nicht wirklich flächendeckend voran geschritten, obwohl keine neue Idee und seit Jahren immer wieder diskutiert …

    Was auch daran liegt, dass ein Sirenensystem mit den als Maßstab angelegten hohen Anforderungen an Ausfallsicherheit (Stromausfall) und Erreichungsgrad (wegen der damit verbundenen hohen Anzahl und Standort von notwendigen Sirenen) auch nicht mal eben aufgebaut ist.

    Von daher fair bleiben, Sirenen als Grundversorgung, wo wirtschaftlich machbar, für alles darüber hinaus z. B. die Handywarnung. Die Infrastruktur dafür ist doch vorhanden und wird weiter ausgebaut, von daher dürfte das nicht so viele Zusatzkosten verursachen.

  14. Cimolino am 15. Januar 2010 22:25

    Die nötige Infrastruktur für eine punktgenaue Warnung per Handy ist nicht mal eben so einfach zu lösen.
    Die Sirene auf dem Dach kann man notfalls auch noch per Hand auslösen.
    Hinterher kann man dann trefflich diskutieren, was man hätte besser machen können.
    JETZT können wir in der Masse gar nicht mehr sinnvoll warnen, weil die meisten Sirenen abgebaut wurden. Erstaunlicherweise werden viele jetzt wieder aufgebaut, nachdem man seit 91 alle möglichen technischen Erfindungen präsentiert und jährlich neue Wundersäue durch die Dörfer getrieben hat (Telefon, automatische Radio-/TV-Meldungen, Rauchmelder, Handy usw.).

    PS: Es ist DRINGEND anzuraten, die Alarmierungsmittel auch für den Ausfall der Stromversorgung vorzubereiten, das gilt auch für die eigenen Kommunikationsmittel. (Das kann man gern für die Handynetze diskutieren, allerdings sind in der Umsetzung da ganz andere gefragt…)

  15. B.Tschirley am 15. Januar 2010 23:40

    Ich kann dazu sagen, dass ich immer noch sehr viel von Sirenen halte. Wir waren froh, als bei einem Ausfall der „normalen“ FME Alarmierung nochmal per Hand die Sirene ausgelöst werden konnte. Auch wenn es für Verwunderung bei manchen FA gesorgt hat. Innerhalb „normaler“ Ausrückzeiten konnten wir zu einem schweren VU mit LKW ausrücken. Was wäre ohne „alte Sirene“ gewesen?

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