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(cl). Wie schon vermutet, ist die Kommunikation aus Port-au-Prince schwierig. Über GSM (Mobilfunk) ist keine Verbindung möglich, nur noch über ein Satellitentelefon. Gestern erhielt das @fire-Team den ersten Einsatzauftrag. Auf dem Gelände der University of Caribia unterstützten sie ca. 5 Stunden lang ein spanisches Team bei der Suche und Rettung verschütteter Personen. Der Zerstörungsgrad in Port-au-Prince sei unvorstellbar groß. Während der Rettung kam es zu einem Nachbeben, alle Teammitglieder haben dies unbeschadet überstanden.

Die Unterstützung des US-amerikanischen Militärs macht sich in Haiti bemerkbar. Die Logistik am Flughafen Port-au-Prince funktioniert werden. Wer da auf dem Laufenden bleiben möchte, kann dem Flugzeuträger „Carl Vinson“ auf twitter und Facebook folgen.

Die Koordinierung der Rettungs- und Hilfmaßnahmen liegt bei der UN, genauer gesagt, dem Koordinierungsbüro für humanitäre Hilfe (OCHA). Nach Angaben dieser Behörde sind die Zerstörungen ausserhalb der Hauptstadt noch schwerwiegender als in der Haupstadt. So sollen in Léogane (134.000 Einwohner) 80-90% der Gebäude zerstört sein.

Und immer wieder ein großes Problem: Die fehlende Infrastruktur. Selbst bei dem Tsunami 2004 waren noch Strukturen vorhanden, in Haiti muss bei Null angefangen werden.

Sehr bedrückend ist die Vermisstenliste bei CNN.

[Links]Tagesschau

Kommentare

4 Kommentare zu “Haiti-News Sonntag” (davon )

  1. stefan112 am 17. Januar 2010 15:30

    Ein großes Problem ist ja, dass die Versorgung der Menschen mit Wasser und Essen so schleppend voran geht/ging. Vielleicht könnte man ja in den Gebieten die auf dem Landweg nicht zeitnah mit Hilfsgütern versorgt werden können die Hilfsgüter vom Flugzeug aus abwerfen?! Oder wird sowas praktiziert? Also ich denke da so an Pakete in der Größe einer Palette mit nem Fallschirm dran. Auch wenns dann Anarchie gibt wenn so ein Paket ins Dorf segelt isses ja immernoch besser als garnichts. Und um zu vermeiden das jemand so ein Paket auf den Kopf fällt kann man ja laute Pieper dran hängen.

  2. Cimolino am 17. Januar 2010 17:39

    Hallo,

    die Amerikaner werfen aus Hubschraubern Lebensmitteln ab…

  3. Toemmel am 17. Januar 2010 22:50

    Bezüglich der GSM-Problematik hier eine Mitteilung von Ericsson Response, dem CSR-Ableger des schwedischen Telekom-Ausrüsters, vom 15.1.:
    Mobile telecoms equipment maker Ericsson will send a team of telecom experts to Haiti, which has been hit by an earthquake that the country’s Red Cross says may have killed 50,000 people, to set up a container-based mini GSM-system to enable mobile communication in the area.
    Also the aid organisation Télécom Sans Frontières sends equipment and personnel to the country.
    „We know from past experience how important it is for aid workers to coordinate the rescue operation using mobile communications. Aid workers can get their work done faster if we can provide them with the tools to get quickly in touch with the outside world, each other and those most affected by the emergency“, Rima Qureshi, head of Ericsson Response, said in a statement.
    The UN has requested that Ericsson deploy its Ericsson Response organization to aid relief work in disaster-stricken Haiti.
    Ericsson Response was formed in 2000 and is the result of a conviction in Ericsson that telecommunication expertise is needed during times of disaster and has formed partnerships with international organizations such as the UN, the company said in its statement.
    Mehr zum Program auch hier: http://www.ericsson.com/ericsson/corporate_responsibility/ericssonresponse/awareness/advocacy/response_web2004.wmv
    Gruß
    Thomas
     

  4. Toemmel am 17. Januar 2010 22:51

    Wieso ist mein Post zu Ericsson Response schon wieder verschwunden?

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