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Queis (st), (sc). Die Staatsanwaltschaft Halle hat die Untersuchungen zu den Ursachen des Regaleinsturzes bei einem Papiergroßhandel in Queis (Saalekreis) eingestellt. Bei dem Unglück im Januar 2008 war ein Helfer des Technischen Hilfswerks und ein Lagerarbeiter ums Leben gekommen. Drei weitere Menschen wurden damals verletzt. [Mitteldeutsche Zeitung]

Hintergrund

Das Technischen Hilfswerks (THW) war damals gerufen worden um ein mit mit 4.000 Tonnen Papier beladenes Regalsystem auf seine Stabilität hin zu kontrollieren, nachdem es einen Tag zuvor durch den Zusammenstoß zweier Gabelstapler beschädigt und die Tragfähigkeit dadurch beeinträchtigt worden war. Durch den Vorfall war das Regal eingeknickt und etwa 35 Tonnen Papier Holzpaletten und Stahlteile lagen auf verschiedenen Höhen mit anderen Regalen verkeilt in dem Gang.

Während der Begutachtung durch die THW-Angehörigen geriet ein daneben stehende Regal ohne Fremdeinwirkung in Bewegung und stürzte ein. Dabei kam es zu einem Dominoeffekt der alle 16 Regale ,in denen über 5.000 Tonnen Papier lagerten, zum Einsturz brachte. Zwar konnten noch am gleichen Tag in der Anfangspahse des Einsatzes zwei Mitarbeiter der Firma und ein THW-Mitarbeiter verletzt befreit werden, zwei weitere Menschen blieben jedoch vermisst.

Der verschüttete THW-Helfer konnte erst am darauffolgenden Morgen und der vermisste Mitarbeiter des Unternehmens erst am Abend aus den Trümmern geborgen werden, nachdem Rettungshunde angeschlagen hatten.

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