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(iw) Die Schattenseite von fünf Jahre Bloggen: der Brief vom Anwalt.

Vor fünf Jahren unbedarft angefangen zu bloggen, schon kurz danach kam eine Abmahnung ins Haus geflattert. Die juristische Lernkurve wurde ausgesprochen steil, ich reagierte auf die Abmahnung nicht. Der Absender wurde juristisch belangt – nicht wegen dieser Abmahnung – aber diese Erfahung war hart genug, um eine permanente Heidenangst vor der Juristerei zu bekommen: man weiss nie wen es als nächstes, ob subjektiv berechtigt oder nicht, treffen wird.

Und jedes Mal wenn der Postbote an der Tür klingelt, bekomme ich ein mulmiges Gefühl. Ganz schlecht sind Einschreiben mit Rückschein. Scheinbar sind die Sorgen – zumindest größtenteils – unbegründet, aber eine Grundangst bleibt, und sie wirkt manchmal ein wenig hemmend.

Kleines Beispiel heute: Brief vom Anwalt (s. Bild oben), z Hd. Geschäftsleitung persönlich. Kurzer Herzstillstand. Zwar kein Einschreiben, aber wenn eine Zustellung per E-Mail als angenommen gilt, wer weiss? in diesem Brief ging es „lediglich“ um Taktischulung bei Kündigungen. Es tut mir wirklich Leid (gell, Sven?) aber nach Möglichkeit möchte ich zumindest beruflich so wenig mit dieser Zunft zu tun haben. Ein Bier? Das gerne.

Kommentare

4 Kommentare zu “Die Kehrseite: Brief vom Anwalt” (davon )

  1. FB am 4. Februar 2010 20:13

    Hey, klingt Böse aber ich verstehe nicht um was es sich geht? Was hast du verbrochen oder was nicht?
    Geht es sich um deinen Blog oder….
    Gruss Chris

  2. Irakli West am 4. Februar 2010 20:16

    Hm.ist das so unklar? Bloggen oder plattform betreiben -> permanente Angst vor einer Abmahnung. Brief vom Anwalt -> vermeintlich nix gutes.

  3. Stefan Cimander am 4. Februar 2010 21:27

    Ich erinnere mich noch zu gut an den Vortrag des Justizars meiner Ausbildungsstätte (das hatte auch was mit Medien zu tun): Der meinte zu uns, auf die Frage, wie wir uns im Internet verhalten sollen, um rechtlich auf der sicheren Seite zu stehen, dass wir im Internet am Besten gar nichts veröffentlichen sollten.

    Grundsätzlich ist das Problem, dass inzwischen selbst Tatsachenbehauptungen nicht vor dem langen Arm der Abmahnindustrie als sicher gelten können.

    Aber sehen wir es mal so: Wenn jeder kuscht, dann stirbt die Demokratie. Meine Meinung – egal ob privat oder hier bei Feuerwehrthemen – lasse ich mir nicht verbieten, solange ich stichhaltige Argumente, Beweise … etc in er Hand habe.

    Mir wurde schon mal versucht das Schreiben im FWNetz zu verbieten – und zwar von Seiten einer gewissen Agentur zur Verwaltung von Arbeitssuchenden.  Habe mich mit anwaltlicher Rückversicherung nicht dran gehalten. Da ich es mir leiste in einem Fachjournalistenverband zu sein, weiß ich, dass ich zumindest eine Erstberatung schnell bekomme.

  4. Sven Toennemann am 5. Februar 2010 18:20

    Da Du beruflich damit so wenig zu tun haben willst, habe ich auch immer noch eine Aufgabe für Dich unerledigt. Aber vielleicht ergibt sich bald ein Bier in Hamburg?
    Gruß Sven

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