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(iw) Kleiner Gedanke am Rande. In dem ewigen Kampf zwischen „Feier-“ und „Feuerwehr“ – ersteres durchaus auch positiv zu sehen – gibt’s einige Themen die hervorstehen. So ein Thema ist, ob man sich „Freiwillige“ Feuerwehr nennen soll oder „nur“ Feuerwehr. Schwer zu beurteilen ob „Freiwillig“ hier nach Außen hin ein Qualitätsmerkmal ist, oder eher nicht. Ehrenamtlich ist gut und schön, aber könnte damit eine Verminderung der Qualität automatisch einhergehen?

Ein weiterer Spruch, der aus meiner Sicht ein wenig heikler ist: Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit ist, so finde ich, etwas hochnäsig. Nimmt man sich „Freiwillig“ als Beispiel, so ist aus meiner Sicht das Ehrenamt etwas selbstverständliches, gutes. Ich erwarte nicht, besonders behandelt zu werden (was allerdings manchmal recht schön ist).

Beim Spruch „ich opfere meine Freizeit“ kommt das schon anders herüber: „sei wenigstens dankbar, und ich bin sehr wohl etwas tolleres als Du weil ich hier meine ach so teure Freizeit OPFERN muss“. Hat sonst jemand Probleme mit dem Spruch? Oder sehe ich Probleme wo eigentlich keine sind? Ist überhaupt klar worauf ich hinaus will?

Kommentare

4 Kommentare zu “Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit” (davon )

  1. Stefan Cimander am 5. Februar 2010 19:15

    Ich habe in den letzten Jahren den Eindruck gewonnen, dass das Wort „Freiwillige FW“ in großen Teilen der Bevölkerung eine negative Konnotation hat: Freiwillig = nicht professionell etc. Man muss da gra nicht zur Feierwehr übergehen. Von daher plädiere ich nur für den Begriff „Feuerwehr“ . Mit diesen Sprüchen habe ich auch so meien Probleme. Du hast die wichtigsten Argumente genannt. Ich denke man sollte eher Wörter wie „ehrenamtlich“ verwenden, das klingt professioneller. Von daher ist der hessische Leitspruch „ehrenamtlich – freiwillig – stark“ schon ganz gut. Aber halt immer noch „freiwillig“.

  2. freies_radikal am 5. Februar 2010 19:56

    Die Frage ist: Muss ich mich bei Anderen profilieren und will mit meiner Feuerwehraktivität prahlen?
    Oder verhalte ich mich professionell, bin ein freiwilliger Feuerwehrmann, tue meine Arbeit gerne und freue mich wenn sich Betroffene auch mal dankend äussern.

    Wenn ich mich nur noch damit beschäftige in welcher Anordnung meine 3 Feuerwehraufkleber an die Heckscheibe sollen hab ich garantiert nicht genug Zeit für eine ordentliche Ausbildung und sinnvolle, wertschaffende Tätigkeiten.

  3. nawerwohl am 5. Februar 2010 20:19

    Ich denke, das viele Leute gar nicht wissen, welche Arbeit hinter der Feuerwehr steht und wie viel Zeit in die Ausbildung gesteckt wird damit man im Einsatz auch demendsprechend gut helfen kann.
    Meiner Meinung nach wird es immer Leute geben, die in der Freiwilligen Feuerwehr eine „Feierwehr“ sehen. Nur ich persönlich habe in meiner Wehr die Erfahrung gemacht, dass man selbst sein „Image“ nach Außen pflegen muss. Wenn man natürlich 12 Proben pro Jahr macht – davon sind 11 Stück am Stammtisch muss man sich nicht wundern, wenn einem der Titel Feierwehr anhaftet.
    Persönlich prahle ich nicht dass ich in der Feuerwehr bin,  jedoch wäre ein bisschen mehr Anerkennung von gewissen Personen lobenswert.
    Noch zum Schluss: Das schönste Gefühl ist es  die Dankbarkeit der Menschen zu spüren denen man ( in den meisten Fällen ) bei einem Einsatz helfen konnte. Kommt zwar selten vor – dafür immer wieder schön.
    Gruß Eric

  4. firebuff911 am 7. Februar 2010 11:43

    Der Spruch ist doch auch ein bischen als Werbung zu verstehen, oder? „Wollen sie nicht vielleicht auch ihre Freizeit sinnvoll verwenden“? Ich finde den ganz gut.

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