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Althegnenberg (by). Eine Feuerwehrfrau aus Althegnenberg (LKR Fürstenfeldbruck) ist nach einem Einsatz eine Stunde zu spät zur Arbeit gekommen und wurde daraufhin von ihrem Chef gekündigt. Nun schaltet sich auch der bayerische Innenminister Herrmann zu diesem Thema ein. Mehr auf Merkur-Online, einmal hier und hier. (Autor: Matthias Brüggemann)

(edit sc)

Kommentare

13 Kommentare zu “Feuerwehrfrau wird nach Einsatz gekündigt” (davon )

  1. Cimolino am 9. Februar 2010 13:43
  2. Yannick am 9. Februar 2010 13:52

    Bei Punk12 kam gerade auch ein Beitrag dazu. Leider ist das Video noch nicht online, nur ein schriftlicher Beitrag:
    http://www.rtl.de/cms/service/testbereich/aktuell_test/ausspielseite_kategorienteaser.html?set_id=38602&startid=228104

  3. Stefan Cimander am 9. Februar 2010 14:21

    Wenn ich weiß, dass mein Arbeitgeber mit Feuerwehr ein Problem hat, dann sollte man das nicht unbedingt ausreizen, auch wenn vom Gesetz her der FA(SB) „im Recht“ ist. Und in dem Fall war das ja der Arbeitnehmerin bekannt. Klar, besonders angemessen und legal ist das von Seiten des Arbeitgebers nicht.

    Aber genau dieses Problem wird immer häufiger auftreten, weil a) Mitglieder aufgrund versch. Aspekte wegbleiben/wegbrechen und b) eine FF im Zuge von Optimierungskonzepten vermehrt Aufgaben übertragen bekommen. Schlussendlich kann die Lösung nur mehr hauptamtliches Personal (egal ob kommunal oder privatisiert) heißen.

  4. Widdi am 9. Februar 2010 15:14

    http://www.rtl.de/cms/information/rtlaktuell.html

    Jetzt ist auch der Videobeitrag online!

  5. simon02 am 9. Februar 2010 17:05

    Hallo,

    ich kann das Verhalten vom Arbeitgeber nachvollziehen. Wenn -es stimmt- und es vom Arbeitgeber bereits im Vorstellungsgespräch gesagt wurde, das Einsätze in der Arbeitszeit nicht geduldet werden, braucht man sich über eine Abmahnung nicht zu wundern.

    An statt daraus zu lernen, noch schriftlichen Widerspruch gegen die Abmahnung einzulegen ist vielleicht nicht gerade klug gewesen. Auch nicht klug dürfte jetzt diese Veröffentlichungen der Geschichte für die betroffene Feuerwehrfrau sein.
    Ich würde mal behaupten, das nicht gerade wenige Arbeitgeber ein Problem mit Einsätzen in der Arbeitszeit haben.

    Gruß
    Simon

  6. nawerwohl am 9. Februar 2010 17:54

    Hallo
    @simon02. Dann kann man dem Arbeitgeber im gleichen Atemzug sagen, dass wenn er sein Auto in den Graben setzt und eingeklemmt ist sich dann am Besten selbst mit Hilfe einer Blechschere aus dieser misslichen Lage befreit.
    Kaum ein Chef wird einen ohne Murren zum Einsatz gehen lassen – wie man es dann perönlich „verrechnet“ ob Überstunden opfern oder Antrag bei der Gemeinde ist jedem selbst überlassen.
    Ich geh sicherlich nicht zum EInsatz wenn ich alleine im Geschäft bin oder Not am Mann – jedoch halte ich es für durchaus vertretbar wenn man geht wenn dies die geschäftliche Lage zulässt. Es soll ja Chefs geben, die sich durch ein ausführliches Gespräch umstimmen lassen.
    Gruß Eric

  7. Max am 9. Februar 2010 18:11

    @simon02:
     
    Kann man so sehen. Andererseits hat sich hier der Arbeitgeber offensichtlich rechtswidrig verhalten, warum sollte man da keinen Widerspruch einlegen? Man muss sich ja nicht alles gefallen lassen.

  8. nibe am 9. Februar 2010 18:23

    Des weiteren hat sie sich bei einem Kollegen gemeldet, dass sie sp’ter kommt und ist trotydem erschienen, nachdem diese das „nachdrücklich“ gefordert hatte.

  9. simon02 am 9. Februar 2010 20:28

    Hallo,

    man muss das Verhalten vom Arbeitgeber nicht gut heißen, es ist auch rechtswidrig.
    ABER, die betroffene Feuerwehrfrau wusste bereits bei der Einstellung, das der Arbeitgeber keinen Einsatz während der Arbeitszeit duldet. Damit ist meinen Augen alles notwendige gesagt.
    Sie hätte sich z.B.  frühzeitig, aus dem Einsatz herauslösen können.

    Wie die Lage rechtlich zu beurteilen ist, mal abwarten.  Sie war schließlich auch noch in der Probezeit. Daher unter dem Aspekt „Verbot Einsätz während der Arbeitszeit“ und „Probezeit“, hätte die Feuerwehrfrau es auch einfach bei der Abmahnung belassen können.  Die Kündigung kam ja erst zustande, als Widerspruch eingelegt wurde.

    Bezüglich Ehrenamt:
    @nawerwohl – Ich halte von solchen Argumenten nicht viel.  Sie sind zwar richtig, man muss aber auch vielleicht mal die Sache aus Sicht von einem Arbeitgeber sehen.
    Was ist mit der Arbeit die in dieser Zeit liegen bleibt ?  Haben die Kunden da auch so viel Verständnis ?
    Sofern die bisherigen Informationen stimmen, handelt es sich bei dem Arbeitgeber um einen kleinen Betrieb.

    Natürlich gibt es einen finanziellen Ausgleich, dieser Ausgleich ist aber kein Ausgleich für die verlorene Arbeitszeit.

    Gruß
    Simon

  10. Tipperary am 9. Februar 2010 20:54

    Ein schriftlicher Widerspruch in einem Kleinunternehmen halte ich für ungeschickt. Bestimmt hätte man die Kuh auch anders vom Eis holen können, in dem die Betroffene das direkte Gespräch mit dem Chef gesucht hätte.
    Da die Gemeinde recht klein ist, kann ich mir auch vorstellen, dass ein lokal anerkannter Moderator (BGM?) zur Verfügung gestanden hätte, um ggf. auch die Abmahnung durch die Firma wieder zurück zu ziehen.
    Da die Kameradin noch recht jung ist, hat ihr eventuell auch nur die Erfahrung gefehlt, wie derartige Konflikte ohne Messerwetzen gelöst werden können.

  11. firebuff911 am 10. Februar 2010 01:17

    Bitte mehr Verständnis für den Arbeitgeber. Erst sich sozial engagieren, und dann auch noch von seinen gesetzlich festgelegten Rechten Gebrauch machen wenn man dafür gerügt wird – nein, solche Leute brauchen wir nicht in Deutschland.

  12. nawerwohl am 10. Februar 2010 12:33

    Hallo,
    klar wäre der Einsatz bestimmt auch ohne die Frau zu bewältigen gewesen, doch wenn jeder so denken würde, steht man wirklich mal alleine am Einsatzort weil jeder FA an seinem Arbeitsplatz bleibt. Und dann? Ich verlasse meinen Arbeitsplatz auch nur wenns möglich ist – hier ist halt ein bisschen Fingerspitzengefühl gefragt.
    Jeder hat seine Rechte und seine Pflichten. Sowohl der AN als auch der AG. 
    Ob jetzt dieser Fall  für beiden Seiten gut „gelöst „wurde kann man zweifeln. Vielleicht wäre ein persönliches Gespräch im Vorfeld besser gewesen.
    Gruß Eric
     

  13. Max am 10. Februar 2010 12:46

    Naja, immerhin hat sie jetzt gute Aussichten auf einen neuen Job:
    http://tinyurl.com/yaxn38c
    Trotz der „negativen“ Presse über sie. :-)

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