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Bein einem Brand in Leer (Landkreis Ostfriesland) entschied die Einsatzleitung ein Wohnhaus kontrolliert abbrennen zu lassen, weil die Gefahr durch die auf dem Dach installierte Solaranlage zu groß gewesen sei. Dies löste teils Zustimmung und teils Unverständnis aus:

Streit um Gefahr durch Strom (Nordwest Zeitung)
Feuerwehr fürchtet Solardach Brände (Nordwest Zeitung)
Menschen nicht unnötig Gefährden (Nordwest Zeitung)

Vielleicht sollte noch angefügt werden, dass sich in dem Gebäude keine Personen mehr befanden.

Kommentare

30 Kommentare zu “Feuerwehr lässt Wohnhaus kontrolliert abbrennen” (davon )

  1. Fabian Funk am 20. Februar 2010 22:37

    Einsatzbericht der Feuerwehr, mit „etwas“ anderer Darstellung der Einsatzentwicklung:
    http://www.feuerwehr-hesel.de/einsatzinfo.shtml

  2. maos am 21. Februar 2010 14:01

    Guter und aus meiner Sicht auch glaubhafter Bericht.
    Allerdings ein Fehler: “ Das Gleiche gilt für die Dachsparren, die diese Anlage tragen. Durch die Befeuerung verlieren auch die ihre eigentliche Tragkraft.“
    Da hat der gute Mann wohl Holz mit Stahl verwechselt…

  3. LarsR am 21. Februar 2010 17:11

    Nicht nur Stahl verliert bei Brandeinwirkung seine Tragfähigkeit, auch Holz ist davon natürlich infolge des Abbrandes betroffen.
    An Dachtragwerke von freistehenden Einfamilienhäusern werden soweit ich weiß keine Anforderungen hinsichtlich der Feuerwiderstandsdauer gestellt, das heißt auch ohne die zusätzliche Belastung durch die PVA ist da mit zügigem Einsturz zu rechnen. Guck Dir doch die typischen 30×50 Dachlatten mal an, bei Feuer von unten brennen die recht zügig durch.

  4. maos am 21. Februar 2010 18:06

    So wie er es schreibt,  stimmt es aber definitv nicht. Abbrand und Hitzeeinwirkung sind zwei Sachen.
    Ich glaube, ich habe von Berufs- und Studiumswegen genug Ahnung von der Materie… ;)
     
    Aber ich will jetzt hier keine Diskussion lostreten, im Grunde liegt es ja nur an der Formulierung.

  5. LarsR am 21. Februar 2010 18:31

    Durch die Brandeinwirkung wird die Tragfähigkeit herabgesetzt,  welcher Mechanismus  jetzt bei den einzelnen Materialien genau dahinter steckt, ist doch zweitrangig. Genau das sagt er, nicht mehr und nicht weniger.
    PS: Vielleicht solltest Du Dich beim Studium nochmal mit dem Begriff Hitze auseinander setzen. *eg* ;-)

  6. nibe am 22. Februar 2010 00:53

    Wir hatten beim letzten Dienst über diesen Einsatz viel diskutiert, dass aber auch ein Innenangriff vorgenommen wurde wussten wir gar nicht. Bei uns war mehr die Gefahr durch Stromschlag ein Thema und wie das Nachts beim ausleuchten der Einsatzstelle sein könnte. Es gab da unterschiedliche Meinungen. Von „völlig richtige Entscheidung“ bis „nicht nachvollziehbar“ war da alles dabei.
    Wie gesagt ohne den Bericht oben zu kennen.
     
    Gruß nibe

  7. maos am 22. Februar 2010 19:24

    @LarsR
    Alles klar…

  8. Max am 22. Februar 2010 19:29

    @nibe: „völlig richtig“ – Dann dürfte man in keinem Gebäude mehr einen Innenangriff durchführen, das nicht stromlos ist..

  9. firebuff911 am 22. Februar 2010 21:40

    Gibt es denn keine technische Möglichkeit, solche Anlagen zu entladen / zu erden? Man könnte dann aussen am Haus / an der Anlage einen Schalter anbringen, den die Feuerwehr z.B. per Schlüssel betätigen könnte.

  10. Max am 22. Februar 2010 22:46

    Laut dieser pdf: http://www.feuerwehr.muenchen.de/bd70ausb/b76downl/PVPrae07_2007.pdf
     
    Gibt es eine allpoligen Schalter (der wie aussieht?), mit dem die Platten vom Netz getrennt werden können. Dadurch dass diese dann auch nicht mehr geerdet sind, kann man bei „einfacher“ Berührung dann theoretisch keinen Schlag mehr bekommen. Wenn man allerdings dooferweise den Hin- und Rückleiter gleichzeitig berührt, kann eine Körperdurchströmung trotzdem stattfinden..

  11. nibe am 23. Februar 2010 01:04

    @max die Kameraden kannten nur die Zeitungsberichte (Ist bei mir hier die Regional Zeitung). von einem Innenangriff war in den Berichten nie die rede. Des weiteren ist es einen Unterschied, ob man von einer 1000 Volt Anlage einen Schlag bekommst oder nur von 220 bzw. 330 Volt. Oder hast du bei dir im Haushalt einfach so eine Starkstrom-Leitung liegen?

  12. Ulrich Wolf am 23. Februar 2010 10:10

    @max Die Schalter können am Dach montiert werden..Im Brandfall dann da ran kommen, könnte schwierig werden. Da die Untergestelle aber geerdet sind, kann im Fehlerfall (Kabel durchgeschmolzen) trotzdem Spannung anliegen. Eine gute Möglichkeit sind die Sicherungen, die im Brandfall die DC Leitung unterbrechen können. Aber solche feinen Sachen haben die „Altanlagen“ nicht. Also immer schön Sicherheitsabstände einhalten und sich fachliche Hilfe zur EST holen. Löschen kann man aber trotzdem!

  13. Ulrich Wolf am 23. Februar 2010 10:18

    @nibe Es ist ziemlich egal, welcher Strom (1000V DC oder 230V AC) mich niederstreckt..Ich behaupte, viele Feuerwehren haben vor PV-Anlagen richtig Angst (weil unwissend) würden aber unter null Sicht beim Kellerbrand in den Zählerschrank spritzen, weil dieser im Rauch nicht zu erkennen war..
    Feuerwehren sind gut beraten, sich im präventiv über die PV-Anlagen in „ihrem Bereich“ zu informieren. 

  14. Max am 23. Februar 2010 14:50

    @nibe: Ne, keine Starkstromleitungen. Aber Niederspannungsleitungen. (230/400V~) und da zählt Gleichspannung bis 1500V mit dazu. Von daher sind die Gefahren dieser Spannungen ziemlich vergleichbar und es gilt auch der gleiche Sicherheitsabstand.
     
     @Ulrich: Dass der Schalter auf dem Dach sitzen kann, ist natürlich geistreich. Ich hätte den analog der o.g. Zeichnung eher im Keller / in der Nähe des Umrichters vermutet.. Hebt denn ein Schalten der AC-Sicherung die Erdung der Platten auf?
    Ein Kurzschließen der Platten wäre optimal, oder? Natürlich gibt es da keine Einrichtung für..

  15. Ulrich Wolf am 23. Februar 2010 15:59

    @max Die Schalter sollten schon in der Nähe der „Quelle“, also der Module sitzen, sonst ist ja immer noch die DC-Leitung unter Spannung. Inzwischen weiß ich , das der Schalter auch „fernauslösbar“ ist, d.h. z.B. vom Keller aus betätigt werden kann. Wenn der schalter betätigt wurde (auf „Aus“), dann wird auch die DC-Leitung kurzgeschlossen.  Das erhöht die Sicherheit, aber letztendlich bleibt trotzdem ein „Restrisiko“.
    Das Abschalten der AC-Spannung hebt nicht die Erdung des Gestells auf.

  16. bigthoom am 23. Februar 2010 21:35

    Bisher sind die hier diskutierten Schalter NICHT Pflicht! Ich montiere selbst PV-Anlagen. Auch das kurzschliessen der Anlage passiert in der Regel sehr selten durch genannte Schalter. Zudem ist die Anlage in keinem „normalen“ Betriebszustand. Sie befindet sich im „Fehlerfall“. Selbst ein automatischer Schalter fällt dann eventuell aus. Die Anlage ist dann als unter Spannung stehend zu betrachten!

    Üblicherweise werden die Freischalter direkt am Wechselrichter montiert oder sind sogar integriert. Bei SMA z.B. ESS genannt. Die Spannung von den Modulen wird nicht kurzgeschlossen!

    Da es sich um Gleichspannungen bis 1500 Volt handelt, sprechen wir von Niederspannung. Mindestabstand von Personen 1m! Bei Menschenrettung ist sogar jeder Abstand zulässig, solange man das Teil nicht berührt. Gleichspannung ist nicht gefährlicher als Wechselspannung!

    Unsere üblichen Abstände für den Löschangriff in Niederspannungsanlagen gelten genauso. Die Wechselrichter gehen mit Ausfall des Netzes ausser Betrieb.

    PV-Anlagen verfügen üblicherweise über ungeerdete Gleichspannungsleitungen, die isolationsüberwacht sind. Das überwacht der Wechselrichter.
    Das bedeudet beim Auftreten nur eines Fehlers sind die Einsatzkräfte geschützt. Ähnlich dem Netz eines Feuerwehrstromerzeugers. Die verwendeten Kabel besitzen extreme mechanische Belastbarkeit!
    Einziges Problem sind in PV-Anlagen die auftretenden Kurschlüsse und damit verbundene Lichtbögen. Durch die Gleichspannung reißen die Lichtbögen erst nach sehr langer Zeit ab. Besonders bei hoher Sonneneinstrahlung.

    Auch der Absturz der gesamten Anlage dürfte sehr unwahrscheinlich sein, weil die vorwiegend verwendeten Aluminiumgestelle bei aufdachanlagen, das Dach sogar stabilisieren. Die  Bisher sind in wenigen Fällen einzelne Module abgestürzt.
    Alle Module entwickeln, wenn sie denn brennen, hochtoxische Rauchgase!

    Das Gestell wird extra geerdet. … Wichtig ist in diesem Zusammenhang, daß sich das Gestell statisch aufladen kann. So kann es beim berühren, trotz Erdung, zu Entladungen kommen, die aber völlig ungefährlich sind. Man sollte aber darauf vorbereitet sein um Folgeunfälle zu vermeiden.

  17. Ulrich Wolf am 23. Februar 2010 22:26

    @bigthoom Den Schalter, den ich meine, schließt die DC-Leitung in der Schalterstellung „AUS“ kurz!
    Natürlich sind solche Schalter noch keine Pflicht, ebenso sind ja genügend „Altanlagen“ zu finden.
    Ein Beispiel für solch einen Schalter findest Du in der Unterlage der BF-München, die man dort downloaden kann.
    Solange der WR im Keller des Hauses montiert ist, nützt der ESS-Griff gar nichts! Die  DC-Leitung ist vom Dach bis zum WR dann ungeschützt. Auch die Isolationsüberwachung fällt dann flach. Es könnte ja sein, das im Brandfall vorsorglich der WR AC-seitig abgeschaltet wird und der ESS gezogen wurde. Dann ist auf der gesamten DC-Leitung bei Sonneneintrahlung ordentlich Spannung. Sogar noch höher, da Leerlaufspannung.
    Solange aber die geltenden Sicherheitsabstände eingehalten werden und man sich bewusst ist, was man tut, ist die Gefahr der Elektrizität gut einzuschätzen.  Das ganze Moduleinheiten abstürzen können, ist durchaus möglich, manchmal ist das Untergestell unterteilt. Und wenn die Dachsparren durchbrennen, können die Haken die Konstruktion nicht halten. Und dann stürzt mehr als ein Modul ab. Aber auch hier, kann man sich davor schützen, wenn man die Gefahr kennt und darauf achtet.
    Ich denke, man sollte das Thema PV nicht überbewerten denn die Feuerwehr ist es gewohnt, auch mit solchen Schwierigkeiten und Gefahren umzugehen. So sollte es zumindest  sein, und wer noch Defizite hat, kann sich informieren.
     
     

  18. bigthoom am 23. Februar 2010 23:15

    @Ulrich Wolf
    Kurz… Besonnen handeln!
    Und keine zu große Angst vor PV haben. Mein Mentor, der auch Gutachten nach Bränden erstellt, ist der Meininug, daß wir Feuerwehren zu viel Angst haben. Solange wir uns an die Regeln halten wird nichts passieren.
     
    Beim Dachstuhlbrand fallen auch Dachziegel herunter…. Lassen wir deswegen ein Gebäude abbrennen?!

  19. Sebastian Busch am 24. Februar 2010 10:03

    Gutes Thema für einen Ausbildungsabend, zumal die PV-Anlagen immer mehr werden.

    Hat jemand interessantes Material wie Präsentationen o. ä. darüber?

    BTW: Im nächsten Feuerwehrmagazin (03/2010) erscheint ein Artikel über das Vorgehen bei PV-Anlagen: http://www.feuerwehrmagazin.de/magazin/2010/01/22/vorschau-feuerwehr-magazin-ausgabe-32010/

  20. Ulrich Wolf am 24. Februar 2010 13:15

    @bigthomm Ganz meine Meinung!

  21. Flo Weber am 24. Februar 2010 14:10

    Die Bildung von Lichtbögen ist vor allem an den DC-Trennstellen möglich oder?
    Habe letztes Jahr mal etwas über neue Sicherungselemente aus Porzellan gelesen, die Innen mit einer Feder versehen sind. Schlägt man dann mit einem Hammer o.ä. drauf springt die Sicherung auseinander. Man vermeidet also direkten Kontakt.
    Vielleicht hat ja jmd. noch mehr infos darüber.

  22. Ulrich Wolf am 24. Februar 2010 14:35

    @Flo Weber: Die Sicherungen sind in der pdf der BF München abgebildet. Bin dabei, Infos dazu zu erhalten. Evtl. weiß ich bald mehr. Einen DC-Trennschalter habe ich auch bald zum testen. Dadurch, das der Schalter gekapselt ist, dürfte der Lichtbogen keine Rolle spielen, dafür wurde der Schalter ja gemacht.

  23. Flo Weber am 24. Februar 2010 15:26

    Danke das wär klasse!
    Ich meinte natürlich nur bei den DC-Trennstellen die „noch“ Steckverbindungen haben.

  24. Max am 24. Februar 2010 15:37

    @bigthoom:
     
    „PV-Anlagen verfügen üblicherweise über ungeerdete Gleichspannungsleitungen, die isolationsüberwacht sind. Das überwacht der Wechselrichter.“
     
    Ich habe jetzt schon öfter gelesen, dass die DC-Leitungen zum Teil geerdet werden. Kann man das also so allgemeingültig sagen?

  25. Ulrich Wolf am 24. Februar 2010 20:02

    @Flo Weber: Die Sicherheitselemente sind z.Zt. noch nicht auf dem Markt erhältlich. Es wird sicher aber nicht mehr lange dauern. So die Aussage des Erfinders. Für mich ist es eine Superlösung für die genannten Probleme im Brandfall. Ich werde im Sommer Gelegenheit haben, mir die Teile im Labor anzuschauen. Wenn möglich werde ich hier in FWnetz berichten.
    Von hier aus vielen Dank an für die Einladung an B.W.!

  26. Tipperary am 24. Februar 2010 20:19

    @ Sebastian:
    Speziell zum Thema PV informiert der weiter oben angegebene Link der BF München schon recht gut. Ich habe in unserer Wehr auch bereits einmal mit der BGI 8677 päsentiert, die zwar nicht sooo umfangreich das Thema PV behandelt (ich halte das allein auch nicht für ein abendfüllendes Thema), dafür aber auf die Inhalte der DIN VDE 0132 eingeht sowie ein paar schön dargestellte Infos über verschiedene Spannungsarten, Schrittspannung, Körperstrom etc. bietet.
    Hier ein Link: http://www.bgetem.de/htdocs/r30/vc_shop/bilder/firma53/pu_5_a05-2008.pdf

  27. bigthoom am 24. Februar 2010 23:12

    @max
    Die PV-DC-Stränge werden in der Regel ungeerdet betrieben, weil es Sicherheitsvorteile bringt. Häufig werden Kabel zum beispiel durch Marder beschädigt. Dann brennt nicht gleich das ganze Haus ab wegen nur einem Erdschluss.
    Einzig sogenannte Drain-Bausteine stellen in der Nacht eine Verbindung zur Erde her. Sie sollen bestimmte Modultypen vor Beschädigung schützen, die ohne Stromfluss nachts, sich selber zerstören würden.
    Jede Anlage führt auch nachts Restspannung!
     
    @Flo Weber
    Hammer WEG! Die Sicherungen sind NICHT dazu bestimmt im Betrieb gezogen bzw. mechanisch zerstört zu werden! Stichwort Lichtbogen!
    Sie stellen keinen Lasttrennschalter/Leistungsschalter dar!
     
    Auch die verwendeten, mechanischen, Freischalter sollten nicht zu oft geschalten werden.  Durch die riesigen Abrissfunken verschleissen sie sehr schnell. I.d.R. sind bis zu 1000 Schaltungen unter Last möglich.
     
    Vermeidet jede Zerstörung auf der DC-Seite der Anlage. Jeder Fehler in der Anlage vergrößert die Gefahr für die Einsatzkräfte!
    Vermeidet es auch die Vorhandenen Steckverbindungen zwischen den Modulen zu lösen. Sie sind nicht zum abschalten unter Last/Kurzschluss bestimmt. Könnte passieren, daß ihr Euch selber grillt! Man kann PV nicht einfach abschalten! Sucht auch nicht zu lange nach dem Freischalter… nutzt Eure Zeit sinnvoller! Um zum Beispiel noch einen Innenangriff starten zu können! Ist der Brand erstmal durchs Dach, dann ist in der Verlust des Dachstuhls unvermeidlich, weil man schlecht bis garnicht unter die Module kommt um eine Branbekämpfung durchzuführen.
     
    Deswegen: Immer zuerst 230/400Volt Netz vom Wechselrichter trennen! Das nimmt die Last von der Anlage! Die Spannung steht dann nur bis zum Wechselrichter an.
     
    Die Unterlage der BF München ist im übrigen ein ganz guter Leitfaden.
     
     

  28. Ulrich Wolf am 25. Februar 2010 00:14

    @bigthoom: Flo Weber meint die Sicherheitselemente, wie sie in der Unterlage der BF München dargestellt sind. Und die sind so konstruiert, das sie mit einen Hammer z.B. ausgelöst werden können. Aber auch durch Temperatur. Und das ist sicher besser, als mit nem Hammer die Elemente zu zerschlagen. Die Elemente sollen je 1 bis 3 Module eingebaut werden, da dürfte es noch keinen großen Lichtbogen geben. Ansonsten, immer so, wie Du geschrieben hast.

  29. Flo Weber am 25. Februar 2010 13:30

    sorry, hatte mich falsch ausgedrückt meinte natürlich SICHERHEITS- nicht Sicherungselement.
    In der aktuellen Präsentation tauchen die tatsächlich auf. Der o.g. link ist veraltert, daher hier nochmal ergänzend vom November 09 :
    http://www.feuerwehr.muenchen.de/bd70ausb/b76downl/Vortrag_Nov09.pdf

  30. bigthoom am 25. Februar 2010 22:16

    Will Euch ja nicht die Illusionen rauben…
     
    Aber entsprechende Sicherheitselemente werden wohl erst in Jahren verbaut. Die PV-Branche in Deutschland steht unter enormen Preisdruck. Alles was nicht Pflicht ist, wird wohl in Zukunft nicht verbaut.
    Nur Kunden im Premiumbereich werden wohl bereit sein entsprechende Sicherheitseinrichtungen zu installieren.
     
    In älteren Anlagen sind ja noch nichtmal Freischalter installiert.
     
    Man sollte auch damit rechnen, daß viele Anlagen überhaupt nicht ordungsgemäß installiert sind. Die Zustände sind teilweise katastrophal!
     
    Solche Anlagen sind auch teilweise erst der Grund für Brände!

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