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(iw) Aus Feuerwehrsicht hat es der heutige Tag in meine Top 5 geschafft. Das sind so viele Eindrücke (Bilderstrecke), dass man sie in aller Kürze oder Länge kaum zusammenfassen kann. Vielleicht ist es sinnvoll, diese erst ein wenig einwirken zu lassen, und nach ein Paar Tagen eine Zusammenfassung zu versuchen. Dennoch versuche ich es in aller Kürze.

Sinn des Ganzen war, ein besseres Verständnis für die Rolle des inneren Retters, oder „medic“ zu bekommen. Das Format eines BarCamps ist eher ein konstruktives Miteinander als Frontalunterricht. Jeder kann und soll sich einbringen. Und was soll man sagen? Besser investierte €25.- wird es nie wieder geben :)

Insgesamt waren es 16-17 Leute aus der ganzen Bundesrepublik und Österreich. Nachdem wir unsere Vorstellungen und Wünsche ausgetauscht hatten, ging es mit Präsentationen von Matthias Eichler (Bad Wörishofen) und Daniel Querner (Mönchengladbach) los. Anschliessend „Trockenübungen“, Anlegen von Sifneck, Halten des Kopfes, Kommunikation, usw. Bereits zur Mittagspause festigte sich das Bild des inneren Retters – manche hatten das medizinische „überbewertet“, andere unterschätzt.

Nach dem Mittagessen ging es dann hinaus, wo wir insgesamt vier Lagen durchgeführt haben. Der absolute Hit: es lief fast schon auf TRT-Niveau ab, und das mit Leuten, die sich vorher nie gesehen haben. Zwei „Tools“, ein „Safety“, zwei medics und Gruppenführer. Die Qualität der Arbeit war einfach fabelhaft – und dennoch (und vielleicht gerade deshalb) konnten wir uns auf die Arbeit der Medics konzentrieren. Mit „Qualität“ ist nicht nur das Handwerkliche gemeint, sondern auch die Einordnung der Arbeitsschritte und insbesondere die Kommunikation. Diese war astrein.

Was ein „innerer Retter“ können muss? Unfallspuren lesen und darauf erste Rückschlüsse auf mögliche Verletzungen ziehen, Absprache mit dem Gruppenführer und Kommunikation. Medizinische Arbeit (ABCDE-Schema, Bodycheck, psychologische Betreuung) und Rettungsarbeit, beispielsweise die Unterstützung der „Tools“ (Leute am Werkzeug).

Kurzum: Die Rolle des inneren Retters dürfte den Teilnehmern am Ende des Tages etwas klarer geworden sein. Ich hoffe, dass wir das Erlernte ein wenig weiter tragen können, in die Wehren und gerne auch bei weiteren medicCamps.

Über den fantastischen Input aller Beteiligen hinaus: Ganz besonders hervorheben möchte ich den Beitrag von Daniel, sowie die Infrastruktur, die von der Feuerwehr Günding bereit gestellt wurde. Fantastisch.

Hier noch ein Paar Eindrücke:

Kommentare

12 Kommentare zu “medicCamp: Eindrücke” (davon )

  1. alltagimrettung am 21. Februar 2010 20:32

    Sehr gut gemachte Übung. Wenn man sich noch besser vorbereiten möchte, dem sei ein ITLS Basic Kurs empfohlen.

  2. B.Tschirley am 21. Februar 2010 20:44

    Sieht echt super aus. Da wäre man gerne dabei gewesen.

  3. jwme am 21. Februar 2010 20:53

    Ein absolut gelungener Tag. Danke an die Organisatoren sowie die FF Gründing.
    Spitze Teilnehmer, hat echt Spaß gemacht mit Euch!
     
    Matthias
     
    Was macht Jörg da mit dem Kameramann im ersten Video bei ca. 2:17?? ;-))

  4. Hubi am 21. Februar 2010 23:30

    Sieht schon mal super informativ aus
    schon eine ahnung ob ein termin mal in Nördlich Deutschland möglich ist?
    Gibt es für das Holzbrett eine Bau anleitung und ist es zugelassen bzw im Einsatz bewehrt?
    Hübsche Mime :D

  5. Gonzo am 22. Februar 2010 09:15

    Kann dir Fotos von unserem ersten Spineboard schicken mit Daten.
    Wenn du Dir das mal selber anschauen willst?
    Wo kommst du her? (Nördlich Deutschland)??

  6. Hubi am 22. Februar 2010 10:41

    anschauen immer wenn es sich anbiete da bekommt man immer gleich infso aus erster hand
    Norddeutschland  also Leer(ostfrielsland) grob gesagt.
    Die daten kannst ja mal schicke.
     

  7. Gonzo am 22. Februar 2010 11:24

    Am besten eben per Mail an:
    gonzo4000@gmx.de
    Dann tauschen wir die Daten eben aus…!

  8. ceejay am 22. Februar 2010 11:26

    stimme #1 zu, ein ITLS Basic könnte eine Idee sein, dafür ist er entwickelt worden, viele scheuen haltleider den Preis

  9. danielquerner am 22. Februar 2010 16:06

    Wenn Bedarf besteht selbst mal mitzumachen, dann bitte einfach ne email an Irakli oder mich und wir werden ein neues Mediccamp organisieren :-)
    Habe gerade ne Zusage aus England vom Medic Nr. 1. aus Berkshire (UK) bekommen das er gerne mal mitmachen würde.
    Es war wirklich ein ganz großer Tag mit der Truppe!
    Immer wieder gerne!

  10. Michael Ochs am 22. Februar 2010 18:28

    Wie bereits per eMail an Irakli bekundet :)
    Wenn ihr wieder eines macht, bin ich +1 dabei…

  11. Irakli West am 22. Februar 2010 19:46

    Ganz davon abgesehen ist das ein Ding, das *jeder* selbst organisieren kann, und zwar *jederzeit*. Zutaten: Zeit, Ort, und idealerweise 1-2 PKW (kein Muss). Die richtigen Leute kommen automatisch zusammen.

  12. Fire-ResQ am 25. Februar 2010 16:35

    Also jedem dem sich die Möglichkeit öffnet an einem MedicCamp teilzunehmen soll das tun!
    War ein sehr lehrreicher Tag!

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