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(iw) Ich muss mich für die aktuelle Funkstille entschuldigen, wenig Zeit, viel Unterwegs. Letzte Woche ist mir etwas besonders positiv aufgefallen, und somit das Gegenteil einer Kleinigkeit: ich musste nach Veendam (Niederlande) um einen Anhänger zu holen; das Städtchen liegt im Norden nicht unweit von Groningen. Eine gute Stunde vor Ankunft dort angerufen, und der Wachhabende sagte: „ja, Du wirst erwartet und wir haben einen Kaffee für Dich“.

Es mag sich zwar wie eine Kleinigkeit anhören, aber „wir haben einen Kaffee für Dich“ sagt alles aus. Ob das jetzt mein Ansprechpartner als Einzelperson, oder das ganze System so ist: egal, es ist einfach schön, wenn man auf einer Wache willkommen ist. Der Besuch war natürlich absolut fantastisch, ein schönes Gespräch über Taktik, Technik, Ländervergleiche, Gerät angeguckt… das man hätte ganz, ganz lang fortführen können.

Wollte ich nur mal erwähnt haben. Veendam, dank u wel!

Kommentare

8 Kommentare zu “Ein kleines Dankeschön (Kultursache)” (davon )

  1. Bolde112 am 1. März 2010 13:00

    Das gehört aber doch zum guten Ton! Wenn ich von der Arbeit aus auf Montage muss, weiß ich sofort, in welcher Firma man gern gesehen ist und wo nicht. In der einen Firma kommt der Meister an und spendiert gleich eine Runde in einer anderen Firma bekommt man Freiessen in der Kantine und wiederrum in anderen kommt am Anfang einer vorbei, der sagt wo es lang geht und lässt sich dann bis Feierabend nicht mehr blicken. Bei der FF ist das auch so, wenn wir einen Monteur von Ziegler beispielsweise erwarten, dann geh ich auch in die Küche und bereite einen Kaffee vor, auch wenn das von vielen Kameraden nicht so positiv gesehen wird. Aber warum soll ich nicht das weitergeben, dass ich auch gern entgegen nehme? Anstand – der eine hats der andere nicht!

  2. B.Tschirley am 1. März 2010 18:02

    Mir persönlich kommt es so vor, dass gerade in den Niederlanden sehr viel wert auf solche Kleinigkeiten gelegt wird. Ich finde es schon, dass die Leute dort eine Ecke entspannter sind.

  3. Jochen Petzinger am 1. März 2010 19:41

    Das Kaffeetrinken und Beisammensitzen ist dort gute (und eine schöne) Tradition – genauso das Herumreichen der dazugehörenden Keksdose.
    Als Teetrinker wird man aber auch akzeptiert. ;-)

  4. Grunemer am 1. März 2010 19:51

    Ähnlich ging es uns, als wir in Enschede waren letztes Jahr. Wir habne unangemeldet geklingelt und uns vorgestellt. Schon kam jemand runter um uns die Wache Wache und die Fahrzeuge zu zeigen.
    Wer mal in Enschede ist sollte sich die Wache mal ansehen, ein sehr schicker Bau.

  5. Christian Lewalter am 1. März 2010 23:13

    Jaja, die Niederländer. Kuchen mit Gäbelchen und Messerchen essen ;-)

  6. martien am 2. März 2010 00:38

    Und zur Erinnerung: man nimmt nur einen Keks aus der Keksdose ;)

  7. Jochen Petzinger am 2. März 2010 01:22

    Einen Keks pro Tasse.
    Zumindest hab ich das so „gelernt“.

  8. martien am 2. März 2010 10:15

    Manchmal ist es noch komplizierter. Am einfachsten ist es, wenn der Keks angeboten wird.

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