Team | AGB | Impressum | Datenschutzbestimmungen | Kontakt | Bilder | Facebook | Twitter | Werben im FWnetz

Am 20.02.2010 führte die Feuerwehr Starnberg erneut ein Sicherheitstraining für die Fahrer der Einsatzfahrzeuge durch. Ziel dieser Ausbildung war, die Maschinisten der FF Starnberg beim Fahren abseits befestigter Wege und Strassen unter winterlichen Bedingungen weiterzubilden.

„Auch in einer Stadt wie Starnberg ist es gar nicht so abwegig, dass die schweren Feuerwehrfahrzeuge auch mal von Strassen und befestigten Wegen heruntermüssen, um einen Einsatzort zu erreichen“ berichtet Christian Reichert, 1. Kommandant der Feuerwehr Starnberg. „Gerade bei winterlichen Verhältnissen, bei Unwettern, aber auch bei Wald- und Flächenbränden ist es notwendig, dass man die Fahrzeuge auch im Gelände beherrscht und deren Grenzen kennen lernt. Daher haben wir nach einem „normalen“ Fahrsicherheitstraining im Jahr 2006 in diesem Jahr mal den Weg ins Gelände gesucht.“

Zusammen mit dem Mitterteicher Trainer Hans Fick konnte die Feuerwehr Starnberg erneut 18 ihrer Fahrer für Fahrten abseits von festen Wegen und Strassen weiterbilden. Alle geländegängigen Lösch-, Rüst- und Mehrzweckfahrzeuge der Feuerwehr Starnberg waren dabei in einer Kiesgrube im Einsatz.

Die Zusammenarbeit mit dem Kameraden aus Mitterteich kommt nicht von ungefähr: Ein Fahrer und Ausbilder der Feuerwehr Starnberg stammt selbst aus Mitterteich und kennt Hans Fick schon viele Jahre persönlich und über die dortige Feuerwehr. Über diesen Kameraden kam der Kontakt zum Fahrlehrer und Trainer zustande. Hans Fick ist selbst Feuerwehrmann und kennt daher die Fahrzeuge und deren Fähigkeiten aus eigener Erfahrung.

„Die Fahrer müssen im Einsatzfall blind die Fahrzeuge beherrschen“ weiß Oliver Schwab, Maschinistenausbilder in Starnberg. „Das geht nur mit ständigem Üben und Trainieren. In der Weiterbildung ging es diesmal um die technischen Grenzen der Fahrzeuge und den richtigen Einsatz von Allradantrieb, Sperren und sogar Schneeketten.“ Damit konnten die bis zu 14 Tonnen schweren Fahrzeuge auch schneebedeckte Steigungen bewältigen.

Der für Starnberg zuständige Kreisbrandmeister Helmut Schweickart erläutert „Der Fahrer muss wissen, wo die technischen Möglichkeiten enden, um diesen Punkt im Einsatz nie zu erreichen – sonst muss das Material den restlichen Weg getragen werden.“

Kommentare

Kommentare geschlossen.

Bottom