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(sc). Netter Werbespot der Europäischen Union für die europaweite Notrufnummer 112.  Vielleicht sollte man diesen Spot einigen renitenten Kreisverbänden einer großen Wohlfahrtsorganisation in Baden-Württemberg vorführen.


[via Loeschblog]

Kommentare

10 Kommentare zu “112-Spot der Europäischen Union” (davon )

  1. Harald Laier am 12. März 2010 17:30

    Ehrlich gesagt gefällt mir der Spot nicht, weil mit Vorurteilen gespielt wird.

      Briten essen „fish and chips“ (Polizei)
      Franzosen spielen Boule (Feuerwehr)
      Griechen tanzen (Rettungsdienst)

    Ich finde den Spot eher lächerlich. Man hätte die Arbeit der „Blaulicht-Organisationen“ in Europa auch anders darstellen können.

  2. Medevac71 am 12. März 2010 18:36

    Ich bin da auch recht gespaltener Meinung.
    Einerseits hey klasse, ein Spot, der den Normalbürger die Arbeit nahebringt.Ob der nun in Kinos oder im TV gezeigt wird, oder „nur“ im Netz bleibt sei mal dahingestellt.
    Wenn man sich den dann aber anschaut, dann langweilen sich die Leute da… man könnte annehmen, dass das total faule Menschen sind.
    Und da ich ja als Normalbürger nicht so viel mitbekomme, was die Kräfte so machen, nehme ich an, dass die eigentlich nur faulenzen, sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen und Boule spielen.
    Und dass die Fish&Ships so in die Landschaft gefeuert werden…… sieht toll aus, ist aber an sich total daneben.
     
    Natürlich könnte man sagen, dass dadurch die Erwartungshaltung des Zielpublikums so weit hinuntergesetzt wird, dass der Normalbürger total begeistert sein wird, wenn er dann doch mehr über „seine Heimateinsatzkräfte“- oder sonst wem- erfährt. Wäre aber ja voll hirnrissig.
    Klar, beim Ziel, die Bedeutsamkeit des Konsumenten/des Zuschauers aufzuzeigen(„They are waiting for YOUR call“), kann man ein Häkchen auf der Todo Liste machen – aber…. sooo? Falsche Mittel für den richtigen Zweck?

  3. Jochen Petzinger am 12. März 2010 19:04

    Seit wann ist Werbung Vorurteils- / Klischee-Frei? Der Spot eines franz. Autoherstellers in dem Crashtests mit Knäckebrot, Weißwürsten und knatschigem Baguette nachgestellt wurden, wurde genau dafür ausgezeichnet…
    Mal davon abgesehen soll der Spot nicht unsere Arbeit darstellen, sondern auf die universelle europäische Notrufnummer 112 aufmerksam machen…
    Ach ja: den Spot gibt’s auch auf deutsch.

  4. Medevac71 am 12. März 2010 19:15

    Das stimmt schon, dass Vorturteile/Stereotypen ein Instrument der Werbung sind – keine Frage, ist ja auch nicht (so) schlimm.
    Ich behaupte aber mal, dass man den Clip recht negativ auslegen kann. Beziehungsweise das  Einsatzkräften schlecht dargestellt werden…..
    Dass, wenn man es nicht besser weiß, eben das so annimmt. Und wenn man so viel Verstand hat, das in Frage zu stellen „hey, das ist ja überspitzt “ und so, dann wird man das trotzdem im Kopf behalten, auch wenn’s nur unterbewusst weiterlebt. Ist natürlich ne Unterstellung, dass manche Menschen nicht den Verstand dazu haben, aber es gibt auch Menschen, die die BILD lesen – und für wahr nehmen.
    Das trifft vorallem dann zu, wenn der Clip stark verbreitet wird – weiß net, ob das so gut is

  5. Carlo Schepers am 12. März 2010 19:21

    Vorweg: Ich finde es gut das es diesen Spot gibt, so wird die 112 noch besser verbreitet.
     
    Jedoch finde ich diesen Spot abgesehen von den Klischees nicht wirklich gut. Die Basisidee ist einfach und gut aber die Umsetzung könnte sicher besser sein. Es gibt bessere Spots aus England zum Thema Verkehrsunfallverhütung.

  6. Philipp am 12. März 2010 22:48

    Also ich hab das ganze bei uns auf die HP gesetzt. Habe bei eutube noch einen Clip zum Thema europaweiter Notruf gefunden. Zwar nur auf englisch, aber das ist denke ich nicht so schlimm.
     
    Und dass da arg mit Klischees gearbeitet wird, kann man ja ruhig mal erwähnen.

  7. maos am 13. März 2010 13:24

    Diese Stereotypen / Klischees sind so ziemlich das einzige, um dem „Normalbürger“ zu zeigen, in welchem Land er sich gerade befindet. Wie sonst soll man erkennen, dass man sich gerade an der Küste Griechenlands oder in Frankreich befindet? Hier wird ganz absichtlich mit den am weitesten verbreiteten Klischees über das jeweilige Land (ja Land, nicht Rettungsorg.) gearbeitet.
    Wer denkt, hier wird irgendetwas über die Arbeit einer Rettungsorg. ausgesagt, schießt meilenweit am Ziel vorbei.
    @Carlo Schepers:
    Zitat: „Es gibt bessere Spots aus England zum Thema Verkehrsunfallverhütung.“
    Du schießt sogar noch weiter vorbei…

  8. Medevac71 am 13. März 2010 15:49

    Natürlich sagt das was über die Arbeit einer Rettungsorganisation aus.
    Das ist das Mittel wodurch die 112 in dem Spot verarbeitet/verbreitet wird.
    Allein schon aus den Grundsätzen, dass alles mit allem zusammenhängt, und man nicht nicht kommunizieren kann ist klar erkennbar, dass damit auch Botschaften und Eindrücke transportiert werden.
    Genau, wie du, maos, das global (hier europäisch) siehst, muss man das auch regional sehen – sonst schießt man mit einer solchen Werbeaktion „total am Ziel vorbei“ – dann würde es nämlich niemanden ansprechen/würde sich niemand richtig angesprochen fühlen.
    Ich denke, jemand, der denkt, dass man in diesem Clip, die Arbeit der Einsatzkräfte nur positiv sehen kann (nichts negativ auslegen kann), so jemand ist „narrow minded“ und absolut nicht medienkompetent.
    Und um noch weitere „Grundsätze“ zu erwähnen,  angelehnt an Murphy’s Law, wenn man etwas negativ auslegen kann, dann wird irgendwer, irgendwann das negativ auslegen, und wenn etwas so leicht erkennbar ist, oder schon eine neutrale/negative Einstellung gegenüber uns hat, dann wird der es erst recht haben – auch wenn er die Nummer 112 dann kennt.

  9. maos am 13. März 2010 16:17

    Das ist eben eine Sache der Sichtweise.
    Für mich steht bei diesem Spot ganz klar das im Vordergrund, damit so etwas nicht mehr passiert!

  10. Jochen Petzinger am 13. März 2010 16:44

    Das „Negative Punkte überbewerten“ ist ja leider eine unserer deutschen Unarten…
    Also ich finde die Aussage über die Rettungskräfte in dem Video ausgesprochen positiv: Wir stehen bereit um – sobald sie als Bürger die 112 irgendwo in der EU wählen – alles stehen und liegen zu lassen und zu Hilfe zu eilen.

    Das die allesamt beim „Zeittotschlagen“ gezeigt werden. Klar kann das negativ ausgelegt werden, aber so what? Solche Tötigkeiten sehe ich auch regelmäßig nachmittags/abends bzw. am Wochenende wenn ich als Freiwilliger mal auf „meine“ BF-Wachen komme: Feuerwehrleute beim (privaten) Autowaschen, Grillen, sich Sonnen, Kaffeetrinken, Essen(kochen), vor dem Fernseher herumlungern. Ob das von einem Otto-Normal-Bürger auch so negativ ausgelegt würde wie hier angesprochen? Unterschätzen wir die mal nicht, immerhin wählen genau die selben uns regelmäßig zur vertrauenswürdigsten Berufsgruppe…

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