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(iw). Viele BFler werden diese Aussage vermutlich belächeln, andere Wehren in anderen Ländern vermutlich auch. Deshalb richtet sich diese Aussage an den „durchschnittlichen“ deutschen FFler.

Heute nach der Übung noch zu zehnt (mindestens) zusammen gesessen, als bei allen der Melder ging: Vollalarm, unklare Rauchentwicklung. Und genau der Augenblick, wenn alle Melder gehen, ist recht unbezahlbar. Aus ganz vielen Gründen :)

Kommentare

10 Kommentare zu “Unbezahlbare Momente” (davon )

  1. azo am 17. März 2010 00:44

    Ja ich weiß was du meinst. Ich habe auch schon solche Momente erlebt. Solche Augenblicke sind echt unbezahlbar. Mein persönlicher Lieblingsmoment:
    Nach einer Besprechung saßen wir noch abends zusammen. Bei uns lief leise im Hintergrund der Funk mit. Plötzlich hörte ich die 5-Tonfolge im Funk laufen. Ich sprang (aus Spaß) auf und rannte ein paar Meter, drehte mich dann um und sah in die verwirrten Augen meine LG-Führers. In diesem Augenblick gingen die Melder und die Sirene auf dem Dach los: VU auf BAB.
    Ich werde diesen Gesichtsausdruck und Blick nie vergessen. Diesen Augenblick ist mein persönlicher „unbezahlbarer Moment“.

  2. Geza Grün am 17. März 2010 01:21

    …und wenn das Essen gerade geliefert wurde, stellt sich die Frage „Pizza stehen lassen oder Pizza mitnehmen?“ – zumindest ein Stück!

  3. Flow am 17. März 2010 18:07

    Kenne die Situation auch.
    Noch besser ist aber wenn man vorher noch über Funk hört „Leitstelle mit Funkstille für Alarmierung“. Dan ist meistens sofort alles ruhig bis der Melder geht.

  4. S.Max am 17. März 2010 19:30

    Wir saßen nach einer Alarmübung zusammen. Ein Kamerad zeigte uns seinen neuen Funkmelder und dann ging er auch schon los.
     
     

  5. mgrtnr am 17. März 2010 22:21

    Noch schöner, wenn beim anschließenden Run auf die besten Plätze niemand verletzt wird und sich nicht jeder „Platzhirsch“ durchsetzt ;-)

  6. Julian R. am 17. März 2010 23:23

    Der clevere Maschinist zieht vor dem Umziehen noch den Schlüssel vom gewünschten Fahrzeug ab :D

  7. phoenix am 18. März 2010 00:01

    @Julian R. *grins*
     
    Ich weis noch, mein allererster Einsatz, Piepser frisch ausgehändigt. Saßen noch nach der Übung komplett im Stüble, wo ein Kamerad zum 50. einen richtig guten Braten mit Spätzle und Soße gekocht hatte. Kaum hatten wir angefangen zu essen, gingen auch schon min 20 Melder synchron :D Man stelle sich nun ein längliches recht enges Stübchen vor, eine Seite komplett Bank, dann die Tische, andere Seite Stühle, und dann vielleicht noch etwa 1 bis 1,5m bis zur Wand. Alle springen gleichzeitig auf, und wollen selbstverständlich auch gleichzeitig (wir waren noch von der Übung auf die Fz eingeteilt ;-) ) durch die normal große (Wohnungs)Tür in die Halle :D Letztendlich war unser kompletter Zug noch vor den ersten Hauptamtlichen vor Ort.
    Trotz BMA-Fehl und relativ zügiger Heimfahrt, das Essen war natürlich kalt *gg*

  8. Jaccax am 18. März 2010 10:40

    Hachja, immer wieder schön, wenn sich ein großer Haufen erwachsener Menschen durch eine,auf einmal viel zu eng gewordene Tür zur Fahrzeughalle drängt.

  9. MatthiasM am 18. März 2010 18:48

    Ja, noch im Blauzeug nach der Abschlußprüfung vom Atemschutzlehrgang im Gerätehaus gesessen und Brotzeit gemacht, da kam im übernächsten Nachbarort eine Alarmierung wegen einem Dachstuhlbrand (wir alle mit gespitzten Ohren am Funk, in Hab-Acht-Stellung wegen evtl. Nachalarmierung), 5 Minuten später dann im unmittelbaren Nachbarort Alarm wegen brennenden Heustadel, (wir schlendern unauffällig Richtung Einsatzgarderobe) und dann kam der Alarm für uns wegen einem brennenden Schuppen im eigenen Ort. In der Nacht hatten wir im Ort einen Serienbrandstifter, der außer dem Dachstuhl ganz am Anfang wohl alle Feuer dieser Nacht auf dem Gewissen hatte. Das war für den kompletten AGT-Lehrgang gleich der erste Atemschutzeinsatz, und ich glaube, so viele Geräte nacheinander in derselben Nacht leergemacht hat später kaum mehr einer von uns…..

    lG Matthias

  10. Christian Lewalter am 31. März 2010 14:21

    Wir saßen beim Bahn-I-Lehrgang nach dem Mittagessen auf dem Hof der Feuerwache in der Sonne, in der die Ausbildung stattfand, als für die Feuerwehr ein Alarm „Rauchentwicklung an einer Schule“ einlief. Nette Abwechslung, konnte ja nicht viel sein, es war ja schließlich Samstag. Nach und nach trafen die Kameraden der Wehr ein, der ELW war schon ausgerückt, als die Durchsage der Leitstelle kam, dass auf dem Schulgelände eine große Veranstaltung sei. Der Lehrgangsleiter, Stadtbrandinspektor der alarmierten Wehr, rief über den Hof: Der gesamte Lehrgang rückt aus. So kam es, dass ich in A-Stadt auf einem Fahrzeug aus B-Stadt mit einem GF aus C-Stadt und einer genauso bunt zusammengewürfelten Mannschaft ausgerückt bin. Am besten war der Zugführer, der mir gegenübersaß und auf der Anfahrt sagte: „Ich weiß nicht, wann ich zum letzten Mal bei einer Alarmfahrt hinten gesessen habe“ ;-)

    Ach ja: Es hatte eine Grünecke gebrannt, wir haben die Einsatzfahrt abgebrochen – war trotzdem 8oder gerade deswegen) lustig.

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