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Die tägliche Nachrichtenübersicht im FWNetz:

Osterfeuer-Test mit Feuerwehr und Polizei

Weilerbach (rp), (hl). Am Montagabend rückten Feuerwehr und Polizei in Weilerbach (Landkreis Kaiserslautern) wegen „Brandgeruch“ aus. Vor Ort stellten die Helfer fest, dass das entfachte Feuer ein Test für das Osterfeuer am kommenden Wochenende war. Vermutlich hatte der starke Rauch zu der Alarmierung geführt. [Polizei RP]

Wasserstoffperoxid führt zu Einsatz

Niendorf (sh), (cl). Beim Umfüllen lief in einem Mehrfamilienhaus Wasserstoffperoxid aus. Dies sorgte für einen Gefahrguteinsatz der umliegenden Wehren. [hl-live]

Geldprobleme durch neues Feurwehrgesetz

Sigmaringen (bw), (cl). Durch eine Änderung im Feuerwehrgesetz Baden-Württembergs werden nun die Kosten des Einsatzes von Gerät und Mannschaft mit einem anderen Schlüssel berechnet. So kostet die Einsatzstunde der Drehleiter nicht mehr 282€, sondern nur noch 18,35€. Dadurch geht der Stadt viel Geld verloren. [Schwäbische]

Polizei muß Feuerwehr schützen

Hamburg (cl). Bei einem Küchenbrand in Hamburg wurden die Kameraden massiv von Schaulustigen bedrängt und behindert. Zehn Strefenwagenbesatzungen waren nötig, um wieder Ruhe ins Geschehen zu bringen. Nicht der einzige Vorfall dieser Art. [Süddeutsche]

Schließungen befürchtet

Appenrod (he), (cl). Bei der Hauptversammlung der FF Appenrod wurde auch über eventuelle Schließungen von Feuerwehren gesprochen. In letzter Instanz wird das Ende der Vereine befürchtet. [Lauterbacher Anzeiger] (Anm. d. Red.: Ist das wirklich ein Artikel oder nur eine Stichpunktsammlung?)

Henne im Korb

Hamburg (cl). Als einzige von 89 Bewerberinnen für die BF Hamburg hat Katharina Scharff die Bewerbungshürden gemeistert. Jetzt wurde sie mit 77 männlichen Kollegen vereidigt. [Welt online]

Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen:

  • FF Gilserberg (he) ELW 1 Pütting-Aufbau auf Ford Transit [FW][HNA]
  • FF Trechtinghausen (rp) KLAF Schmidt-Aufbau auf Ford Ranger [FW][Allgemeine Zeitung]

Kommentare

5 Kommentare zu “StatuS:3 Feuerwehrnews 31-03-10” (davon )

  1. MatthiasM am 31. März 2010 14:49

    Zum H2O2-Einsatz…
    Von H2O2 zur Entschwefelung von Wasser hab ich noch nie was gehört… eher Entfernung organischer Verunreinigungen. Daß das hierbei verwendete H2O2 die handelsübliche Maximalkonzentration von 35% überschreitet, bezweifle ich mal, und dann ist das Zeug meiner Meinung und Erfahrung nach harmloser als ein Großteil der üblichen Haushaltsputzmittel. In dieser sachlichen Sicht der Dinge war dieser Großeinsatz vermutlich völlig überflüssig, und die Berichterstattung in der Presse kommt aus der Sparte, die alle Hobbychemiker zu Bombenbauern macht.

    Schade, wenn sich die Feuerwehren bei solchen m.M.n. durch keinen Sachverstand getrübten Aktionen dermaßen gründlich einspannen lassen.

    lG Matthias

    PS.: Nachbarhäuser evakuieren, Fenster in der Nachbarschaft geschlossen halten…. ja ja, der gefääährliche Sauerstoff…. Ich vermute mal, dieser Einsatz wird bei allen Werkfeuerwehren in der chemischen Industrie zu großer Heiterkeit führen….

  2. Christian Lewalter am 31. März 2010 16:18

    @MatthiasM Laut einem Artikel in den Lübecker Nachrichten sind einem Hausmeister 40-50 Liter dieser Flüssigkeit ausgelaufen. Wasserstoffperoxid wird dort für eine Kläranlage eingesetzt.

  3. MatthiasM am 31. März 2010 16:40

    Und wenn’s 500 liter davon wären, so besteht meines Erachtens keinerlei Anlaß dafür, Nachbarhäuser zu evakuieren und geschlossene Fenster anzuordnen. Das Zeug produziert, wenn es so am Fußboden rumschwappt, keine Giftgase, sondern allerhöchstens Sauerstoff (und nachher einen Fußboden, der so sauber ist wie nie vorher und nachher).

    Meines Erachtens vermutlich Aktionismus, um einen solchen Großalarm bei vermutlich unklarem Meldebild im Nachhinein zu rechtfertigen.  

    Ich habe hier in schlecht getrockneten Neubauten Schimmel mit 30% H2O2 entfernt, aktuell nehm ich’s für Blutflecken von erschlagenen Stechmücken, oder um Fossilien in Sandstein zu präparieren.

    Die Hauptgefahr ist einfach die Ätzwirkung, aber die ist auch bei den Mengen mit Hausverstand und ganz normaler PSA + Schutzausrüstung (Augenschutz, Chemieschutzhandschuhe) problemlos. Ich habe mit allerlei ätzenden Stoffen Erfahrungen, und keins davon ätzt so schnell wie H2O2 – nach Sekundenbruchteilen ist die Hornhautschicht an den Fingern weißgebleicht und es beginnt zu jucken – ab ans Waschbecken, und gut…(Allerlei Säuren und Laugen in normalen Putzmitteln im Haushalt sind erst mal unbemerkt/schmerzlos am Wirken, und wenn man’s dann merkt, hat man schön langsam heilende Wunden…).

  4. Phillipp Müller am 31. März 2010 18:06

    Moin!
    Nach konsultation vom Hommel und nach Kontakt mit TUIS wurde das vorgehen so abgestimmt. Allerdings sind die Angaben im Hommel im Vergleich zu Resy-B leicht wiedersprüchlich. Trotzdem findet sich in beiden Werken die Angabe „volle Schutzausrüstung“ ergo CSA.
     
    Gruß Phillipp

  5. MatthiasM am 31. März 2010 22:50

    Hab keinen Zugriff auf einen Hommel, Vollschutz ist evtl. sinnvoll, wenn man mit überall verteilten größeren Mengen hantiert, aber warum TUIS bei den Mengen Evakuierung und Fensterschließen empfiehlt, würde mich interessieren…. Welche erweiterten Risiken hat man denn da gesehen? Ich muß ganz ehrlich zugeben, wenn mir hier „privat“ 20 l H2O2 auslaufen würden, ich würde mich mit Schutzbrille und Handschuhen bewaffnen und das ganze Zeug aufwischen und den Rest trocknen lassen (prinzipbedingt rückstands- und schadstofffrei) bzw. wenn die Möglichkeit besteht, das ganze einfach großzügig verdünnen und wegspülen (und ja, ich kenne das Sicherheitsdatenblatt).

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