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(iw) Das folgende Video hat mir aus einigen Gründen gut gefallen. Einerseits ist es eine gar nicht so uninteressante Planspiel-Lage, insbesondere die Ausbreitung mit dem zweiten Feuer, andererseits hat es mir die Arbeit am Strahlrohr angetan. Viel Wasser, grosse Pumpe, und so kann man auch mit einiges an Reichtweite arbeiten. Dynamische Strahlrohrführung, und stetiges Vorarbeiten zum Brandherd. Hier wird wenig „verschossen“.

US-Engines düften so um die 3000+ Liter Wasser mitführen, und die Wasserabgabe bei dem Rohr schätze ich mal auf 500l/min (Tendenz mehr) ein.

Kommentare

12 Kommentare zu “Video: gute Arbeit am Strahlrohr” (davon )

  1. Phillipp Müller am 2. April 2010 10:27

    Schön ist, das der Scheibenwischer die ganze Zeit noch läuft ;-)

  2. jansued am 2. April 2010 10:53

    Die Gegend kam mit so bekannt vor – Davie, Florida ;-)

  3. Michael Arens am 2. April 2010 10:54

    @ Phillipp Müller
    ectl. Fahrer noch drin. Die arbeiten scheinbar auch mit Netzmittel.
     
    Gruß
    Michael

  4. jansued am 2. April 2010 10:56

    Davie hat Class A Foam Zumischung. Tankgröße 2000l, das sieht mit nach einer 1 3/4 Leitung aus, also haut das mit 4-500l hin.
    Fahrer noch drin kann ich mir nicht vorstellen.

  5. Bolde112 am 2. April 2010 12:35

    Warum jagen die durchgehend mit Vollstrahl drauf? Mit Sprühstrahl hätten sie evtl. einen besseren Löscherfolg verzeichnet. Wenn der Fahrer noch im LKW gewesen wäre, hätte ich einen zweiten Trupp hinzu gezogen, um schneller und effektiver arbeiten zu können. So hätte man dann schneller an den Fahrer vordringen können. Aber so wie die beiden da ran gingen, glaub ich nicht, dass Menschenleben in Gefahr war und der Fahrer schon aus der Hütte raus war.

  6. Max60 am 2. April 2010 12:54

    Es soll Leute geben, die glauben, dass es sicherer ist, einen (P/L)KW-Brand nicht im Nahkampf mit Sprühstrahl o.ä., sondern eben aus weiterer Entfernung per Vollstrahl zu bekämpfen. Man weiß ja nicht so recht, ob da noch was passiert.. (Platzende reifen, explodierende Gasdruckdämpfer o.Ä.)

  7. Irakli West am 2. April 2010 13:34

    So wie ich das sehe gibt’s da keinen zweiten Trupp (1/3) und was würde das zweite Rohr bringen, und wie würde es eingesetzt werden?

    Bei Fz.Bränden ist Vollstrahl aus der Ferne durchaus angezeigt, dann ranarbeiten. Sprühstrahl zunächst wirkungslos. Hier gilt es auch, ans Blech vorbeizukommen und das Wasser dahin zu bringen wo es brennt. Mit VOllstrahl geht das besser.

    Das mal die Ferndiagnose :)

     

  8. Tch am 2. April 2010 15:15

    Da muß ich jedoch dagegen was sagen.
    Auf normalen Fahrzeugen ist Vollstrahl absolut sinnlos. Die Schutzkleidung ist heutzutage absolut ausreichend (natürlich mit PA!) um am Fahrzeug zu gehen. Mit Vollstrahl vorzugehen bringt wenig.
    Wenige Sekunden mit Sprühstrahl direkt im Fahrzeug bringen schon einen sehr guten Löscherfolg mit knapp 100 litern Wasser (also die 1600l Wasser eurer deutschen LF’s reichen dann vollkommen aus). Dannach ist die Temperatur des Brandes überhaupt nicht mehr zu spüren. Es bleiben noch der Motor-raum bzw. -block zu kühlen sowie die Bremssysteme und die Stoßdämpfer. Eventuell muß auch der Tank gelöscht werden. Dies alles erfolgt mit Sprühstrahl und eine Durchflussmenge von circa 60-100 l/min (Innenraum und Tank ausgenommen ; 10/15 Sek. mit ca. 500l/min)
    Was das vorgehen auf diesem Video angeht versteh ich nur wenig :

    -LF nach dem LKW (Verkehrsabsicherung) in Windrichtung !? Dazu wäre der zweite Brand auch besser zu erreichen gewesen – abgesehen vom zweitem Trupp ja/nein und von der Löschwasserversorgung.

    – zweiter Trupp für Person im LKW (denk ich nicht) ? Wenn einer zu Verfügung steht. Der am Strahlrohr ist vielleicht sogar der Fahzeugführer…!

    – Vollstrahl aus der Ferne, Angriff gegen der Windrichtung (Position des LF wieder!)… ? Der ATrupp-Fü sieht ab-und-zu gar nicht mal was er mit seinem Vollstrahl trifft…!

    – Vollstrahl gegen Blech ? Blech kühlen, was bringt’s ? Die Innenverkleidung direkt dahinter kann schön weiter brennen…

    – Absolut keine Dynamik, ausser das wechseln vom gekühlten Blechteil. Der ATrupp bleibt am gleichen Fleck.
    Ich kann nur staunen wieviel Wasser uneffektiv abgegeben wird, und dass, bei einer schlechten Lage : Löschwasservorrat : gering, zu schützen : viel (eventuell ein voll beladener LKW-Anhänger mit Gütern iregend eines Wertes, das momentan noch nicht betroffen ist!)

    Die Ferne kann auch nicht durch einen eventuellen Abrutschen des LKWs begründet werden, da es unwarscheinlich ist.

    Grüße aus Frankreich ! ;)

  9. jansued am 2. April 2010 16:15

    Mal verallgemeinert:
    Ein Fahrzeug, aus dem die Flammen schlagen, ist Schrott. Da brauche ich auch keinen heldenhaften Nahkampf. Und Wasser sparen brauche ich auch nicht, es sei denn ich bin mit ’nem Kärcher da.
    Dagegen kann das alles hier uns um die Ohren fliegen:
    Hydraulische Dämpfer
    Airbagkartuschen
    Pyrotechnische Elemente
    Reifen (LKW !)
    Spraydosen (Reserveradersatz)
    Benzinkanister
    Illegale Gasanlagen (Osteuropa)
    Genügend Gründe, einen gesunden Abstand zu halten – auch wenn die windabgewandte Seite hier sicher die  bessere gewesen wäre.
    Grüße, Jan

  10. Irakli West am 2. April 2010 17:46

    Das Video hier – falls noch nicht bekannt – mal angucken: Reifen explodiert.

    Bleibt nur hinzu zu fügen, dass eine PSA recht viel teurer ist als das mitgeführte Wasser.

    Zur Aufstellung: das ist aus meiner Sicht der logische Angriffsweg, da man von dieser Seite gut ans Feuer kommt – in der Anfangshektik war das sicher der beste Aufstellpunkt. Positiv zu werten auch der Abstand zum Brandobjekt. Kann mir förmlich vorstellen, dass viele nur un 10m Entfernung aufstellen lassen.

  11. Tch am 2. April 2010 19:53

    Wasser sparen in diesem Fall wäre schon nicht schlecht. Ausser man hat ein paar TLF’s 20/40 zur Verfügung. Wenn’s nicht der Fall ist, dann bleibt schon viel zu schützen.
     
    Für einen PKW natürlich kann man’s abbrennen lassen mitten auf der Autobahn wenn diese durch die Polizei in beiden Richtungen gesperrt ist oder alleine auf einem Parkplatz steht.
     
    Aber nicht auf einem Parkplatz, in einem Wohngebiet mit mehreren Fahrzeugen auf beiden Seiten und noch eine Hausfassade dessen Fenstern schon geplatzt sind.
     
    Wir können die Fahrzeuge nicht abbrennen lassen und müssen schnellst möglich die Wärmestrahlung eindämpfen. Da kann ein effektiver Löscheinsatz nur mittels „heldenhafter Nahkampf“ erhalten werden. Oder aus der Ferne aber mit einem TLF-Monitor und 3000l Tank…?
     
    Was der Auflistung der Gefahren angeht, ausser dem Reifenplatzer, den Benzinkanister und die Betriebstoffe die ich schon erlebt habe und  wovor ich gewarnt wurde, (vergessen : die Camping-Gasflasche) hatte ich eigentlich noch nie was drüber gehört bzw. mir wirklich gedanken gemacht… :s
    Und das obwohl wir in diesem Bereich eher Experten sein sollten… Nicht gerade schön.
     
    Wie wird denn die Fahrzeugbrandbekämpfung in Deutschland gelehrt ? Immer nur aus der Ferne ?
     
    Im Video : die FA befinden sich in Übermengen im Gefahrenbereich ohne Wasser am Rohr, ohne vollständige PSA, und ohne das zuvor eine Verkehrsabsicherung sichergestellt ist.
     
    Was dem LKW des ersten Video angeht, sehe ich nicht wie man mit Vollstrahl aus 15m Entfehrnung geziehlt Wasser abgeben kann ?

  12. Firefighter BLN am 18. September 2010 23:45

    Leute das Video ist aus den USA
    da können die die geilsten HSR haben die es auf dem Markt gibt
    für die ist entscheident da kommt viel Wasser raus und Vollstrahl
    guckt euch das FDNY an die haben Teilweise Strahlrohre da geht nur Vollstrahl  und eine gleichmäßige kreisende Bewegung
    am besten noch mit einem 2 1/2″ Schlacuh was einem B- Rohr gleich kommt
     

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