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Worms (rp), (hl). Zwei Gutachten sowie eigene Untersuchungen der Staatsanwaltschaft Mainz ergaben, dass die Explosion nicht durch eine Fehlentscheidung der Feuerwehr zurückzuführen ist. Der Vorwurf gegen die Wehr ist damit vom Tisch. Bei dem Einsatz im November 2008 verstarb ein Feuerwehrmann nach der Explosion. Sein Leichnam wurde erst Tage später geborgen. Acht weitere Kameraden wurden damals teils schwer verletzt. [Wormser Zeitung]

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Kommentare

2 Kommentare zu “Silounglück Worms – Vorwurf gegen Feuerwehr vom Tisch” (davon )

  1. bigthoom am 9. April 2010 15:03

    Wenigstens etwas…
    Wir als Feuerwehr stehen ja meist in der Kausalkette ziemlich weit hinten. Sprich, das Unglück ist schon passiert. Und wir haben zeitkritische Einsätze! Wir können uns nur auf unsere Lagefeststellung die innerhalb von Minuten liegt verlassen.
     
    Es ist auch immer wieder erstaunlich wie schnell Schuldzuweisungen an die Feuerwehr gemacht werden. …
     
    Da erinnere ich mich gerne an die Worte eines verstorbenen Kameraden von uns, der immer sagte,
    „Jungs, wir haben es nicht angezündet!“
     
    Sicher bedarf es einer Untersuchung der Umstände um zukünftig Lehren aus solchen Unglücken zu ziehen, aber ein wenig Achtung vor den Menschen die in den Feuerwehren ihren Dienst tuen würde auch der Justitz nicht schlecht zu Gesicht stehen! Gegen alles und jeden wird ermittelt! … Wurde dem Betreiber der Anlage denn schon der Prozess gemacht?! Dieser hat ja offensichtlich einen Fehler begangen sonst wäre es wohl kaum zum Brand gekommen.
     

  2. diggler am 9. April 2010 17:58

    Hier in Kanada wurde schon des oefteren versucht die Feuerwehr bzw. die Stadt als Betreiber der Feuerwehr um entstanden Schaden zu verklagen. Dies kam vor allem von Versicherungen die den durch einen Brand entstandenen Schaden nicht bezahlen wollen oder nur einen Teil, da die Feuerwehr ja dafuer verantwortlich ist, den Schaden im Rahmen zu halten.

    Es wurde nun von der Provinzregierung ein Gesetz verabschiedet, dass dies verhindern soll. Nur wenn grobe oder boeswillige Vernachlaessigung vermutet wird, soll es moeglich sein die Feuerwehr anzuzeigen.

    Dies trift natuerlich erstmal nur auf Sachschaeden zu. Wie es bei Personenschaeden auschaut, steht natuerlich auf einem anderen Blatt.

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