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Potsdam (bb), (ots). In der vom Hochwasser betroffenen Oderregion gibt es nach Einschätzung von Innenminister Rainer Speer auch weiterhin keinen Anlass für Entwarnung. Trotz derzeit sinkender Pegelstände von Ratzdorf bis Frankfurt (Oder) sei der Wasserstand im gesamten brandenburgischen Oderabschnitt nach wie vor „außergewöhnlich hoch“, sagte Speer heute in Potsdam. Der Hochwasserscheitel bewege sich derzeit nördlich von Frankfurt durch das Oderbruch in Richtung der Uckermark. Dort steigen die Pegelstände, in der Uckermark gilt seit heute Morgen Alarmstufe III. Im Landkreis Märkisch Oderland sind seit dem Morgen eine Einsatzhundertschaft der Bundespolizei und etwa 50 Beamte der Landespolizei zur Sicherung von Deichverteidigungswegen eingesetzt.

Innenminister Rainer Speer betonte: „Die Lage an der Oder bleibt trotz der leicht rückläufigen Pegelstände im südlichen Flussverlauf angespannt. Es wird im günstigen Fall mindestens noch mehrere Tage dauern, bis das Hochwasser stärker abzulaufen beginnt und der enorme Druck auf die Deiche nachlässt. Das setzt aber voraus, dass die vorhergesagten Regenfälle im Einzugsgebiet der Oder nicht zu stark ausfallen. Die Deiche halten im gesamten Oderverlauf in Brandenburg, aber es bedarf weiterhin allergrößter Aufmerksamkeit. Wir werden mit unseren Anstrengungen nicht nachlassen.“

Der Minister dankte allen eingesetzten Kräften von Feuerwehren, Polizei, Katastrophenschutz und Hilfsorganisationen – insbesondere den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern – für die bislang geleistete Arbeit. „Es hat sich erneut gezeigt, dass wir uns auf unsere Freiwilligen Feuerwehren, die Einheiten des Katastrophenschutzes und der Rettungsdienste sowie die ehrenamtlichen Kräfte des Technischen Hilfswerks verlassen können, wenn es darauf ankommt. Ohne sie wären wir in derartigen Situationen aufgeschmissen. Sie haben bislang rund um die Uhr hervorragende Arbeit geleistet, um die Deiche auf der gesamten Länge erfolgreich zu verteidigen. Ich habe großen Respekt vor diesem professionellen und engagierten Einsatz.“ Dies gelte selbstverständlich auch für die Berufskräfte von Feuerwehr, Katastrophenschutz, Rettungsdiensten und Polizei. Entlang der Oder sorgten am Sonntag mehr als 1.100 Einsatzkräfte für die Deichsicherheit. Seit Mittwoch waren damit bislang fast 4.000 Kräfte im Einsatz in der Oderregion.

Die Katastrophenschutzbehörden der Landkreise und der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) wurden seit Beginn der Hochwasserlage aus dem Landeskatastrophenschutzlager in Beeskow mit rund 300.000 Sandsäcken, 26 Pumpen, fünf Notstromaggregaten, einer Sandsackfüllmaschine und Deichfolien unterstützt. Zudem wurden vom Landesbetrieb Forst 4.000 Faschinen (Reisigbündel) zur Deichsicherung für die Einsatzkräfte produziert. [Informationsportal Hochwasser 2010]

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(iw) Aus Zirl kommen erste Eindrücke vom Bus Lift gestern. Ich hoffe, in naher Zukunft ein wenig mehr darüber schreiben zu können. Weiterlesen…

Pirmasens (rp), (hl). Nach Eingang einer automatischen Brandmeldung aus einem Chemieunternehmen rückte die Feuerwehr Pirmasens gestern Nacht aus. Nach ersten Ermittlungen der Polizei war es während der Produktion zu einem Ausfall der Kühlanlage gekommen. Die Anlage überhitzte und es kam zu einer Produktfreisetzung in die Atmosphäre. Eine Gaswolke, so die Pressemitteilung der Polizei, schlugen die Wehrleute mit Sprühstrahl nieder. Fünf Feuerwehrleute wurden wegen Atemwegsreizungen in ein Krankenhaus eingeliefert. Einer davon verblieb zur weiteren Beobachtung in der Klinik. Weiterlesen…

Blitzblanknietnagelneu liegt er in seiner Kiste, der Greifzug*. Denke ich. Zumindest konnte ich das oft beobachten. Ungeliebtes Kind? Ja, oder? Irgendwie kommen die wenigsten mit dem Mechanismus zurecht, das Ding mal zu bedienen. Recht ätzend, die Seilklemme zu lösen und wieder einrasten zu lassen. Ausserdem ist das mitgelieferte Seil immer zu kurz. Der nächste geeignete Fixpunkt ist grundsätzlich 10,5 Meter entfernt. Dumm das. Weiterlesen…

Hamburg (hl). Die Innenminister der Bundesländer haben während ihrer Konferenz in Hamburg beschlossen, dass Tätlichkeiten gegen Polizisten und Rettungskräfte härter bestraft werden. Dadurch sollen die BOS-Angehörigen besser geschützt werden. Der Strafrahmen bei einem „Widerstand gegen Polizeibeamte“ wurde von zwei auf drei Jahre erhöht. Angehörige von Feuerwehr und Rettungsdienst werden unter den Schutz des Gesetzes gestellt.

Kommentar: Ob durch Erhöhung des Strafrahmens Polizisten und Rettungskräfte künftig weniger angegriffen werden bezweifel ich stark.

Quelle: tagesschau.de

Brandenburg / Frankfurt (Oder), (sst). In weiten Teilen Brandenburgs hat die Hochwasserwelle an der Oder heute Nachmittag ihren Höchststand erreicht. In der Stadt Frankfurt/Oder wurde Alarmstufe IV ausgerufen, im Landkreis Märkisch-Oderland erreichte der Wasserstand Alarmstufe III. In der Nähe von Schwedt wurde eine rund 4000 Hektar große Überflutungsfläche, ein sogenannter Polder, im Nationalpark Unteres Odertal geöffnet. Zusammen könnten die beiden Polder rund 100 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen und so für eine Entlastung des Drucks auf die Deiche vor allem in Polen sorgen, teilte das Innenministerium Brandenburg mit. Die Wasserstände werden sich etwa drei bis vier Tage auf hohem Niveau bewegen, bis ein schnellerer Rückgang einsetzt. „Die Beanspruchung der Deiche ist außerordentlich hoch“, sagte Innenminister Rainer Speer am Freitagmorgen in Frankfurt (Oder).

Über 100 Feuerwehrkräfte hatten in der Nacht im im Landkreis Oder-Spree Sandsäcke aufgebracht. In der Nacht zum Freitag waren auf einer rund 25 Meter langen Deichstrecke nördlich Ratzdorf Teile der Grasnarbe abgerutscht. Die Schäden werden repariert. Wasser trat an dieser Stelle nach Behördenangaben aber nicht durch den Deich.

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Die tägliche Nachrichtenübersicht im FWNetz:

Freiwilliger unterstützt Feuerwehr in Dubai

Haltern (nw), (sst). Der freiwillige Feuerwehrmann Dirk Hüwener soll in Dubai dabei helfen, eine Feuerwehr nach deutschem Standard aufzubauen. Seit über zwei Monaten sitzt Dirk Hüwener auf gepackten Koffern. Doch das Arbeitsvisum lässt bislang auf sich warten. [Halterner Zeitung]

Skepsis gegenüber TETRA-Erweiterung

(sst). TETRA-Systeme mit Videounterstützung sollen die Arbeit der Sicherheitsbehörden revolutionieren. Doch die Integration von Video stößt immer wieder auf Kritik. [heise]

Feuerwehrleute zapften Bier aus geklauter Anlage

Hohen Pritz (mv), (sst). Die Hohen Pritzer Feuerwehr hatte bei einem Osterfeuer den Ausschank übernommen. Unter den Gästen waren Karnevalisten aus Dabel. Diese erkannten eine Bierzapfanlage wieder, die ihnen bei einer anderen Feier gestohlen wurde. [Schweriner Volkszeitung]

Erst Kinderbetreuung. Dann Brandschutz.

Haseldorf (sh), (sst). Beim Stammtisch der Haseldorfer SPD entbrannte eine Diskussion über drei Großprojekte, die von der Gemeinde im kommenden Jahr gestemmt werden sollen. Dazu zählt auch die Anschaffung eines Löschfahrzeugs für die Feuerwehr. Da die Gemeinde finanziell nicht alle Projekte angehen kann, soll die Kinderbetreuung vorrang haben. [Uetersener Nachrichten]

Brennt Eisenbahnwaagon mit Schrott

Stuttgart (bw), (hw). Bereits am Dienstag brannte im Stuttgarter Hafen ein mit Schrott und Stahlspänen beladener Eisenbahnwaagon. Bei den Löscharbeiten wurde u.a. Schaum eingesetzt. Feuerwehrtaucher wurden eingesetzt, direkt in den Neckar mündende Kanaleinläufe abzudichten. [Feuerwehr Stuttgart]

Nachlöschhilfe im Nachbarland

Nordhorn (ni), (hw). In die benachbarten Niederlande führte gestern der Weg der Feuerwehr Nordhorn. Im grenznahen Denekamp war ein Feuer in einem Holzhandel ausgebrochen. Die Nordhorner unterstützten u.a. mit ihrer Hubrettungsbühne und dem TLF24/50. [Feuerwehr Nordhorn] [Bildergalerie]

Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen:

  • Feuerwehr Arnsberg (nw): HLF20/20 [Dorfinfo.de]
  • Feuerwehr Wiesbaden (he): TSF-W auf Iveco Daily [Design112]
  • Gemeinde Ishøj (dk): Einsatzleitfahrzeug auf VW Passat R36 Variant (3,6l, 300 PS sic!) [BeredskabsInfo]
  • Gemeinde Høje-Taastrup (dk): TLF 8000 [BeredskabsInfo]

Sachdienliche Hinweise werden gerne über das Kontaktformular entgegen genommen.

(sc). In loser Folge stellt das FWNetz im “Feuerwehr Weblog” Blogs aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophen-/Zivilschutz vor. Heute erzählt uns Marcel Schmelzer etwas über den von ihm betreuten Weblog „thw-taucher.blogspot.com“. Der Weblog stellt die Arbeit der Tauchergruppe beim THW Aachen vor.

Screenshot des Blogs der THW-Taucher des OV Aachen

Die Taucher des THW OV Aachen führen ein Weblog um sich und ihre Arbeit bekannter zu machen.

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Die tägliche Nachrichtenübersicht im FWNetz:

Brand in Autohaus: Zwei Feuerwehrleute verletzt

Heide (sh), (hw). Bei einem Feuer in einem Autohaus wurden zwei Feuerwehrleute durch Chemikalien verletzt. Das Feuer war in einer Werkstatt ausgebrochen und hatte es sich auf den Dachstuhl ausgeweitet. Bei den Löscharbeiten kamen 25 Atemschutztrupps zum Einsatz. [Kreisfeuerwehrverband Dithmarschen]

Rauch in Produktionshalle mit Chemikalien

Sembach (rp), (hl). Wegen einer starken Rauchentwicklung in einer Produktionshalle, in der auch mit Chemikalien gearbeitet wird, verständigte ein Wachmann am Dienstagabend die Feuerwehr. Er und zwei Polizisten wurden verletzt. Die Feuerwehr der Verbandsgemeinde Enkenbach-Alsenborn und der Gefahrstoffzug des Landkreises Kaiserslautern waren im Einsatz. Die Halle wurde belüftet und Luftproben genommen. [Polizei RP]

Senioren im Straßenverkehr am meisten gefährdet

(sc). Eine Studie der Allianz-Versicherungs AG untersuchte, wie oft Senioren Opfer von Unfällen im Straßenverkehr waren. Dabei stellte sich heraus, dass Senioren überproportional, bezogen auf die Gesamtbevölkerung, Opfer seien. [Deutsches Ärzteblatt]

Feuerwehr Mettmann will neue hauptamtliche Kräfte einstellen

Mettmann (nw), (sc). Die Feuerwehr Mettmann hat den Brandschutzbedarfsplan vorgestellt und fordert zur Verbesserung der Hilfsfristen mehr hauptamtliches Personal. [RP Online]

Brand in Reifenlager

Düsseldorf (nw), (sc). Der Brand eines 20 mal 30 Meter großen Reifenstapels löste am Dienstagabend einen Großeinsatz der Feuerwehr Düsseldorf aus. Rund 100 Feuerwehrleute der Berufsfeuerwehr, unterstüzt von der Freiwilligen Feuerwehr, kämpften rund neun Stunden gegen die Flammen. [RP Online]

Deutschland und Schweden machen TETRA Roaming

(sc). Das deutsche TETRA-Funknetz und das schwedische Behördenfunknetz Rakel werden im November und Dezember zu Testzwecken zusammengeschaltet. [heise]

Feuerwehr zu langsam wegen Verkehr

Recklinghausen (nw), (sc). Nach Ansicht des Kreis Recklinghausen ist die Feuerwehr der Stadt Recklinghausen zu langsam. Im letzten Jahr konnte die Feuerwehr zu 85 Prozent die Hilfsfrist einhalten, der Kreis fordert jedoch 95 Prozent. Ursächlich dafür sei wohl die Verkehrssituation in den Außenbezirken, so die Feuerwehr. [DerWesten]

Beschaffungen, Indienststellungen, Ausschreibungen:

Sachdienliche Hinweise werden gerne über das Kontaktformular entgegen genommen.

(sst). Um den Feuerwehren wichtige Informationen über Hersteller, Modell und Baujahr eines Unfallfahrzeugs und die Position von Airbags, der Fahrzeugbatterie und möglichen Schnittpunkten zu informieren, plädiert der ADAC zur Mitführung einer Rettungskarte, die alle notwendigen Informationen für Rettungskräfte zusammenfasst. Mit einer kostenlosen Broschüre informiert der Automobilclub nun über die Rettungskarte. Sie ist zusammen mit einem Hinweisaufkleber für die Windschutzscheibe in den Geschäftsstellen des ADAC verfügbar. Auch eine Internetseite mit Links zu den Rettungskarten der verschiedenen Hersteller und umfassenden Informationen ist unter www.rettungskarte.de zu erreichen. Der beste und einheitliche Platz für die Rettungskarte ist hinter der Fahrersonnenblende, weil sie dort von den Einsatzkräften als erstes gesucht wird, so der ADAC.

Wie der ADAC mitteilt, bieten inzwischen die meisten Hersteller Infokarten an. Citroën und Peugeot bringen derzeit ihre Unfallinfos auf das standardisierte Format. Noch keine Rettungskarten gibt es von Alfa Romeo, Chrysler, Chevrolet, Dodge, Fiat, Jaguar, Jeep, Lancia, Lada, Land Rover sowie Mitsubishi.

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