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(no) Nachdem der Leiters des Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Stadt Dortmund am Freitag, den 30. April 2010 an einer rechtsextremen Demonstration teilgenommen hatte, wurde dieser mit sofortiger Wirkung von seinen Ämtern entlassen. Heute wäre der Amtsleiter zu einem Gespräch mit seinem Dienstherren eingeladen gewesen, zu dem er jedoch wegen Krankheit nicht erschienen ist.

Im Moment hat er in allen städtischen Räumen Hausverbot und auch keinen Zugang auf seine Dienstkonten mehr. Pressebericht der Feuerwehr Dortmund.

Kommentare

10 Kommentare zu “Kein Platz für Radikale” (davon )

  1. Jens Fischer am 3. Mai 2010 17:47

    Na, wäre er Bundestagsvizepräsident, hätte sich Polizeianweisungen widersetzt und andere Mitbürger an einem ihrer demokratischen Grundrechte nämlich der Demonstrationsfreiheit gehindert dann wäre…ja genau, nichts passiert…

  2. nibe am 3. Mai 2010 21:25

    Es gibt auch die Fälle, wo NPD Orstvereine Mitglieder in die freiwilligen Feuerwehren schicken um politisch Stimmung für Rechts zu machen. Diese Feuerwehren wehren sich zu Recht gegen solche Leute. Was passiert denn, wenn ein Haus einer (bekannten) Einwandererfamilie brennt und in dem Trupp zur Menschenrettung ein bekenender Rassist ist? Ich persönlich könnte mit so jemandem nicht in einem Trupp zusammen Arbeiten, weil ich nicht weiss, ob er mich im entscheidenen Moment unterstützt. Dassebe gilt für Verkehrsunfälle. Ich muss meinen Kameraden vertrauen können! Das gilt vor allem für Führungspositionen!
     
    Wehret den Anfängen!

  3. Irakli West am 4. Mai 2010 11:32

    Kleine Korrektur: Schäfer wurde suspendiert, nicht entlassen.

  4. firebuff911 am 4. Mai 2010 14:12

    Ruhr-Nachrichten, eins, zwei, drei.
    Ergänzenswert scheint mir vor allem: es handelte sich um eine Veranstaltung der sog. „Autonomen Nationalisten“, also solchen Leuten, denen die NPD nicht radikal genug ist!

  5. Niklas Obermeier am 4. Mai 2010 18:19

    Ja. Diese Menschen sind selbst der NPD zu gewaltbereit und das soll ja schon was heißen!
    http://de.wikipedia.org/wiki/Autonome_Nationalisten

  6. freies_radikal am 5. Mai 2010 13:35

    Zum Glück gibt es dennoch Platz für freie Radikale : )

  7. Cimolino am 5. Mai 2010 20:07

    Hallo,

    auch hier ist es hilfreich, nicht direkt zu verurteilen, sondern ggf. erst mal abzuwarten.
    Aktuell kann man z.B. Pressemeldungen entnehmen, dass KS im letzten Jahr in ähnlicher Kleidung auf einer Veranstaltung der „Linken“ war.
    http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/Neonazi-Fall-Schaefer-gibt-weiter-Raetsel-auf-id2942224.html

    Damals mindestens im Bund und in einigen Ländern unter Beobachtung des Verfassungsschutzes….

    JEDE Form von politischen und sonstigen Extremismus ist schädlich für die sinnvolle Entwicklung in einem Land – und erst recht für das Ansehen von npol. Gefahrenabwehr“dienstleistern“, die alle gleich behandeln müssen.

    Das heißt nicht, dass ich das Verhalten oder gar die Teilnahme von KS an solchen Veranstaltungen für „toll“ finde…

    Ich glaube aber – abgesehen vom Grundsatz der FDGO in D, dass jede Vorverurteilung, die dann im Nirwana endet, weil leider nichts „Gerichtsverwertbares“ vorliegt, im Zweifel immer nur dem hilft, den man damit eigentlich „bekämpfen“ will…

  8. firebuff911 am 6. Mai 2010 21:05

    In Dortmund weiss man eben zu unterscheiden zwischen einer im Bundestag vertretenen Partei und einer Bande von Hooligans.

  9. zhorin am 6. Mai 2010 23:30

    Wie verträgt sich das eigentlich mit Artikel 3 des Grundgesetzes ?

    Zitat:
    „(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden“

  10. firebuff911 am 6. Mai 2010 23:37

    @zhorin: Stichworte „Radikalenerlass“, „Freiheitlich-demokratische Grundordnung“, „Wehrhafte Demokratie“. Kann man recht gut bei Wikipedia nachlesen.

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