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(sc). In loser Folge stellen wir im FWNetz Weblogs aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz vor. Heute erzählt uns Paul etwas über seinen Weblog „Alltag im Rettungsdienst“.

Alltag im Rettungsdienst. Bild: alltagimrettungsdienst.wordpress.com

Alltag im Rettungsdienst. Bild: alltagimrettungsdienst.wordpress.com

Charakterisieren Sie Ihren Blog in einem Satz!

Ich schreibe über meinen Alltag im Rettungsdienst, der viele lustige, ernste und auch traurige Geschichten beinhaltet.

Seit wann führen Sie das Blog und gab es Vorläufer Ihres Blogs bzw. haben Sie Erfahrungen im Internet publizistisch aufzutreten?

Der Blog besteht seit Juli 2009, wirklich regelmäßig veröffentliche ich meine Erlebnisse jedoch erst seit Ende November 2009. Vor ca. 10 Jahren habe ich mal einen eigenen Blog geschrieben, der aber eher nur für meine Freunde gedacht war.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen einen Blog über Ihre Tätigkeit im Rettungsdienst zu führen?

Vor ca. einem Jahr habe ich, auch durch andere Blogs inspiriert, Lust bekommen meine Erlebnisse aufzuschreiben und anderen Menschen zugänglich zu machen. Eine sehr gute Freundin von mir hat mich dann darin bestärkt, dies auch in die Tat umzusetzen.

Wenn man Ihren Blog liest, dann fällt auf, dass Sie nicht nur über Ihre Erlebnisse im Rettungsdienst schreiben, sondern auch über private (Blog)Erlebnisse berichten. Haben Sie sich Gedanken über die inhaltliche Ausrichtung des Weblogs gemacht?

Als ich angefangen habe, wollte ich eigentlich nur über meine Erlebnisse aus meinem Beruf bloggen. Da ja aber auch ein Mensch hinter diesem Blog steht, bleibt es auch nicht aus, dass manches aus meinem Privatleben in den Blog einfließt. Der Mix aus Beruflichem und Privatem soll auch weiterhin bestehen bleiben.

Es gibt auf meinem Blog keinen bestimmten Schwerpunkt. Die Geschichten aus meinem Berufsalltag stellen den Hauptteil. Danach kommen gute gemachte Reportagen aus dem Bereich des Rettungsdienstes, die ich den Besuchern vorstelle. Der andere Teil besteht aus Privatem und dem Vorstellen von Büchern oder auch mal ein kleinen Gewinnspielen.

Worüber schreiben Sie am liebsten bzw. worüber fällt es Ihnen am schwersten zu schreiben?

Am liebsten schreibe ich über lustige Geschichten aus meinem Beruf, schwerer fällt es mir über sehr traurige Ereignisse zu berichten.

Was war Ihr größter Erfolg als Blogger?

Mein größter Erfolg sind die Zugriffszahlen, die in nur vier Monaten an die 12.000 Besucher erreicht haben. Darüber freue ich mich am meisten.

Sie haben zusätzlich zu Ihrem Blog eine Art Frage-Antwort-Feature integriert. Unter Formspring fordern Sie Leser auf, Ihnen Fragen zu stellen. Was bewog Sie dazu, auf diese Art Kontakt zu Ihrer Leserschaft aufzubauen?

Die Idee hatte ich durch einen anderen Blogger, der dies ebenfalls in seinem Blog anbietet. Da auch Laien meinen Blog besuchen, möchte ich diesen die Möglichkeit geben, mir Fragen rund um meinen Beruf zu stellen, auch wenn diese vielleicht gerade nicht zu aktuellen Artikeln oder Kommentaren passen.

Sie schreiben über Ihre Arbeit im Rettungsdienst. Da bleibt es sicherlich nicht aus, von Kollegen oder Vorgesetzen auf das Blog angesprochen zu werden. Wie kam Ihr Blog denn insbesondere bei Kollegen und Vorgesetzten an? Wie schätzen Sie das Feedback Ihrer Leserschaft ein?

Ich führe meinen Blog anonym, deshalb weiß von meinen Kollegen auch niemand, dass ich blogge. Der Grund dafür ist, dass einige Blogger, die über ihren Beruf gebloggt haben, heftige Probleme bekamen und ihren Blog schließen mussten. Das Feedback meiner Leser ist sehr positiv, die meisten Rückmeldungen bekomme ich über die Kommentare.

Haben Sie Kontakte zu anderen BOS-Blogs bzw. BOS-Bloggern? Kooperieren Sie mit anderen Blogs oder Portalen?

Einige Blogger habe ich bereits persönlich kennen gelernt, zu mehreren Bloggern habe ich Kontakt über Twitter. Es gab bisher eine Zusammenarbeit mit „Monsterdoc„. Dort habe ich einen Artikel zu einer virtuellen Medizinsoap beigesteuert. Dieses Jahr ist noch geplant, mit einem Portal aus dem Bereich Feuerwehr und Rettungsdienst eine Kooperation einzugehen, das wird allerdings noch ein bisschen dauern.

Haben Sie einen Lieblingsblog, ein Vorbild-Blog oder einen Blog, den Sie weiterempfehlen wollen?

Aus dem Bereich Medizin kann ich die Blogs von Monsterdoc, Medizynicus, Heldinimchaos, Krangewarefahrer und Anaesthesie-blog sehr empfehlen.

Was wünschen Sie sich in Bezug auf Ihren Blog?

Dass meine Besucher weiterhin gerne auf meinen Blog kommen. Dieses Jahr werde ich zwei Auslandspraktika im Rettungsdienst absolvieren und natürlich davon berichten. Freuen würde ich mich außerdem, wenn mein Blog noch mehr dazu beitragen würde, dass das im Moment bestehende Bild vom Rettungsdienst etwas positiver ausfallen würde.

Last but not Least: Stellen Sie sich kurz vor.

Mein Name ist Paul, ich arbeite seit knapp 9 Jahren irgendwo in Deutschland als Rettungsassistent und bin außerdem ITLS Provider. Meine Laufbahn begann mit 12 Jahren in der Jugendfeuerwehr. Über den Zivildienst bin ich dann wie viele meiner Kollegen im Rettungsdienst gelandet.

Vielen Dank Paul für das Interview. Das Interview führte Stefan Cimander.

Du möchtest Deinen BOS-Weblog auch vorstellen oder kennst einen Interessanten Weblog, den man hier im FWNetz vorstellen sollte? Dann schreibe eine kurze Nachricht an sc [ät] fwnetz [Punkt] de.

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Bisher erschienen:

Kommentare

Ein Kommentar bisher zu “BOS-Blogs (6): Alltag im Rettungsdienst” (davon )

  1. Interview 2.0 « Alltagimrettungsdienst Blog am 5. Mai 2010 16:59

    […] } Vor einiger zeit wurde ich von Stefan Cimander von FWNetz […]

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