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(iw) Mit insgesamt sieben Hubschraubern der Bundeswehr (CH53, UH-1D), Bundespolizei (Super Puma, EC135), Polizei (2x EC135) sowie ADAC (BK117) war dies heute mein Tag, zumindest was die – nicht existente – Frisur angeht.

Zugegebenernmassen, ich hätte wirklich gerne einen Fachartikel über die heutige Übung am Spitzingsee geschrieben. Leider lässt die Zeit dies nicht zu, und somit muss eine Art Tagebuch reichen.

Insbesondere würde mich die Einsatzorganisation interessieren (Stäbe, Abläufe, etc.), und auch das Technische: welches sind die Beschränkungen, Stärken der einzelnen Hubschraubertypen?

Somit kann ich nur die Eindrücke des heutigen Tages übermitteln. Die Übung hatte es organisatorisch in sich, ganz davon abgesehen, dass ziemlich viele Leute sich den Tag freinehmen mussten. Es wurden – und das ist das Wichtigste – sämtliche eingeladenen Hubschrauber eingesetzt, das Wetter liess dies zu. Ebenso wurden Geräte, Mannschaft und Wasser auf den Berg transportiert. Verbesserungspotenzial wurde laut dem Chef-Organisator Rupert Saller, FF München, insbesondere bei der Kommunikation gesehen: so wurden die Einsatzbefehle nicht immer nach Wunsch umgesetzt. Primär dürfte dies an Problemen in der Kommunikation gelegen haben. Doch genau in diesem Sinn ist eine Übung, Schwachstellen aufdecken, ausbügeln.

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Aus technischer Sicht bin ich ein absoluter Laie, aber die Abwurfhöhe des Wassers schien mir viel zu hoch um effektiv zu sein. Keine Ahnung ob das sicherheitstechnisch so gewünscht war, aber sogar 5000 Liter aus einem Semat können bestenfalls nicht mehr als die Feuchte anheben…finde ich.

Ein dickes Dankeschön und Lob jedenfalls an alle Beteiligten – ein schöner Tag in den Bergen (und ein Grund mehr in oder um München zu leben).

Hier ist die Bilderstrecke.

Update: Folgende Infos von einem Teilnehmer:
Bis auch die Piloten der Bundeswehr wurden die Hubschrauber von Flugschülern geflogen, weshalb auch die eine oder Andere Verzögerung
Eintrat, und die Wasserbehälter nicht rechtzeitig gefüllt werden konnten.

Die Abwurfhöhe des Wassers war m.E. nach nicht zu hoch, ich stand mehrmals direkt in der Abwurfzone, es war etwa mit einem mittleren
Platzregen zu vergleichen.

Die EC 135 können bis zu 600 Liter Wasser transportieren.

Kommentare

3 Kommentare zu “Video: Übung Gebirgswaldbrand Spitzingsee” (davon )

  1. hansdampf am 11. Mai 2010 17:15

    Der Abwurf des Wassers aus den Feuerlöschbehältern (Smokey/ Semat F5000) erfolgt in der Regel aus 120 ft (36 m) mit 20 kt (36 km/h) Fahrt bis aus 300 ft (91 m) mit 40 kt (72 km/h), je nach zu beregnender Fläche.

    Die Verzögerungen könnten evtl. an einer vorherigen Erkundung des Übungsgebietes liegen da das Fliegen im Gebirge besondere Herausforderungen hinsichtlich der Windsituation und Notlandeflächen darstellt. Ist aber nur eine Ferneinschätzung von mir.

  2. Cimolino am 11. Mai 2010 18:33

    Hallo,

    nach meinem groben Eindruck:
    Höher und schneller – und teilweise waren wir recht nah dran/drunter – und sind noch nicht mal eingenebelt worden..
    Bei einem echten aktiven Bergwaldfeuer käme da m.E. am Boden nichts mehr an…
    Allerdings wurde das im weiteren Verlauf dann besser (tiefer, langsamer).

  3. hansdampf am 11. Mai 2010 20:42

    Hallo,
    meine Erläuterung bezog sich nur auf die CH 53. Die Daten stammen aus entsprechenden Publikationen.
     
    Solche Übungen sind auch für die CH 53 Crews selten, da normalerweise das fliegen mit Smokey am Platz geübt wird. (Abregnen neben der Runway)
    hätte mir auch spaß gemacht dort mitzufliegen ;)
     
     

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