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Brandenburg / Frankfurt (Oder), (sst). In weiten Teilen Brandenburgs hat die Hochwasserwelle an der Oder heute Nachmittag ihren Höchststand erreicht. In der Stadt Frankfurt/Oder wurde Alarmstufe IV ausgerufen, im Landkreis Märkisch-Oderland erreichte der Wasserstand Alarmstufe III. In der Nähe von Schwedt wurde eine rund 4000 Hektar große Überflutungsfläche, ein sogenannter Polder, im Nationalpark Unteres Odertal geöffnet. Zusammen könnten die beiden Polder rund 100 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen und so für eine Entlastung des Drucks auf die Deiche vor allem in Polen sorgen, teilte das Innenministerium Brandenburg mit. Die Wasserstände werden sich etwa drei bis vier Tage auf hohem Niveau bewegen, bis ein schnellerer Rückgang einsetzt. „Die Beanspruchung der Deiche ist außerordentlich hoch“, sagte Innenminister Rainer Speer am Freitagmorgen in Frankfurt (Oder).

Über 100 Feuerwehrkräfte hatten in der Nacht im im Landkreis Oder-Spree Sandsäcke aufgebracht. In der Nacht zum Freitag waren auf einer rund 25 Meter langen Deichstrecke nördlich Ratzdorf Teile der Grasnarbe abgerutscht. Die Schäden werden repariert. Wasser trat an dieser Stelle nach Behördenangaben aber nicht durch den Deich.

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