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St. Pölten (Niederösterreich), (sst). Bei einer Gasexplosion ist am Donnerstagmorgen in Niederösterreich ein Wohnhaus eingestürzt. Fünf Personen gelten laut Polizei als vermisst. Rund 600 Einsatzkräfte versuchen zu den Verschütteten vorzudringen.

Um etwa 8.00 Uhr erschütterte ein lauter Knall St. Pölten. Durch eine Gasexplosion stürzte ein Wohnhaus ein und ging in Flammen auf. Die Wucht der Explosion war so heftig, dass die Nachbarhäuser massiv beschädigt wurden: Teilweise seien die Fensterstöcke herausgerissen und 30 Meter weit weggeschleudert worden, schilderten Einsatzkräfte.

Fünf Bewohner gelten nach der Explosion laut Polizei als vermisst. Insgesamt waren sieben Personen in dem Haus gemeldet. Zu zwei hatte man bereits Kontakt. Sie befanden sich zum Zeitpunkt der Explosion im Urlaub. Aus Nachbarhäusern seien vier Menschen gerettet worden, sagte Rotkreuz-Sprecher Andreas Zenker. Drei davon wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Spital gebracht. Außerdem mussten 15 weitere Personen aus der Nachbarschaft in Sicherheit gebracht werden.

Am Mittag wurde bereits das Dach des teilweise eingestürzten Hauses weggehoben. Nun wurde versucht, mit massivem Bagger- und Schaufeleinsatz sukzessiv zu den Wohn- und Schlafräumen vorzudringen, berichtete Fahrafellner. Dabei kam ein 65-Tonnen-Kran zum Einsatz.

Das größte Problem bei der Bergung sei die große Rauchentwicklung durch den Folgebrand nach der Explosion, so der Einsatzleiter. Derzeit sind 500 Feuerwehrleute sowie 50 Einsatzkräfte vom Arbeitersamariterbund und vom Roten Kreuz im Einsatz. Auch zwei Rettungshubschrauber sind am Unglücksort. Die Arbeiten dürften noch bis in die Nachtstunden dauern.

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