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(sc). Erster Tag Interschutz. Der erste Tag ist der schwerste Tag. Bis man einen Überblick erhalten, aber auch die Ansprechpartner gefunden hat, vergeht einige Zeit. Aber das Fwnetz-Team hat den Tag erfolgreich zu Ende gebracht – wenn auch mit schmerzenden Füßen.

Wichtigste Thema am heutigen Tage waren die Fahrzeuge, insbesondere die angekündigten Innovationen. Besucht haben wir einen Teil des Messestandes von Rosenbauer, Iveco Magirus, Lentner, Schlingmann, Ziegler, Mercedes-Benz, Oshkosh und BAI. Die Detailberichte erstellen wir im Laufe der Nacht bzw. der Woche.

Am Interessantesten dürfte dabei das Konzept der Midship-Pumpe von Schlingmann und Lentner sein. Auch wenn beide das gleiche Prinzip präsentieren, nämlich die Pumpe in Richtung Mannschaftskabine zu verschieben, so unterscheiden sich beide Konzepte stark. Auch Mercedes-Benz präsentierte Fahrzeuge. Am Interessantesten hier waren der Zetros und der Unimog U20.

Zetros von Mercedes-Benz mit Aufbau von Ziegler

Zetros von Mercedes-Benz mit Aufbau von Ziegler

Ungewöhnlich war der japanische Aufbauhersteller Morita, der zwei seiner Fahrzeuge präsentierte. Zumindest eines davon war mehr als ungewöhnlich.

Bush Truck von Morita

Bush Truck von Morita

Iveco Magirus bietet die bekannten Baureihen an und hat angekündigt den AluFire 3 Aufbau auch auf Drehleitern anzuwenden. Daneben präsentierte Iveco Magirus auch die neue Gelenk-Drehleiter. Die Drehleiter ist dabei eine der wenigen, wirklichen Neuheiten. Magirus ist außerdem kompatibel mit dem neuen FireCAN.

Gelenk-DL von Iveco Magirus

Rosenbauer hat viele kleinere Neuerungen an seinen bekannten Baureihen vorgenommen, was daran wirklich neu ist, ist dabei erst auf den zweiten Blick erkennbar. Ob diese Neuerung wirklich neu ist, sei dahingestellt. Die Neuerungen betreffen dabei die ganze Produktpalette. Auch Rosenbauer setzt auf das FireCAN. Aus Marketingsicht ist Rosenbauer aber unübertroffen.

Ziegler setzt nach wie vor auf die Alu-Panelen. Ziegler hebt hervor, dass man ein StLF mit 7,5 Tonnen realisieren könne. Ziegler ist außerdem der einzige Hersteller, der der Empfehlung der AGBF für ein einheitliches Pumpenbedienfeld gefolgt ist. Außerdem zeigte Ziegler mit der Z-Cab eine neue Mannschaftskabine.

Die Fahrzeuge bei Oshkosh waren leer ausgestellt, und boten auf den ersten Blick auch nichts Neues. Ein Ansprechpartner fand sich vor Ort leider nicht. Der Stand von BAI bestacht durch helles LED-Blitzlicht, fest eingebautem Stromaggregat. Auch hier fand sich kein Ansprechpartner.

FLF von Oshkosh

FLF von Oshkosh

Summa summarum bleibt für den ersten Tag festzuhalten, dass es im Fahrzeugbereich keine wirklichen Innovationen gibt, die einen „vom Hocker hauen“. Es sind viele (kleine) Detailverbesserungen zu beobachten. Die Aussteller legten insgesamt sehr großen Wert auf das Marketing.

Am Rande sei angemerkt, dass die Wahrnehmung von und der Umgang mit Online-Medien manchmal etwas zu wünschen übrig lässt. Nur wenige Hersteller konnten zeitnah mit einer digitalen Foto- oder Textvorlage reagieren.

HLF der BF Ratingen mit der neuen Midship-Pumpe von Schlingmann

Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz wurde möglich durch die Unterstützung von Resqtec.

Kommentare

4 Kommentare zu “„Viel Wind um nix“ (Tag 1)” (davon )

  1. ro0f am 7. Juni 2010 21:08

    Was ist an der Gerlenk-DLAK von Magirus so besonders? Die haben die Geräte doch bereits seit ewigen Jahren im Programm.

  2. Stefan Hauf am 7. Juni 2010 23:28

    Ich hab hier (http://www.feuerwehr-ub.de/gr%C3%B6%C3%9Fte-gelenk-drehleiter/2010/05/21) noch einige Informationen gefunden. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Gelenkteil im eingefahrenen Zustand nicht sichtbar. Bringt wohl eine bessere Gewichtsverteilung VA/HA, aktuelle Gelenkleitern sind da meines Wissens im Grenzbereich.

  3. Cimolino am 7. Juni 2010 23:50

    Hallo,

    bemerkenswert:

    Neue klappbare Schlauchbrücke bei Dönges im Vertrieb (leichter zu lagern, leichter zu tragen)

    Immer mehr EDV-Anwendungen in allen möglichen Bereichen – und langsam merken immer mehr, wie groß die Probleme mit den Schnittstellen werden.

    ELW 1,5 nähern sich immer mehr den alten ELW 2 an.

    Tohatsu hat wieder einen Stand mit Tragkraftspritzen, wo jeder europäische Hersteller sagt, das ginge nicht…

    Von den Midshippumpen halte ich aus meiner Erfahrung einer größeren Fw mit dem Aufwand für Werkstatt/Wartung eher wenig. Das kann aber auch nur an unserem Aufwand dafür liegen, der anderswo kleiner sein kann. Die Bedienung und den Anschluß der Leitungen möge jeder für sich selbst beurteilen.

    Zu den Pumpenbedienfeldern allgemein rate ich jedem: Einfach mal das Ding in Betrieb zu nehmen versuchen bzw. sich daran zu orientieren.
    Ich finde das einheitliche Bedienfeld eine tolle Sache! Wir habens nach Erscheinen beim LF KatS und dito beim TLF 20/30W bei Ziegler umgesetzt. Das neu vorgestellte Tableau, das etwas höher ist, gefällt mir noch viel besser, weils noch leichter zu erkennen und zu bedienen ist.

    Die „neuen“ TLF (gerade auch die kleinen auf z.B. U20) stoßen anscheinend auf großes Interesse.

    Magirus und Metz bringen beide mehr oder weniger neue Leitern (länger, größere höher belastbare Körbe). Diese T stehen aber für mich erst morgen an.

    Und:
    What da hell habt Ihr eigentlich erwartet?

  4. ro0f am 8. Juni 2010 00:31

    Danke für die Info Stefan.

    Cimolino: Immer mehr EDV-Anwendungen in allen möglichen Bereichen – und langsam merken immer mehr, wie groß die Probleme mit den Schnittstellen werden.

    Das ist natürlich zu erwarten, auch hier wird es in absehbarer Zeit auf Komplettlösungen hinauslaufen, ich frage mich nur wie das für die ein oder andere (freiwillige) Wehr noch handhabbar sein soll, da die evaluation einer solchen Software ja nicht gerade wenig Zeit in Anspruch nimmt und diese auch entsprechend mit dem Umfang der Anwendung wächst.

    Weiterhin macht man sich damit natürlich über einen längerfristigen Zeitraum von solchen Softwarelösungen abhängig, es ist also auch mal wieder nicht alles Gold was glänzt…

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