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Deutscher Feuerwehrverband will Feuerwehr-Europa eine Struktur geben

Leipzig (sn), (hl). „In dieser Woche stehen die Feuerwehr- und Rettungsdienstkräfte im Mittelpunkt der Stadt Leipzig“, freute sich Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung anlässlich der Eröffnung der „Interschutz – Der Rote Hahn“ im Leipziger Messezentrum. Die internationale Leitmesse für Rettung, Brand- und Katastro-phenschutz findet in diesem Jahr im Zweiklang mit dem 28. Deutschen Feuerwehrtag noch bis zum kommenden Wochenende statt. Erwartet werden mehr als 150.000 Besucher auf dem In- und Ausland.

Auf dem Messestand des Deutschen Feuerwehrverbandes in Halle 1: v.l.n.r.: Hans-Peter Kröger (Präsident Deutscher Feuerwehrverband, DFV), Markus Ulbig (Staatsminister Sachsen) und Walter Egger (Präsident CTIF); Herausgeber: Rico Thumser / DFV

Auf dem Messestand des Deutschen Feuerwehrverbandes in Halle 1: v.l.n.r.: Hans-Peter Kröger (Präsident Deutscher Feuerwehrverband, DFV), Markus Ulbig (Staatsminister Sachsen) und Walter Egger (Präsident CTIF); Herausgeber: Rico Thumser / DFV

„Leipzig verbindet – Feuerwehr grenzenlos“ lautet das Motto des Feuerwehrtages. Passend zum internationalen Charakter der Veranstaltung kündigte Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) an, in Leipzig dem Feuerwehr-Europa eine Struktur zu geben. „Davon werden alle profitieren. Die Feuerwehren, ihre Träger und die Länder, Verbände, Industrie und Wissenschaft. Natürlich auch die Feuerwehrindustrie“, sagte der DFV-Präsident. Kröger kündigte weiterhin an, dass von der 57. Delegiertenversammlung am Freitag ein politisches Signal ausgehen würde. „Wir wollen eine Leipziger Botschaft beschließen“, sagte Kröger.

Klaus-Dieter Fritsche, Staatssekretär aus dem Bundesinnenministerium, ging in seiner Rede sowohl auf die Beziehungen des Bundes und der Länder wie auch auf den europäischen Katastrophenschutz ein. So bekannte sich der Staatssekretär deutlich zum partnerschaftlichen Zusammenwirken von Bund und Länder über föderale Grenzen hinweg. In diesem Zusammenhang bedankte er sich bei den 1,8 Million fast ausschließlich ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den Feuerwehren und Hilfsorganisationen. „Ohne sie würde unser System nicht funktionieren“, bestätigte Fritsche.

„Die Grundverantwortung innerhalb von Europa muss möglichst nah bei den Betroffenen liegen. Alle Versuche, diese grundsätzliche Verantwortung auf die Europäische Gemeinschaft zu verlagern, lehne ich ab“, fasste der Staatssekretär zusammen.

Auf dem Messestand des Deutschen Feuerwehrverbandes in Halle 1: v.l.n.r.: Juri Brazhnikow (Direktor für Internationale Kooperation von Emercon, dem russischen Ministerium für Notfallsituationen) mit DFV-Vizepräsident Ralf Ackermann; Herausgeber: Rico Thumser / DFV

Auf dem Messestand des Deutschen Feuerwehrverbandes in Halle 1: v.l.n.r.: Juri Brazhnikow (Direktor für Internationale Kooperation von Emercon, dem russischen Ministerium für Notfallsituationen) mit DFV-Vizepräsident Ralf Ackermann; Herausgeber: Rico Thumser / DFV

Sachsens Staatsminister des Innern, Markus Ulbig, nannte die Feuerwehren bei der Eröffnung der Leitmesse als wesentlichen Bestandteil der öffentlichen Sicherheit und Ordnung der Gesellschaft. Ulbig freute sich besonders, dass die Interschutz zum 75-jährigen Jubiläum wieder im Land ihres Ursprungs stattfindet. 1935 fand die Ausstellung erstmals in Dresden statt.

Im Anschluss an die Eröffnungsveranstaltung trugen sich Staatssekretär Fritsche und Staatsminister Ulbig ins Gästebuch des DFV ein. „Herzlich Willkommen im Freistaat Sachsen und den besten Dank für Ihr Engagement“, so der Gruß.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen im Rahmen des 28. Deutschen Feuerwehrtages gibt es online unter www.feuerwehrtag.de.

Quelle: DFV.org

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