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(hl). Gestern war mein erster Tag auf der Interschutz. Ein Thema, welches mich seit Jahren interessiert, ist der Digitalfunk. Daher war mein erster Gang auch in die Halle 3. Dort sind ein Großteil von Anbietern aus den Bereichen Funk und Alarmierung vertreten.

Die ersten Gespräche mit verschiedenen Firmenvertretern erschütterten mich. Anstatt reihenweise digitale Funkgeräte für den BOS-Bereich zu sehen bekam ich folgende Antwort: Man wartet ab beim Digitalfunk

Die Gründe:

  • Der Gesetzgeber hat bisher keine entsprechenden Vorgaben veröffentlicht.

  • Ohne entsprechende Richtlinien können die Hersteller nicht entwickeln, bauen und verkaufen.

  • Beispielsweise die Kommunen, Träger der Feuerwehren, Beschaffen derzeit keine neuen Endgeräte im großen Stil. Neben Funkmeldeempfänger für die Feuerwehrangehörigen zählen hierzu auch Warneinrichtungen für die Bevölkerung.

Die aktuelle Situation ist gerade für die zahlreichen Hersteller unbefriedigend. Sie stehen – so mein Eindruck – in den Startlöchern und warten auf den Startschuss. Warten wir alle mal ab, wie sich der Digitalfunk in den nächsten Monaten bundesweit weiterentwickelt.

Der Besuch des FWNetz-Teams auf der Interschutz wurde möglich durch die Unterstützung von Resqtec.

Kommentare

3 Kommentare zu “Abwarten beim Digitalfunk” (davon )

  1. Bolde112 am 9. Juni 2010 22:56

    Wir haben auf der Rettmobil die selbe Erfahrung sammeln können. Bei Swissphone wurden zwar Geräte ausgestellt und näher vorgestellt und auch zahlreiche Digitalmelder ausgestellt welche auch schon genügend im Umlauf sind, aber zu dem Thema Digitalfunk bekommt man recht wenig von den Herstellern mit auf den Weg, da sie wie oben schon erwähnt, nicht wissen welche Anforderungen vom Gesetzesgeber oder wer auch immer dafür verantwortlich ist, an diese Geräte gestellt werden.

  2. Seli25 am 16. Juli 2010 16:50

    Ich kann leider nicht nachvollziehen auf welchen Ständen Ihr auf der Interschutz gewesen seid. Bei den 2 großen Herstellern von Endgeräten für den Digitalfunk konnte man sehr wohl die komplette und umfangreiche Produktpalette von Endgeräten für die deutsche BOS bestaunen. Alle Anforderungen des Gesetzgeber and die Endgeräte sind bekannt und an die Hersteller seit langem veröffentlicht. Auch vor der Fertigstellung der Netze kann man schon mal im Direktmodusbetrieb anfangen sich mit dem neuen Digitalfunk zu beschäftigen und sich ein paar Testgeräte zulegen. Andererseits ist man sonst nicht in der Lage bei den jetzt laufenden Überlegungen zur Taktik in den einzelnen Bundesländern mitzureden. Auch die vielen Vorteile des Digitalfunks, besonders auch an der Einsatzstelle als Ersatz für den 2-Meter-Funk, können so erkannt und die „Nochzweifler“ überzeugt werden. Das hilft dann wiederum auch bei Diskussionen bezüglich Sendestandorte, da in den Kommunen auch viele Feuerwehrler vertreten sind. Als Informationsquelle empfehle ich z.B.: http://www.selectric.de
     

  3. Cimolino am 17. Juli 2010 15:34

    Hallo,

    ich rate DRINGEND dazu, die Versprechungen der Firmen kritisch zu betrachten. Und natürlich ist es einfach, Direktbetrieb zu „beüben“, da kann man dann auch beliebige Kinderfunkgeräte nutzen und „dreiundzwanzig“ sagen bevor man spricht.
    Gerade kleineren Feuerwehren sollte man also eher raten, nur dann FuG zu kaufen, wenn
    – die auch zukunftssicher sind (also die Software kostenfrei ggf. angepasst werden kann)
    – die ggf. sowieso baugleich mit anderen Landesgeräten o.ä. sind

    Und super toll ist es, wenn JETZT „laufende Überlegungen zur Taktik“ endlich angestellt werden sollen, wenn seit 2006 schon flächendeckend digital gefunkt werden können sollte….
    Die Technik hat der Taktik zu folgen und nicht umgekehrt!

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