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In neun Modulen breites Spektrum abgedeckt / Digitalfunk und Medienarbeit

Leipzig (sn), (hl). Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) bot auf dem Thementag, 9. Juni, „Facharbeit im DFV“ während des 28. Deutschen Feuerwehrtages allen interessierten Teilnehmern in neun Modulen ein breites Spektrum an Themenschwerpunkten: Von der Feuerwehrmusik über die Kinder- und Jugendarbeit bis hin zur Medienarbeit wurden viele Themen aus dem Alltag der Feuerwehren abgedeckt.

Insbesondere die Medienarbeit fand eine große Resonanz, da die Themen Ethik, Strukturfragen im ländlichen Raum und Praxis in der Pressearbeit behandelt wurden. Jörg Grabandt, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont, stellte in seinem Impulsreferat das besondere Spannungsfeld von Feuerwehr und Presse am Beispiel eines Busunfalls mit dabei getöteten Kindern dar. Eine interessante Diskussion über die Grenzen der Pressefreiheit und den Umfang des Schutzes von Persönlichkeitsrechten schloss sich an. Ergänzt wurde diese Diskussion um den nachfolgenden Vortrag von Dr. Daniel Leupold, Sprecher der Feuerwehr Köln, der von der Medienarbeit beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs berichtete. Anschließend referierte der Fotojournalist Rico Thumser über Möglichkeiten und Grenzen in der Bildberichterstattung.

Die modernen Mittel einheitliches Erscheinungsbild (Corporate Design – CD) und Öffentlichkeitsarbeit (Public Relations – PR) wurden dann von Jens-Peter Wilke, Pressesprecher der Berliner Feuerwehr, und Tom Reher von der Feuerwehr Glinde beleuchtet. Zur Abrundung stellte Michael Bunk, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr Pinneberg, das eigene Modell zur aktuellen Medienarbeit in einer Metropolregion vor.

Mit einem Thema, das die deutschen Hilfsorganisationen derzeit intensiv beschäftigt, befasste sich Christoph Horny. Der Teilprojektleiter des Projektes Digitalfunk BOS Hessen referierte zu der Alarmierung via Digitalfunk. Der Aufbau des digitalen Funknetzes für die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) stellt aktuell eines der größten Infrastrukturprojekte in Deutschland dar.

Quelle: DFV-Presseinformation Nr. 45/2010 vom 9. Juni 2010

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